Loft - Kiyoshi Kurosawa (2005)

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Loft - Kiyoshi Kurosawa (2005)

Beitragvon jogiwan » 27. Mär 2011, 17:14

Loft

Bild

Originaltitel: Rofuto

Herstellungsland: Japan, Südkorea / 2005

Regie: Kiyoshi Kurosawa

Darsteller: Miki Nakatani, Etsushi Toyokawa, Noriko Eguchi, Ren Ôsugi, u.a.

Story:

Die erfolgreiche Schriftstellerin Reiko (Miki Nakatani) arbeitet an ihrem ersten Liebesroman, um sich auch in einem anderen Genre zu etablieren. Allerdings erbricht sie in letzter Zeit immer öfter eine Art Schlamm, kann sich nicht mehr richtig konzentrieren und erzählt ihrem Lektor Kijima (Hidetoshi Nishijima) deshalb, dass sie gerne umziehen würde. Dieser organisiert ihr dann auch ein abgelegenes Haus, in dem sie alle Ruhe hat, die sie sich nur wünschen kann. Eines Nachts bemerkt sie hinter ihrem Haus einen Mann, Yoshioka (Etsushi Toyokawa), wie er scheinbar eine Leiche in ein altes, verlassenes Unigebäude trägt. Sie beginnt Nachforschungen anzustellen und kommt bald mit ihrem Nachbarn ins Gespräch. Er ist Anthropologe und soll die 1000 Jahre alte Mumie einer Frau, die letztes Jahr im nahegelegenen Midori-Teich gefunden wurde, konservieren. Als er eines Tages die Leiche für kurze Zeit bei Reiko lagern will, beginnen sie, unheimliche Erscheinungen einer jungen Frau zu plagen. Ist es der Geist der Mumie, der hier sein Unwesen treibt? (quelle: ofdb.de)
it´s fun to stay at the YMCA!!!



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Re: Loft - Kiyoshi Kurosawa (2005)

Beitragvon Arkadin » 24. Nov 2017, 15:34

Wieso heißt der Film überhaupt "Loft", wo er doch größtenteils in einem Landhaus spielt? Egal. Kiyoshi Kurosawa hat wieder zugeschlagen und liefert dem Zuschauer eine mysteriöse, atmosphärisch dichte Geschichte über eine Schriftstellerin mit Schreibblockade, die in ein Landhaus zieht, neben dem der bunekrähnliche Komplex eines Instituts steht, und in dem sich einsam ein Mann mit einer 1000jährigen Mumie beschäftigt, die vor Kurzem im Sumpf geborgen wurde. Allerdings schlägt die Story einige langsame Volten, nichts ist, wie es anfangs erscheint. Jeder hat sein Säckchen zu tragen und zeigt dieses nur ungern seinen Mitmenschen. Alles ist in eine traumwandlerische Stimmung getaucht und mit typischen J-Horror-Elementen versetzt, ohne dass diese allzu sehr dominieren würden. Ein schöner, trauriger, manchmal auch spannender Film.
Früher war mehr Lametta
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