Good Morning... and Goodbye - Russ Meyer (1967)

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Good Morning... and Goodbye - Russ Meyer (1967)

Beitragvon jogiwan » 14. Jan 2018, 10:06

Good Morning... and Goodbye

Bild

Originaltitel: Good Morning... and Goodbye!

Alternativtitel: Wie die Mütter, so die Töchter

Herstellungsland: USA / 1967

Regie: Russ Meyer

Darsteller: Alaina Capri, Stuart Lancaster, Patrick M. Wright, Haji, Karen Ciral

Story:

Burt Boland ist zwar ein reicher und angesehener Mann, doch in seiner Hose tut sich leider nichts mehr und so sucht sich seine jüngere Ehefrau Angel ihre sexuelle Erfüllung in den Armen anderer Männer, insbesondere dem potenten Bauarbeiter Stone, der ohnehin mit jeder Frau im Ort in die Kiste steigt. Burt nimmt die Schmähungen seiner Ehefrau traurig zur Kenntnis und muss auch mit ansehen, wie seine heranwachsende Tochter ebenfalls in dieselbe Kerbe schlägt. Doch dann ändert eine mystische Begegnung im Wald mit einer Zauberin alles und Burt erhält nach einem magischen Ritual nicht nur seine Manneskraft, sondern auch seinen Stolz zurück und findet endlich den Mut, ein paar Dinge in seinem Leben zu regeln.
it´s fun to stay at the YMCA!!!



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Re: Good Morning... and Goodbye - Russ Meyer (1967)

Beitragvon jogiwan » 14. Jan 2018, 10:06

„Good Morning… and Goodbye“ ist ein weiterer, typischer Russ Meyer Streifen mit den üblichen Zutaten aus hübschen Frauen, etwas Softsex und Gewalt, dass mit überzeichneten Charakteren und bösen Wortgefechten ein groteskes Bild amerikanischer Sittenverhältnisse zeigt und in seinem Verlauf sogar etwas ins Surreale abgleitet. Die beiden entfremdeten Eheleute schenken sich ja wenig, wenn es darum geht sich gegenseitig zu demütigen und „Good Morning… and Goodbye“ ist dabei mit seinen Figuren auch immer eine böse Parodie sogenannter Soap-Operas, nur dass es in diesem Fall für damalige Verhältnisse wohl eher wenig TV-tauglich zugeht. Zwar wirkt der Streifen in Punkto nackter Haut für heutige Verhältnisse eher brav, aber thematisch geht es schon ordentlich zur Sache. Doch anstatt das Ganze dramatisch zu inszenieren, macht Russ Meyer aus der bisweilen doch sehr seltsam anmutenden Geschichte auch dank einer wunderbaren Haji als mystische Zauberin und den originellen Title-Credits ein trashig-unterhaltsames und poppig-buntes Exploitation-Werk, dass seine eigentlich sehr ernsten Themen auf augenzwinkernde Weise abhandelt, manch unerwarteten Schwenk beinhaltet und so dem abgeklärten Zuschauer auch sicherlich viel Freude bereitet.
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