Body Count - Mathematik des Schreckens - R. Deodato (1986)

Grusel & Gothic, Kannibalen, Zombies & Gore

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Body Count - Mathematik des Schreckens - R. Deodato (1986)

Beitragvon jogiwan » 31. Jul 2010, 18:31

Body Count - Mathematik des Schreckens - Ruggero Deodato (1986)

Bild

Originaltitel: Camping del terrore

Alternativtitel: Body count / camping della morte / the eleventh commandment

Herstellungsland: Italien / USA, 1986

Regie: Ruggero Deodato

Darsteller: Bruce Penhall, Mimsy Farmer, David Hess, Luisa Maneri, u.a.

Story:

Sechzehn Jahre nachdem ein Teenie- Pärchen brutal in einem Feriencamp ermordet wurde, zieht es mehrere Teenager in dieses Camp um dort ein wenig auszuspannen und zu feiern. Am Camp angekommen versucht der Campverwalter die Leute wieder los zu werden, hat aber keine Chance, da die Urlauber unterwegs seinen Sohn mitgenommen haben, dem es prompt gelingt zu vermitteln. Dem Sheriff, der zu allem Übel noch ein Verhältnis mit der Frau des Campverwalters pflegt, schmeckt die ganze Sache überhaupt nicht. Aus diesem Grund schnüffelt er noch mehr als vorher in der Umgebung des Camps herum.
Nachdem sich die Urlauber häuslich eingerichtet haben, beginnen sie auch schon die Umgebung zu erkunden und sich einen Lenz zu machen. Aus dem gemütlichen Urlaub wird aber nichts, da sich der Mörder, der schon vor 16 Jahren an Ort und Stelle war, mit ihnen im Wald befindet und nichts an seiner Meinung über turtelnde Teens geändert hat. (Quelle: ofdb)
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Re: Body Count - Mathematik des Schreckens - R. Deodato (1986)

Beitragvon Blap » 31. Jul 2010, 18:56

Ein älterer Kurzkommentar:



Body Count - Mathematik des Schreckens

Vor etlichen Jahren wurde ein Teeniepärchen auf einem Campingplatz am Ar*** der Welt brutal ermordet. Nun treffen wieder diverse junge Leute dort ein, wollen ihre Freizeit mit Suff und Sex verbringen. Doch plötzlich geht der Killer erneut um, laut Legende der über hundert Jahre alte Medizinmann eines Indianerstammes...

1986 inszenierte Ruggero Deodato diesen Slasher. Laut eigener Angabe lag ihm dieses Projekt nicht sonderlich am Herzen, es gab halt gerade nichts besseres zu tun. Der Film wurde trotz der geringen Begeisterung des Hauptverantwortlichen durchaus akzeptabel abgespult. Natürlich ist "Camping del terrore" nichts anderes als ein billiger "Freitag der 13." Clone, den Liebhaber solcher Filme sollte dieses Machwerk allerdings zufriedenstellen können. Die Charaktere sind herrlich klischeehaft, als Sahnehäubchen gibt es die übliche Dosis Mord und Möpse, nicht zu vergessen der typische Schauplatz in der freien Natur. Alles nicht sonderlich ausufernd, aber immerhin unterhaltsam (für den Genreliebhaber).

Die DVD ist ein älterer Titel aus dem Hause E-M-S, sie zeigt den indizierten Film ungekürzt und in recht odentlicher Qualität. Das Bonusmaterial besteht hauptsächlich aus Trailern. Die DVD ist noch für kleines Geld erhältlich, wer ein Herz für typische 80er-Slasher hat darf hier zuschlagen.

Gute Genreunterhaltung, völlig unkreativ aber kurzweilig. Gut = 7/10 (Mimsy Farmer Malus berücksichtigt = 6/10)
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Re: Body Count - Mathematik des Schreckens - R. Deodato (1986)

Beitragvon Santini » 9. Jun 2013, 23:58

Die Werbeanzeige und das VHS-Cover - beides von UFA aus dem Jahre 1988:

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Re: Body Count - Mathematik des Schreckens - R. Deodato (1986)

Beitragvon jogiwan » 8. Okt 2017, 07:51

Ruggero Deodatos „Body Count“ habe ich ja vor vielen Jahren schon einmal gesehen und nicht als besonders gelungen in Erinnerung und auch die erneute Sichtung offenbart doch einige sehr deutliche Mängel in dem auf den amerikanischen Slasher-Mark zugeschnittenen Werk. So gibt sich der Streifen mit seinem Handlungsort und Figuren sehr eindeutig als „Freitag der 13.“-Klon zu erkennen, wobei hier versucht wird, die ganze Sache auch noch in eine übernatürliche Ecke zu rücken. Das funzt dank des zusammengeschusterten Drehbuchs jedoch nur bedingt und auch der titelgebende Bodycount ist nur dadurch gegeben, dass sich die Protagonisten im Film wieder einmal bereitwillig ihrem Mörder in die Hände begeben und sämtliche Warnsignale und Vernunft in ihrer Situation vollkommen außer Acht lassen. Außerdem habe ich schon lange keinen Film mehr gesehen, der so zahlreiche Anschlussfehler beinhaltet, sodass man als Zuschauer ständig das Gefühl hat, dass irgendwie Szenen übersprungen wurden. Die Auflösung ist ebenfalls keine große Überraschung und trotz des illustren Cast wie Mimsy Farmer, David Hess, Ivan Rassimov und John Steiner will sich keine so rechte Freude einstellen. Als kleines Achtziger-Kuriosum aus der Italo-Ecke eignet sich „Body Count – Mathematik des Schreckens“ ja allemal und irgendwie ist es schon auch unterhaltsam zu sehen, was hier alles an die Wand gefahren wird, aber von den routinierten Herrschaften vor und hinter der Kamera würde man sich ehrlich gesagt aber eigentlich schon wesentlich mehr erwarten.
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