Hell or High Water - David Mackenzie (2016)

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Hell or High Water - David Mackenzie (2016)

Beitragvon sergio petroni » 17. Apr 2018, 17:16

HELL OR HIGH WATER

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Originaltitel: Hell or high water

Alternativtitel: Comancheria

Herstellungsland-/jahr: USA 2016

Regie: David Mackenzie

Darsteller: Chris Pine, Ben Foster, Jeff Bridges, Katy Mixon, Gil Birmingham, Kevin Rankin,
Dale Dickey, Melanie Papalia, Buck Taylor, Ricky Lee, Amber Midthunder, Lora Martinez-Cunningham, ...

Story: Die Brüder Toby (Chris Pine) und Tanner (Ben Foster) beginnen eine Serie von Banküberfällen in Texas. Mit dem erbeuteten Geld wollen sie die Familienfarm und -ländereien vor der Zwangsversteigerung retten. Während Toby das Unterfangen möglichst rational angeht, um seinen Kindern mit der Farm eine Zukunft ohne Armut zu sichern, kommen die Überfälle dem frisch aus dem Gefängnis entlassenen Tanner scheinbar einem Abenteuer gleich.
Doch schon bald sind den beiden der kurz vor seiner Pensionierung stehende Texas Ranger Marcus Hamilton (Jeff Bridges) und dessen Partner Alberto Parker auf den Fersen. Hamilton will sich mit einem letzten Triumph in den Ruhestand verabschieden... und die Banküberfälle scheinen genau diese Chance zu bieten.
(quelle: ofdb.de)
DrDjangoMD hat geschrieben:„Wohl steht das Haus gezimmert und gefügt, doch ach – es wankt der Grund auf dem wir bauten.“
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Re: Hell or High Water - David Mackenzie (2016)

Beitragvon McBrewer » 17. Apr 2018, 17:29

Ein ganz hervorragender Neo-Western mit einem großartigen Dreiergespann Chris Pine - Ben Foster - Jeff Bridges mit einer gut dosierten Portion Dramatik & alles mehr als weniger Nachvollziehbar. Hatte mich nach der Erstsichtung direkt überzeugt :thup:
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Re: Hell or High Water - David Mackenzie (2016)

Beitragvon sergio petroni » 21. Apr 2018, 15:32

Die Brüder Toby (Chris Pine) und Tanner (Ben Foster) haben nach längerer Zeit wieder zusammengefunden;
und zwar um Banken zu überfallen. Tanner ist seit jeher ein Krimineller, der gerade aus dem Knast kommt.
Toby hat seine Mutter bis zu deren Tod gepflegt und steht nun vor der Enteignung des elterlichen
Grundstückes. Dieses würde er gerne seinen Söhnen hinterlassen, da er weiß, daß auf dem Grundstück
bisher unerschlossene Ölvorkommen lagern. Doch die Bank weiß das auch und strebt eine Zwangsversteigerung
bei Kreditausfall an. Um eben jenen zu verhindern, bittet Toby Tanner um Hilfe. Gemeinsam
rauben die beiden Filialen der kreditgebenden Bank aus und erbeuten so kleinere Summen,
um den Kredit abzubezahlen.
Der kurz vor der Pensionierung stehende Ranger Marcus (Jeff Bridges) und sein Partner Alberto
wittern eine Gelegenheit, noch einmal auf Jagd zu gehen. Das FBI ist aufgrund der geringen
Raubsummen nicht an dem Fall interessiert.
Es dauert nicht lange, bis die Ranger den beiden Brüdern auf die Spur kommen.
Wer macht den ersten Fehler?

Von "Hell or high water" hatte ich zuvor nichts gehört. Doch das Starensemble mit mir durchweg
sympathischen Typen hat bei gleich mal positiv eingeschlagen. Vom Briten David Mackenzie gedreht
geht es um uramerikanische Themen: Land/Landraub, Familie, Verarmung der Landbevölkerung.
Das Handeln der beiden Brüder genießt durchaus Sympathien unter der Bevölkerung. Trotzdem finden
sich immer wieder schießwütige Rednecks, die auch mit Waffengewalt gegen die Räuber vorgehen.
Während Tanner seine Chance sieht, wenigstens einmal im Leben etwas Sinnvolles zu tun
(und zwar um seinem Bruder zu helfen), versucht Toby seiner geschiedenen Frau und den beiden Söhnen wenigstens das scheinbar wertlose Stück Land zu hinterlassen.

Der alternde Ranger Marcus (knorrig wie immer: Jeff Bridges) und sein mexikanisch-indianischer Partner
Alberto sind das andere Duo des Films. Ständig von Marcus mit rassistischen Witzen bombardiert,
versucht Alberto den Ruhepol in der ganzen Geschichte zu geben und wird dabei des öfteren
nachdenklich. Er weist darauf hin, daß vor 150 Jahren seinen Vorfahren das Land von den Weißen
gestohlen wurde. Nun würde deren Nachkommen das Land wieder gestohlen, von den Banken.
Es kommt zu einigen herrlichen und denkwürdigen Szenen mit den beiden.

Ein weiterer Hauptdarsteller ist das weite Land und die verödenden Städte im mittleren Westen.
Zum einen weitläufige, sonnenverbrannte Ebenen und zum anderen teilweise verlassene und
verfallende Kleinstädte, kurz vor dem Aussterben. Eine Landbevölkerung, die sich anscheinend
in ihr Schicksal gefügt hat. Kleine Geschäfte, die von großen Ketten verdrängt werden.

Es fällt dem Zuschauer schwer, seine Sympathien zu verteilen; und das ist auch gut so.
So kann man hin- und hergerissen dem Geschehen folgen und wird von dem kongenialen
Soundtrack u.a. von Nick Cave getragen.
8/10
DrDjangoMD hat geschrieben:„Wohl steht das Haus gezimmert und gefügt, doch ach – es wankt der Grund auf dem wir bauten.“
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Re: Hell or High Water - David Mackenzie (2016)

Beitragvon sergio petroni » 21. Apr 2018, 16:04

www.youtube.com Video From : www.youtube.com
DrDjangoMD hat geschrieben:„Wohl steht das Haus gezimmert und gefügt, doch ach – es wankt der Grund auf dem wir bauten.“
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Re: Hell or High Water - David Mackenzie (2016)

Beitragvon purgatorio » 22. Apr 2018, 07:22

Den sah ich vor längerer Zeit schon auf Prime. Und ich kann mich euch nur anschließen, ich fand den auch ganz prima (obwohl es eine Art Neo-Western ist)!
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