La mano che nutre la morte - Sergio Garrone (1974)

Grusel & Gothic, Kannibalen, Zombies & Gore

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La mano che nutre la morte - Sergio Garrone (1974)

Beitragvon jogiwan » 7. Okt 2017, 08:50

La mano che nutre la morte

Bild

Originaltitel: La mano che nutre la morte

Alternativtitel: Evil Fave

Herstellungsland: Italien, Türkei / 1974

Regie: Sergio Garrone

Darstller: Klaus Kinski, Katia Christine, Marzia Damon, Ayha Isik, Erol Tas

Story:

Seit Tanya, die Tochter von Ivan Rassimov (!) bei einem Feuerunfall entstellt wurde, bei dem auch der anerkannte Wissenschaftler sein Leben ließ, arbeitet der ehemalige Laborgehilfe Nichinsky weiter in dessen abgelegenen Schloss an der Transplantations-Forschung um den Körper und das Gesicht seiner Gattin zu retten. Als das junge Brautpaar Alex und Masha in der Nähe des Schlosses auf ihrer Hochzeitsreise verunglücken und aufgenommen werden, erfahren sie von der ebenfalls anwesenden Schriftstellerin Katja, dass im Lauf der letzten Monate immer wieder junge Frauen verschwunden sind und sie selbst auf der Suche nach ihrer Schwester ist. Tatsächlich benutzt Nichinksy die jungen Frauen um den Körper seiner Ehefrau in einem geheimen Labor zu rekonstruieren und da diese ein neues Gesicht benötigt, kommt die hübsche Mascha auch gerade zum richtigen Zeitpunkt…
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Re: La mano che nutre la morte - Sergio Garrone (1974)

Beitragvon jogiwan » 7. Okt 2017, 08:53

Mit „Evil Face“ serviert uns Regisseur Sergio Garrone seine eigene Version von Georges Franjus „Augen ohne Gesicht“, dessen sattsam bekannte Geschichte in ein eher kostengünstig erscheinendes Gothic-Horror-Szenario verlegt wird, dass mit dem humpelnden Diener auch noch an „Die Stunde der grausamen Leichen“ erinnert. Die Geschichte, irgendwo zwischen historischen Kostümfilm, Beziehungs-Drama, Mad-Scientist und Spaghetti-Schmodder inszeniert, wird aber stets recht holprig erzählt und allenfalls der Rassimov-Gag zu Beginn zaubert ein Lächeln auf das Gesicht der Italo-Fans. Die erste Stunde dümpelt auch eher beschaulich vor sich hin und die zahlreichen Figuren laufen durch immer dieselben Gänge und Zimmer, während die unterschiedlichen Handlungsfäden nicht so recht zusammenfinden wollen. Mit Ruhm hat sich bei dem Horror-Schnellschuss in italienisch-türkischer Koproduktion jedenfalls niemand bekleckert und augenscheinlich hat man den sehr lustlos erscheinenden Kinski auch noch in den Laborszenen gedoubelt, sodass dieser auch nur von hinten oder mit Mundschutz zu sehen ist. Im letzten Drittel wird dann zwar doch noch geschmoddert, aber auch das und das eher böse Ende kann den Film nicht mehr vor der Beliebigkeit retten und insgesamt betrachtet gibt es einfach viel bessere Filme aus der Ecke, als dieser eher kostengünstig und eher unterdurchschnittlich erscheinende Horrorstreifen aus der Plagiatsecke, der wohl niemanden zu Begeisterungsstürmen hinreißen wird.
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