Die geschändete Rose / Horror-Maske - Claude Mulot (1969)

Moderator: jogiwan

Re: Horror-Maske - Claude Mulot

Beitragvon buxtebrawler » 25. Mai 2011, 15:06

Hat zufällig jemand hochauflösende Coverscans parat? :pfeif:

Edit: Hat sich erledigt!
Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.

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Re: Horror-Maske - Claude Mulot

Beitragvon buxtebrawler » 9. Jul 2011, 15:57

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Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.

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Re: Die geschändete Rose / Horror-Maske - Claude Mulot (1969)

Beitragvon ugo-piazza » 9. Jul 2015, 21:40

Nun endlich mal die deutsche DVD gesehen, womit sich bestätigt, dass die deutsche VHS doch um einige Szenen erleichtert wurde. Der deutsche Ton ist nicht so pralle, bei den früher fehlenden Szenen wurde auf englischen Ton zurückgegriffen, obwohl es sich doch um einen französischen Film handelt. :? Einmal fehlen zum englischen Ton dann auch ganz kurz die Untertitel. Anyway, gegenüber dem Tape ging es einen gewaltigen Schritt für die Menschheit voran.

Allerdings sollte man auch diesen Film, auch wenn heute ein ziemlicher herbstiger Juli-Tag war, erst im richtigen Herbst wieder schauen, wenn die Vorhänge im Wohnzimmer zugezogen sind, der Wind mit Stärke 10 ums Haus pfeift und der Regen prasselt. Alles andere taugt nicht.
Onkel Joe hat geschrieben:Die Kunst im Leben ist es, immer einmal mehr aufzustehen, als man umgeworfen wird.


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Re: Die geschändete Rose / Horror-Maske - Claude Mulot (1969)

Beitragvon jogiwan » 17. Jul 2016, 09:30

Entgegen dem reißerischen, deutschen Titel „Das Blutige Schloss der lebenden Leichen“ erwartet den Zuschauer bei Claude Mulots natürlich keine Untoten, sondern vielmehr ein schönes Quasi-Remake von Georges Franjus „Augen ohne Gesicht“. In diesem Fall ist es die wunderhübsche Frau eines Malers und Forschers, der durch einen Unfall grauenvoll entstellt wird, und vermeintlich für tot erklärt wurde, die von einem ehemaligen Chirurgen ein neues Gesicht bekommen soll. Doch freiwillige Spenderinnen sind naturgemäß rar und so gibt es in den schick ausgeleuchteten Räumlichkeiten des Schlosses auch so manchen Leichnam zu beklagen. Alles in dem Streifen ist wunderbar und elegant inszeniert und ich mag diese Art von zurückhaltenden und poetischen Gruselfilmen aus französischer Produktion einfach. An hübschen Frauen, garstigen Zwergen, schönen Orten und Ideen mangelt es dem Streifen jedenfalls nicht und „The Blood Rose“ ist bester Euro-Gothic-Erotik-Horror, der sich keinesfalls hinter anderen Produktionen wie z.B. denen von Jean Rollin verstecken muss. „Die geschändete Rose“ hat nicht nur viele Titel, sondern ist dann auch ein Film wie eine gute Flasche Wein, der einen schönen Abend zu einem besonderen macht.
it´s fun to stay at the YMCA!!!



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Re: Die geschändete Rose / Horror-Maske - Claude Mulot (1969)

Beitragvon karlAbundzu » 12. Feb 2018, 13:06

Frederic Longsac verlässt eine Muse für die andere, zieht auf das leicht verfallene Familienschloss, die neue verliert ihr Gesicht im Feuer. Frederic ist zum Glück nicht nur Maler, sondern arbeitet noch in einem botanischen Institut für kosmetische und tödliche Pflanzen. Bei dem auch ein ehemaliger Gesichtsoperateur für Schwerverbrecher arbeitet. Es kommt, wie es kommen muss.
Oilepoi, was haben wir hier ür ein Konglumerat an Absonderlichkeiten. Normalerweise auch genau das richtige für mich. Aber irgendwie erreichte mich das nicht: es war dann doch allzu lieblos. Philipp Lemaire und Howard Vernon, guckn meist sehr irritiert, als ob sie sich fragen, wo sie da gelandet sind, und müssen sich zwischendurch anscheinend festhalten. Die Frauen kommen und gehen und steben, auch das gibt nichts her. Für ein paar Höhepunkte sorgen die beiden Zwerge in besonders schmierigen Szenen und die Locations: Einerseits das vergammelte Schlass, als auch das botanische Institut, das seine verschachtelten Räum und Interieurs auf zauberhafte Weise ändert, als der Plan ist, Mädels dahinzubekommen für Ersatzgesichter, und wie sie dann kommen.... Notiz an mich selbst: Im nächsten Leben Botaniker.
Auch immer wieder hübsche Dialoge sorgen für ein wenig Abwechslung: Die Story des brasilianischen Vortrags zum Beispiel, können aber auch Meisterleistungen der Synchro sein.
Schade, viele gute Zutaten, die mir in der Mischung nicht so recht schmeckten.

PS: Alle anderen anwesenden Bekannten feierten den aber ab, also riskiert ein Blick.
PPS: Franjus, Francos und Almodovars Version der Story gefielen mir um Längen besser.
jogiwan hat geschrieben: solange derartige Filme gedreht werden, ist die Welt noch nicht verloren.
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