Vampyros Lesbos - Jess Franco (1971)

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Re: Vampyros Lesbos - Jess Franco (1971)

Beitragvon McBrewer » 27. Apr 2015, 21:43

Ein schöner Film, dieser Vampyros Lesbos!
Man(n) sollte sich aber auch schon sehr auf erotisch-surrealen Filmtrip einlassen. Handlungsmäßig passiert (für meinen Geschmack) ja nicht viel. Aber dafür sind natürlich die Bilder, die Frauen, der Soundtrack eine Wucht. Ich glaube, im Kino kommt der Vollendens zur Geltung, oder?!
Wirklich einer der besseren Francos, wobei "Sie tötete in Ekstase" immer noch mein liebstes Werk von Ihm ist.
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Re: Vampyros Lesbos - Jess Franco (1971)

Beitragvon Onkel Joe » 19. Feb 2017, 01:05

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Am heutigen Abend lief dieser wunderbare Jess Franco Film als 35mm Kopie im Filmmuseum Frankfurt.
Die Kopie extra aus Wien (Filmmuseum) angefordert erfüllte alle Vorrausetzungen für einen erotischen, hypnotischen Abend inkl. sanfter klänge des Meisterhaften Soundtracks von Manfred Hübler & Siegfried Schwab.
Der Saal war ziemlich gut gefüllt was nicht immer bei Late Night Vorführungen der Fall ist. Für mich persönlich war das ein Traum, dieser Film auf der großen Leinwand das war perfektes 70er Jahre Kino at his Best!
Dicke 8/10. Soledad Miranda Forever!

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Wer tanzen will, muss die Musik bezahlen!
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Re: Vampyros Lesbos - Jess Franco (1971)

Beitragvon supervillain » 19. Feb 2017, 02:24

Sucker :rambo:

Auch posthum bleibe ich in dieser Beziehung besitzergreifend. Finger/Augen weg!!!!!!

Edit: Oh-Rausch-Oh-Rausch :mrgreen: Mal wieder ordentlich über die Stränge geschlagen gestern :o Die Kommentare von gestern bräuchten einen Selbstzerstörungsmodus.

In diesem Sinne :prost: (ach nee, mir wird gleich übel)
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Re: Vampyros Lesbos - Jess Franco (1971)

Beitragvon jogiwan » 1. Jan 2018, 10:05

„Vampyros Lesbos“ zählt ja nicht umsonst zu Jess Francos besten und bekannten Filmen in einem schier unüberschaubaren Output, in dem Licht und noch viel mehr Schatten zusammentreffen. In dem 1971 gedrehten Streifen macht Franco aber eigentlich alles richtig und nimmt die die bekannte Geschichte des Grafen Dracula, verlegt diese nach Istanbul und Anatolien und lässt die wunderbare Soledad Miranda als verführerische Vampir-Gräfin in eine amerikanische Anwältin verlieben. Das wechselseitige Verlangen, die angedeutete sexuelle Hörigkeit und Unsterblichkeit sind meines Erachtens sehr ansprechend gelöst, während andere Dinge aus dem Vampir-Kosmos gänzlich unberücksichtigt bleiben, die den traumartigen Erzählfluss nur hemmen würden. Herausgekommen ist ein sommerliches und beschwingtes Space-Age-Märchen für Erwachsene, das die Schönheit der Weiblichkeit zelebriert und seine wunderbar entrückte Stimmung über seinen Inhalt stellt und bei dem man auch gerne übersehen kann, dass ihm im letzten Drittel etwas die Puste ausgeht, wenn Franco erzählerisch wieder etwas konventionellere Genre-Wege beschreitet. „Vampyros Lesbos“ ist ein wunderbares und unverzichtbares Werk aus den Siebzigern, dass irgendwo zwischen experimentellen Kunstfilm, klassischem Horror, Exotik und Erotik verortet ist und auch heutzutage noch inklusive stimmigen Soundtrack mühelos begeistert.
it´s fun to stay at the YMCA!!!



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