Diamond Moon [Kurzfilm] - Akira Nobi (1993)

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Diamond Moon [Kurzfilm] - Akira Nobi (1993)

Beitragvon jogiwan » 6. Okt 2017, 06:41

Diamond Moon

Bild

Orginaltitel: Daiyamondo no tsuki

Herstellungsland: Japan / 1993

Regie: Akria Nobi

Darsteller: Takayuki Harada, Harumi Hino, Tomosada Satô

Story:

Eine junge, etwas naive und dennoch lebensfrohe Prostituierte wandelt durch die Straßen und Plätze einer Vorstadt und träumt von einem besseren Leben, wahlweise als Geliebte eines arabischen Prinzen oder als Sängerin auf den großen Bühnen der Welt. Bis es aber soweit ist, unterhält sie ihren Lebenswandel, in dem sie ihre Kunden bestiehlt und sich mit den Brieftaschen und sonstigen Diebesgut aus dem Staub macht. Eines Tages lernt sie einen Straßenkünstler kennen und aus dem zufälligen Treffen entwickelt sich so etwas wie eine Freundschaft, ehe die Straßennutte von ihrer kriminellen Vergangenheit eingeholt wird und all die gemeinsamen Träume jäh und auf drastische Weise beendet werden.
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Re: Diamond Moon [Kurzfilm] - Akira Nobi (1993)

Beitragvon jogiwan » 6. Okt 2017, 06:46

„Diamond Moon“ ist als Bonus-Film auf der DVD von „A Garden without Birds“ und ist ein ebenfalls zwanzigminütiger Kurzfilm von Regisseur Akira Nobi, der im Vergleich zum Hauptfilm aber etwas mehr Handlung und dafür wesentlich weniger Blut und Beuschel zu bieten hat. Die tragische Geschichte einer Prostituierten mit ihren Träumen wird in nüchternen Bildern eingefangen und offensichtlich hat man einen Großteil der Geschichte auch in bester „Guerilla“-Tradition auf den Straßen und Plätzen der Vorstadt gedreht. Erwartungsgemäß bleibt das Verhalten der jungen Nutte nicht ohne Folgen und als sie sich mit Yakuza-Geld und Drogenkoffer aus dem Staub macht, dauert es nicht lange, bis sie die bitteren Konsequenzen ihres unbedachten Handels tragen muss. Neben dem bitteren Ende von „Diamond Moon“, der an einen amerikanischen Horror-Klassiker erinnert, gibt es auch wieder optische Spielereien und die Musik von Eric Satie, die den Low-Budget-Splatter wohl so etwas wie einen Funken Rest-Anspruch verleihen soll. Die Synchro ist abermals billig und offensichtlich fand man es auch nicht notwendig, ein paar Texteinblendungen zu untertiteln, was natürlich ebenfalls ärgerlich ist. Insgesamt fand ich „Diamond Moon“ zwar etwas besser als „A Garden without Birds“, aber sonderlich aufregend oder gar ein Must-See ist weder der eine, noch der andere Kurzfilm.
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