Cries of Ecstasy, Blows of Death - Anthony Weber (1973)

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Cries of Ecstasy, Blows of Death - Anthony Weber (1973)

Beitragvon jogiwan » 11. Mär 2018, 08:33

Cries of Ecstasy, Blows of Death

Bild

Originaltitel: Cries of Ecstasy, Blows of Death

Herstellungsland: USA / 1973

Regie: Anthony Weber

Darsteller: Sandy Carey, Michael Abbott, John Martin, Dianne Bishop, Sherri Mason

Story:

Im Jahre 2062 ist die Menschheit an ihrem Ende angekommen und die Erde präsentiert sich als unwirtlicher und vergifteter Ort. Die wenigen Überlebenden leben in ihnen zugewiesenen Orten, die sie nicht verlassen dürfen, während außerhalb dieser Regionen gewaltbereite Motorradgangs für Angst und Schrecken sorgen. In dieser schwierigen Zeit versucht der Ex-General Byron noch für einen Funken Menschlichkeit zu sorgen, doch die Gleichgültigkeit und Kaltschnäuzigkeit der restlichen Erdenbewohner lässt auch ihn und seine Frau Dala verzweifeln. Als der Sauerstoff endgültig zur Neige und das Ende unweigerlich bevor steht, eskaliert die Lage und den Menschen endgültig und während Byron weiter an das Gute im Menschen glauben möchte, wählt Dala einen verzweifelten Schritt.
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Re: Cries of Ecstasy, Blows of Death - Anthony Weber (1973)

Beitragvon jogiwan » 11. Mär 2018, 08:34

Was es nicht alles gibt: „Cries of Exctasy, Blows of Death“ ist nicht anderes als ein postnuklearer Softporno mit Karate-Einlagen, der völlig nihilistisch und abgeklärt daherkommt, dass man nur mit den Ohren schlackern kann. In dieser Schreckensvision über den Untergang der Menschheit gibt es außer Fummeln und Morden auch nicht viel und als das Ende unweigerlich bevor steht, gibt es für die wenigen Erdenbewohner auch keine moralischen oder sexuellen Grenzen mehr. Dabei ist der 1973 gedrehte Streifen natürlich ein Billig-Flick mit ausgeborgtem Soundtrack, bei dem einzig Uschi Digard als bekanntes Gesicht hervorsticht, während mir der Rest der Darsteller nicht bekannt ist. Die Settings in der Wüste mit aufblasbaren Plastikzelten und retro-futuristischen Kostümen ist aber ganz nett gemacht und auch ansonsten überrascht das eher niederschmetternde Werk durch seinen dramatischen und menschenfeindlichen Grundton, der auch bis zum bitteren Ende konsequent durchgezogen wird. Warum man aber auch noch Karate-Einlagen in das Werk einbauen musste, entzieht sich meiner Kenntnis. Die Obskur-Skala schlägt jedenfalls wieder ganz nach oben aus, auch wenn der Unterhaltungswert sich eher im Mittelfeld einpendelt, denn um Spaß oder Erotik zu verbreiten ist „Cries of Ecstasy, Blows of Death“ auch viel zu düster ausgefallen.
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