Dad's Dead [Kurzfilm] - Christopher Schier (2006)

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Dad's Dead [Kurzfilm] - Christopher Schier (2006)

Beitragvon jogiwan » 13. Sep 2017, 09:00

Dad's Dead

Bild

Originaltitel: Dad's Dead

Herstellungsland: Österreich / 2006

Regie: Christopher Schier

Darsteller: Andreas Patton, Simona Sbaffi, Axelle Krieger-Ferrari, Peter Pertusini, Laurence Rupp

Story:

Als der Fernseher der Familie Brahms eines Abends völlig den Geist aufgibt, beschließt der biedere Familienvater gemeinsam mit seiner Tochter am darauffolgenden Tag im örtlichen Mediamarkt einen Neuen zu besorgen. Da zur gleichen Zeit eine Reihe von Kindern als vermisst gemeldet und gesucht werden, hält Hannes Brahms im weitläufigen Elektro-Markt auch ein besonderes Auge auf seine Tochter Maria, die wenig später aber dennoch zwischen den unzähligen Regalreihen spurlos verschwunden ist. Die seltsam agierenden Angestellten, sowie die Polizei sind keine große Hilfe und als Maria über längere Zeit verschwunden bleibt, macht sich Brahms alleine auf die Suche und der Weg führt in geradewegs wieder in den Media Markt, in dem offensichtlich nicht mit rechten Dingen zugeht…
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Re: Dad's Dead [Kurzfilm] - Christopher Schier (2006)

Beitragvon jogiwan » 13. Sep 2017, 09:01

„Dad’s Dead“ ist ein knapp 35minütiger Kurzfilm aus dem Hause der österreichischen Produktionsfirma Superfilm, der seinerzeit als Kooperation mit Media Markt entstanden ist und dort als Werbeaktion gratis verteilt wurde. Interessant ist der Streifen aber auch deswegen, da sich David Schalko für das Drehbuch verantwortlich zeigt, der sich mittlerweile als Regisseur und Autor von Serien wie „Braunschlag“ und „Altes Geld“ von sich reden macht und in die TV-Oberliga aufgestiegen ist. „Dad’s Dead“ geht aber eher in eine andere Richtung und präsentiert mit Anleihen im Mystery-Genre und bei David Lynch einen braven Familienvater in einer persönlichen Ausnahmesituation, der mit allerlei seltsamen Figuren und Ereignissen konfrontiert wird, ehe der Streifen am Ende eine unerwartete Wendung nimmt. Da Media Markt das Ganze mitfinanziert hat, ist es natürlich nicht verwunderlich, dass der Laden im Verlauf der Handlung prominent platziert ist und ein Großteil der Handlung auch im damals größten Media Markt gedreht wurde, was jedoch nicht als störend oder gar aufdringlich empfunden wird. Bei den Darstellern und dem Look gibt es auch nicht viel zu meckern und „Dad’s Dead“ hätte seinerzeit auch genauso gut in der vom ORF produzierten und eher mittelprächtigen Mystery-Serie „8 x 45“ laufen können, die ungefähr im gleichen Zeitraum entstanden ist. Als Werbeaktion geht der Kurzfilm auch in Ordnung, selbst wenn man sich keinen großen Wurf erwarten sollte. Technisch in Ordnung, inhaltlich eher weniger überraschend ist Christopher Schiers System-erhaltender Mystery-Kurzfilm auch eher für Grusel-Anthologien-Fans und für die Abende, an der die verbleibende Zeit nicht mehr für einen ganzen Film ausreicht.
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