Haus des Grauens - Freddie Francis (1963)

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Haus des Grauens - Freddie Francis (1963)

Beitragvon sergio petroni » 5. Nov 2013, 19:52

HAUS DES GRAUENS

Bild

Originaltitel: Paranoiac

Herstellungsland/-jahr: GB 1963

Regie: Freddie Francis

Darsteller: Janette Scott, Oliver Reed, Sheila Burrell, Maurice Denham, Alexander Davion, Liliane Brousse,
Harold Lang, Arnold Diamond, John Bonney, John Stuart, Sydney Bromley, Laurie Leigh, ...

Story: Als Junge begeht Tony Ashby Selbstmord und stürzt sich von einer Klippe hinab ins Meer. Sein Leichnam wird allerdings nie gefunden. Die Jahre vergehen. Tonys Eltern sind mittlerweile auch gestorben und sein Bruder Simon wartet nur darauf, endlich das Erbe einzustreichen. Zusammen mit seiner Tante Harriet, seiner Schwester Eleanor, die den Tod von Tony immer noch nicht richtig verkraftet hat, und einer Pflegerin wohnt er auf dem großen Anwesen seiner Eltern. Eines Tages taucht ein Mann auf, der große Ähnlichkeit mit Tony aufweist und auch vorgibt, dieser zu sein. Tony und Harriet, die befürchten, den Anspruch auf das Erbe zu verlieren, bezweifeln dies und unterziehen den Neuankömmling einiger Tests, die er alle meistert. Eleanor freut sich ebenfalls über die vermeintliche Rückkehr von Tony und fasst neuen Lebensmut. Aber ist der Mann wirklich der, für den er sich ausgibt?
(quelle: ofdb.de)
DrDjangoMD hat geschrieben:„Wohl steht das Haus gezimmert und gefügt, doch ach – es wankt der Grund auf dem wir bauten.“
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Re: Haus des Grauens - Freddie Francis (1963)

Beitragvon sergio petroni » 5. Nov 2013, 21:27

Mir liegt die sehr zu empfehlende Koch-Media-Ausgabe dieses Hammer-Films
aus dem Jahre 1963 vor. Tolles booklet inklusive.

Grusel-Spezialist Freddie Francis zeigt schon in einem seiner ersten Filme sein großes Talent.
Die Story um ...(Spoiler)... wird von ihm stilsicher und spannend in Szene gesetzt. Die
Zutaten eines klassischen Gruslers sind alle vorhanden und werden auch gekonnt ausgespielt.

Kein absolut überragendes Werk aus der Hammerschmiede, jedoch unverzichtbar für den geneigten
Fan. Der Zuschauer wird stets im Unklaren gelassen, ob es hier um übersinnliche Phänomene
oder doch nur um menschliche Gier und Niedertracht geht. In diesem Zusammenhang ist der
Name Oliver Reed natürlich DIE Marke. Er alleine macht hier schon weit mehr als die halbe
Miete aus, und es steht zu befürchten, daß der Drehbuchautor mitverantwortlich ist für
Reeds spätere Alkoholsucht!
7/10
DrDjangoMD hat geschrieben:„Wohl steht das Haus gezimmert und gefügt, doch ach – es wankt der Grund auf dem wir bauten.“
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Re: Haus des Grauens - Freddie Francis (1963)

Beitragvon buxtebrawler » 6. Nov 2013, 10:25

Dieser britische Psycho-Thriller aus dem Hause „Hammer“, der im Original den passenderen Titel „Paranoiac“ trägt, schlägt in eine ganz ähnliche Kerbe wie „Ein Toter spielt Klavier“, der 1961, zwei Jahre vor „Haus des Grauens“, erschien. Das stört aber nicht, im Gegenteil: „Paranoiac“ gefällt mir durch seine sorgsam verteilten Schocks, seine unheilschwangere Atmosphäre und insbesondere das großartige Schauspiel seiner Darsteller noch besser als „Ein Toter…“ und wirkt insgesamt ausgefeilter. Durch die knappe Spielzeit ergeben sich keinerlei Längen, das Finale hätte für meinen Geschmack sogar gerne etwas länger ausfallen dürfen. Parallelen zu Hitchcocks „Psycho“ sind allerdings unübersehbar.
Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.

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Re: Haus des Grauens - Freddie Francis (1963)

Beitragvon buxtebrawler » 5. Feb 2018, 15:45

Erscheint voraussichtlich am 16.02.2018 bei Anolis in verschiedenen Ausführungen:

Bild
Blu-ray/DVD-Kombination, Cover A

Bild
Blu-ray/DVD-Kombination, Cover B

Extras:
Audiokommentar mit Dr. Rolf Giesen und Volker Kronz / Making of „Paranoiac“ / Amerikanischer Kinotrailer / Deutscher, britischer und französischer Werberatschlag / Filmprogramm / Bildergalerie
Inkl. 24-seitigem Booklet geschrieben von Dr. Rolf Giesen und Uwe Sommerlad (exklusiv nur im Mediabook enthalten)

Bild
Blu-ray

Extras:
Audiokommentar mit Dr. Rolf Giesen und Volker Kronz / Making of „Paranoiac“ / Amerikanischer Kinotrailer / Deutscher, britischer und französischer Werberatschlag / Filmprogramm / Bildergalerie

Quelle: OFDb-Shop
Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.

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