Deadly Games - René Manzor (1989)

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Deadly Games - René Manzor (1989)

Beitragvon jogiwan » 24. Dez 2017, 10:22

Deadly Games

Bild

Originaltitel: 3615 code Père Noël

Alternativtitel: Deadly Games - Allein gegen den Weihnachtsmann

Herstellungsland: Frankreich / 1989

Regie: René Manzar

Darsteller: Brigitte Fossey, Louis Ducreux, Patrick Floersheim, Alain Lalanne, François-Eric Gendron

Story:

Die etwas exzentrische Mutter des hochbegabten Thomas ist die Chefin eines riesigen Einkaufshauses und der neunjährige Junge wächst in einem Schloss-artigen Anwesen heran, das er zu einer riesigen Spielwiese mit allerlei technischen Schnickschnack umfunktioniert hat. Obwohl Thomas noch an den Weihnachtsmann glaubt, ist er entschlossen dieses Jahr dessen Existenz zu beweisen und während er mit seinem Großvater und seinem Hund alleine in dem riesigen Haus weilt, kommt dieser tatsächlich, jedoch in Form eines gewaltbereiten Psychopathen. Als Thomas merkt, dass dieser Santa nichts Gutes im Schilde führt, flieht er mit seinem Großvater durch das Labyrinth-artige Anwesen, wobei ihm auch sein technisches Verständnis zu Gute kommt. Doch der Weihnachtsmann lässt sich nicht so einfach abschütteln und als Thomas sich sein Mini-Rambo-Kostüm anlegt wird klar, dass in dieser Nacht nur einer überleben kann…
it´s fun to stay at the YMCA!!!



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Re: Deadly Games - René Manzor (1989)

Beitragvon jogiwan » 24. Dez 2017, 10:25

Eigentlich hochgradig seltsamer Weihnachtsfilm, der sich als eine Mischung aus „Rambo“, „Abenteuer im Spielzeugland“, „Kevin allein zu Haus“ und Home-Invasion-Slasher entpuppt. Jedoch wirken der ganze Streifen, seine Geschichte und seine Kulissen wohl bewusst immer so entrückt, verkitscht und künstlich, dass man sich irgendwie schwer tut, das Ganze irgendwie einzuordnen. Wie der neunjährige Thomas und seine Unsicherheit über die Existenz des Weihnachtsmannes fühlt man sich irgendwie auch als Zuschauer, der wohl unweigerlich auf einen Twist oder Auflösung wartet. „Deadly Games“ repräsentiert dann sowohl die überbordende kindliche Fantasie, als auch erwachsenen und ernsten Genrefilm in einer durchaus ungewöhnlichen Mischung und René Manzor hat hier auch einen sehr ungewöhnlichen Film geschaffen, der herrlich schräg daherkommt und sich zwischen alle Stühle setzt. Als Kinderfilm zu hart, für einen Genre-Film stört wohl der kindliche Protagonist, für die Ernsthaftigkeit wirkt der Streifen zu verspielt und das Ambiente völlig überzeichnet und diese Liste ließe sich nach Belieben fortsetzen. Am besten selber sehen und staunen, was die Kiste der Weihnachts- und WTF-Filme nicht so alles an obskuren Werken bietet: „Deadly Games“ ist dann auch mühelos das Highlight meiner diesjährigen Weihnachtsfilm-Sause, dass selbst einen erfahrenen und geeichten Fan wie am erleuchteten Gabentisch staunen lässt.
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