The Snake God - Piero Vivarelli (1970)

Alles aus Italien was nicht in die anderen Threads gehört.

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The Snake God - Piero Vivarelli (1970)

Beitragvon jogiwan » 15. Apr 2018, 09:21

The Snake God

Bild

Originaltitel: Il dio serpente

Alternativtitel: The Serpent God

Herstellungsland: Italien, Venezuela / 1970

Regie: Piero Vivarelli

Darsteller: Nadia Cassini, Beryl Cunningham, Sergio Tramonti, Galeazzo Benti, Evaristo Márquez

Story:

Paola ist mit dem schwerreichen und wesentlich älteren Industriellen Berard verheiratet, der die junge Frau mit Luxus und Reichtum überschüttet und gemeinsam mit ihr in die Karibik zieht. Doch die attraktive Paola ist gelangweilt von ihrem Leben im goldenen Käfig und der Tatsache, dass ihr vielbeschäftigter Mann kaum Zeit für sie hat. Als sie auf die lebenslustige Stella trifft, ist das aber ein Wendepunkt in ihrem langweiligen Leben und die Lehrerin erzählt Paolo von dem Glauben der Einheimischen, vom Schlangengott Djamballá und nimmt diese sogar mit zu seltsamen Ritualen, in denen sich zu Tieropfern in Trance getanzt und getrommelt wird. Die zivilisierte und aufgeschlossene Paola ist fasziniert von den alten Riten und Gebräuchen der Inselbewohner und lässt sich daraufhin auf ein gefährliches Spiel aus Lust, Verführung und Aberglauben ein, bei dem es für die hübsche Frau bald kein Zurück mehr gibt.
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Re: The Snake God - Piero Vivarelli (1970)

Beitragvon jogiwan » 15. Apr 2018, 09:22

„The Snake God“ ist einer dieser zahlreichen Film aus den Siebzigern, in denen Mondo-Doku mit Spielfilmhandlung kombiniert wird und Erotik und Exotik dem staunenden Publikum gleichermaßen präsentiert wird. Hier ist es die ausnehmend hübsche Nadio Cassini, die gelangweilte und sexuell unterforderte Industriellengattin auf einer Karibik-Insel in die Fänge eines ominösen Schlangengottes gerät und dabei die uralte und auf Aberglauben basierende Kultur des Landes auf eindrucksvolle Weise näher kennenlernt. Dabei ist der vermeintliche Horroranteil bis auf etwas Tier-Snuff in Form eines Opferungsrituals eher zu vernachlässigen und „The Snake God“ präsentiert sich auch eher als bizarres Selbstfindungsdrama im Voodoo-Ambiente, in dem stets auch großes Augenmerk auf die nackte Haut seiner zwei Darstellerinnen Nadia Cassini und Beryl Cunningham gelegt wird. Doch auch der Rest kann durchaus überzeugen und Regisseur Piero Vivarelli präsentiert karibische Postkarten-Idylle und Einheimische, dessen Leben immer noch von Aberglaube und uralten Riten geprägt ist. Doch anstatt den moralischen Zeigefinger auszupacken und den westlichen Fortschritt als den besseren Lebensentwurf zu präsentieren, geht man hier abermals den anderen Weg und „The Snake God“ ist dann so etwas wie der geistige Zwilling von meinem Lieblings-Sleazinger „Emanuelle für immer“, in dem sich ebenfalls eine jungen Frau in einer exotischen und erotischen Reise aus den Zwängen der Zivilisation befreit um in triebhafter Lust als neuer Mensch wiedergeboren zu werden.

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Re: The Snake God - Piero Vivarelli (1970)

Beitragvon Salvatore Baccaro » 16. Apr 2018, 11:22

jogiwan hat geschrieben:etwas Tier-Snuff in Form eines Opferungsrituals

Oh je, dieser Trigger funktioniert doch wirklich immer... :oops:

Ich habe IL DIO SERPENTE zwar gesehen - (vor etwa 8 Jahren allerdings!) -, kann mich aber nicht an derartige Szenen erinnern. Ich nehme an, es hat mal wieder irgendwas mit Schlangen zu tun, die in einem dokumentarisch (=mondoesque) eingefangenen Zeremoniell bei lebendigem Leib zerschnitten, geköpft oder sonstwie malträtiert werden, oder?
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Re: The Snake God - Piero Vivarelli (1970)

Beitragvon jogiwan » 16. Apr 2018, 11:25

Salvatore Baccaro hat geschrieben:
jogiwan hat geschrieben:etwas Tier-Snuff in Form eines Opferungsrituals

Oh je, dieser Trigger funktioniert doch wirklich immer... :oops:

Ich habe IL DIO SERPENTE zwar gesehen - (vor etwa 8 Jahren allerdings!) -, kann mich aber nicht an derartige Szenen erinnern. Ich nehme an, es hat mal wieder irgendwas mit Schlangen zu tun, die in einem dokumentarisch (=mondoesque) eingefangenen Zeremoniell bei lebendigem Leib zerschnitten, geköpft oder sonstwie malträtiert werden, oder?


Nö, keine Schlange, dafür eine Ziege, der ziemlich explizit die Kehle aufgeschnitten und danach der Kopf abgeschlagen wird um das Blut für die Zeremonie zu verwenden.
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