Lake Nowhere - Christopher Phelps & Maxim Van Scoy (2014)

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Lake Nowhere - Christopher Phelps & Maxim Van Scoy (2014)

Beitragvon jogiwan » 20. Aug 2017, 08:10

Lake Nowhere

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Originaltitel: Lake Nowhere

Herstellungsland: USA / 2014

Regie: Christopher Phelps & Maxim Van Scoy

Darsteller: Laura Hajek, Charles Gaskins, Wray Villanova, Melody Kology, Oscar Allen

Story:

Eine Gruppe jungen Leute samt Hund fährt zu einer kleinen Hütte an einem abgelegenen See um dort ein Wochenende mit Spaß und Alkohol zu erleben. Während sich die eine um das Feuerholz kümmern oder die Gegend erkunden geht einer der Männer zum Schwimmen und kommt abends seltsam verändert, bleich und apathisch zurück. Bald mischt sich aber noch ein weiterer und mysteriöser Fremder mit Maske ins Geschehen, der die Erholungssuchenden beobachtet, verfolgt und wenig später auf grausame Weise ermordet.
it´s fun to stay at the YMCA!!!



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Re: Lake Nowhere - Christopher Phelps & Maxim Van Scoy (2014)

Beitragvon jogiwan » 20. Aug 2017, 08:11

Nach „Pool Party Massacre“ stand mit „Lake Nowhere“ der nächste Retro-Slasher neuzeitlicher Produktion am Programm, der statt sommerlichen Spaß und gute Laune jedoch einen gänzlich anderen Ansatz hat. Hier geht die herbstliche Sache nicht nur in eine übernatürliche Richtung, sondern ist auch überraschend düster und grimmig ausgefallen. Der knapp 50minütige „Lake Nowhere“ hat dabei auch eine sehr hübsche Retro-Optik, wenngleich ausgewaschene VHS-Bildstreifen, Fake-Trailer und Kopier-Bild- und Tonsprünge heutzutage sicherlich nicht mehr ganz so originell wirken. Die „Stalk’n Slash“-Story über einen maskierten Killer und See mit ebenfalls düsteren Geheimnis ist leider auch nicht übermäßig originell und statt dem Zuschauer einen herkömmlichen Spannungsbogen zu präsentieren, verlässt sich das Regie-Duo meines Erachtens etwas zu sehr auf die gelungene Optik und die blutigen Effekte. Etwas mehr Augenmerk auf die Figurenzeichnung und weniger vages Ende hätten sicher nicht geschadet und es wirkt auch etwas schade, dass man mit ein, zwei, drei Ideen mehr nicht noch zwanzig Minuten an zusätzlichem Material eingefangen hat, um zumindest Spielfilmlänge zu erreichen. So bleiben neben den positiven Eindrücken auch ein paar zwiespältige zurück und selbst wenn „Lake Nowhere“ für den Slasher-Fan durchaus interessant ausgefallen ist, so wirkt er doch irgendwie auch, als hätte man mittendrin die Lust verloren bzw. eine gute Chance aus unerfindlichen Günden statt dem solidem Wurf einfach ungenützt gelassen.
it´s fun to stay at the YMCA!!!



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Re: Lake Nowhere - Christopher Phelps & Maxim Van Scoy (2014)

Beitragvon jogiwan » 20. Aug 2017, 11:49

Retrofeeling galore! ;)

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Re: Lake Nowhere - Christopher Phelps & Maxim Van Scoy (2014)

Beitragvon sergio petroni » 23. Nov 2017, 18:05

"Lake Nowhere" aus dem Jahre 2014 erzählt die Geschichte einer Gruppe von sieben
jungen Leuten, die eine abgelegene Waldhütte ansteuern, um eine Wochenende
mit Bierkonsum, Sex und Abhängen zu verbringen. Die Geschichte spielt in den 1980er
Jahren, entsprechend eingeschränkt sind die Telekommunikationsmöglichkeiten.
Während der verrückteste der Gruppe gleich nackt im nahen See baden geht, bereiten
sich die anderen auf einen gemütlichen Abend am Holzfeuer vor. Über Trinken und
alberne Spiele scheinen die sechs den Abend über ganz zu übersehen, daß der Badende
noch nicht zurückgekommen ist. Doch plötzlich klopft es an der Tür, und der
nackte Badejünger steht triefend und apathisch davor und scheint seine Umgebung
nicht mehr wahrnehmen zu können. Als er im Laufe der Nacht aggressiv wird,
nimmt der Horror seinen Lauf. Doch an Flucht ist nicht zu denken, denn im Wald lauert
ein noch viel größerer Schrecken....

Vor Beginn des Hauptfilms bekommen wir zwei Trailer für fiktive Filme zu sehen sowie
eine Bierwerbung für eine ebenfalls fiktive Marke. Der Konsum dieser Biermarke nimmt
im Film dann biblische Ausmaße an. Da der Film nur knapp sechzig Minuten dauert,
hält man sich auch nicht lange mit der Exposition auf. Gegen Ende geht es dann sowieso
Schlag auf Schlag.
Optik (verwaschen, Bildfehler), Kamerafahrten, Sounddesign (dumpfer Synthieklang)
und Kameraeinstellungen versetzen den Zuseher von Anfang an in ein gewisses
"Evil-Dead-Feeling"; und das meine ich hier durchaus positiv. Verweise gibt es noch auf viele
andere Klassiker des Genres. Allerdings ist "Lake Nowhere" durchaus ein eigenständiger
Film mit einer mysteriösen Geschichte zwischen Horror und Slasher.
Die Effekte erscheinen größtenteils handgemacht und sind nicht immer perfekt,
verfehlen ihre Wirkung dennoch nicht.
7/10
DrDjangoMD hat geschrieben:„Wohl steht das Haus gezimmert und gefügt, doch ach – es wankt der Grund auf dem wir bauten.“
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