Target: Murder - Bitto Albertini (1971)

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Target: Murder - Bitto Albertini (1971)

Beitragvon jogiwan » 8. Okt 2017, 07:34

Target: Murder

Bild

Originaltitel: L'uomo più velenoso del cobra

Alternativtitel: Human Cobras

Herstellungsland: Italien, Frankreich / 1971

Regie: Bitto Albertini (als Albert J. Walkner)

Darsteller: George Ardisson, Erika Blanc, Alberto de Mendoza, Janine Reynaud

Story:

Tony Garden hat vor vielen Jahren New York in Richtung Europa verlassen, da er sich mit der Mafia angelegt hat und einem Auftragskiller nur knapp entkommen konnte. Als er von seiner Schwägerin Leslie ein Telegramm erhält, dass sein Bruder in der Stadt ermordet wurde, setzt er sich dennoch ins nächste Flugzeug nach New York um vor Ort die Schuldigen zu finden. Doch die Drogenmafia scheint mit dem Fall nichts zu tun zu haben und alle potentiellen Zeugen werden aus dem Weg geräumt, bevor sie Tony entscheidende Hinweise auf die Auftraggeber geben können. Später deuten alle Indizien nach Nairobi zu dem Geschäftsmann George, mit dem Tonys Bruder auch eine tiefe Freundschaft verband. Gemeinsam mit Leslie macht sich Tony auf den Weg nach Afrika und schon bald deuten sonderbare Ereignisse und auch weitere Morde darauf hin, dass Tony der Wahrheit dicht auf der Spur ist.
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Re: Target: Murder - Bitto Albertini (1971)

Beitragvon jogiwan » 8. Okt 2017, 07:35

„Human Cobras“ zählt ja eher zu den unbekannteren Filmen aus der Italo-Ecke und entpuppt sich bei näherer Betrachtung aber als solide Mischung aus Gangster-Drama und Giallo, der vor allem auch durch seinen Cast und seine Drehorte punkten kann. So gibt es in der ersten halben Stunde jede Menge Street-Locations in New York inklusive Ausflug in die 42nd Street, ehe die Handlung für den Rest des Streifens kurzerhand nach Afrika verlegt wird. Die Geschichte und die Figuren sind zwar anfangs etwas sperrig, aber im Laufe der Zeit durchaus spannend und handeln von einem umtriebigen Mann, der den Mord an seinen Bruder aufklären möchte und sich dabei in ein Netz aus Lügen und Intrigen verstrickt. Ich fand den Streifen jedenfalls sehr spannend gemacht, auch wenn man hier und da aus der Geschichte, den Figuren und den Locations sicher mehr hätte herausholen können. George Ardissons Charakter eignet sich meines Erachtens nicht ganz ideal als Identifikationsfigur für das Publikum und auch die Auflösung erinnert ebenfalls etwas zu sehr an etliche Filme aus der Ecke und dieser Entstehungszeit Anfang der Siebziger. Doch das ist wieder einmal Meckern auf hohem Niveau und wer so wie ich vom gelben Virus infiziert ist, wird auch an Bitto Albertinis Werk seine Freude haben und es bleibt zu hoffen, dass dieser durchaus gelungene und unterschätzte Streifen auch irgendwann einmal in würdiger Qualität und richtigen Bildformat unter die Leute gebracht wird.
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