Save the green Planet - Jeong Jun-Hwan (2003)

Moderator: jogiwan

Save the green Planet - Jeong Jun-Hwan (2003)

Beitragvon karlAbundzu » 5. Sep 2017, 12:10

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R: Jeong Jun-Hwan, D: Shin Ha-Kyun, Baek Yoon-sik, Hwang Jeong-min, Lee Jae-yong, Lee Ju-hyeon, Gi Ju-bong, M: Lee Dong-jun
Coverinhaltsangabe: "Wenn es etwas auf diesem Planeten gibt, das der ultimativen Wahrheit entspricht, dann ist es die Tatsache, das Außerirdische längst unter uns sind. Dies gleubt zumindest Bjung-Gu und davon läßt er sich auch nicht abbringen, egal, was alle anderen Menschen behaupten. Als er herausfindet, das die Außerirdischen bei der nächsten Mondfinsternis die Erde endgültig erobern wollen, beschließt er kurzerhand den Planeten zu retten. Um Kontakt mit den Invasoren zu bekommen, kidnappt er kurzerhand den Großindustriellen Kang, fest davon überzeugt, das dieser despotische Menschenschinder ein Alien sein muß. Bjung-Gu hat noch exakt 4 Stunden Zeit, den völlig schockierten Kang zu enttarnen. Aber wenn man die Welt retten will, darf man nicht zimperlich sein..."
jogiwan hat geschrieben: solange derartige Filme gedreht werden, ist die Welt noch nicht verloren.
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Re: Save the green Planet - Jeong Jun-Hwan 2003

Beitragvon karlAbundzu » 5. Sep 2017, 12:11

SAVE THE GREEN PLANET
Südkorea 2003, auf der hübschen Special Edition 2-DVD von I-On
Ich hab ja eine durchgedrehte Komödie erwartet, eine slapstickende Achternbahnfahrt vielleicht. Das war es auch, aber dann doch noch was ganz anderes:
Eigentlich haben wir hier ein Psychogram eines Paranoikers. Als Kind seinen Vater verloren, bei einem Unfall am Arbeitsplatz Mutter und Geliebte. Und da er sich schon immer für Sterne interessierte sieht er überall Außerirdische, die die Erde unterdrücken, vernichten wollen, Experimente machen mit uns Menschen, usw. in bester Aluhutmanier. Das ist durchaus dramatisch und ernst inszeniert. Und wird aber auch immer wieder gebrochen. Wir sehen die selbstgemachte Schutzkleidung und zusammengestückelten Maschinen, seine Paranoia-Bibliothek.
Insgesamt ist das immer wieder skurril, hart, ernst, intensiv, komisch. Und trotzdem passt das alles zusammen: Vielleicht liegt es an den hohen Production Values (Ausstattung, Kamera, Machart), an den tollen Schauspielern, an der guten Musik (auch der Score wird dann und wann durchbrochen, dann gibt es auf einmal eine prima Punkversion von Besame Mucho, ebenso wie das Bild, da wird dann plötzlich mit Animationen gearbeitet). Das passt dann aber auch immer.
Und: die Story nimmt sich selbst und die Charaktere auch ernst, es wird sich Zeit genommen, vieles wird so oder so auserzählt. Da brauch man vielleicht auch mal Geduld, aber es lohnt sich. Und Gewalt ist auch da in heftigen Ausbrüchen.
Was noch? Ausflüge in die beliebte SciFi-Kulturgeschichte mit einer Melange aus Kubrik, Bibel (Adam und Eva und Noah), Däniken (Abstammung /Genexperiment von Aliens) Atlantis. Ein wenig Martial Arts.
Die Auflösung am Ende ist dann fast wie erwartet, begeistert aber mit seiner prächtigen phantasievollen Ausstattung. Es gibt einen kleinen eventuell unnötigen Polizeiplot nebenbei, den hätte man rauslassen sollen, da auch hier die zwei Polizisten genauer beleuchtet werden. Aber auch die Schauspieler sieht man gern.
Die Synchro nervt Anfangs, aber entweder man gewöhnt sich dran oder sie wird im Laufe des Filmes besser.
Für Freunde des eher anderen südkoreanischen Film!

So, mal gucken, was die umfangreichen Extras bringen.
jogiwan hat geschrieben: solange derartige Filme gedreht werden, ist die Welt noch nicht verloren.
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Re: Save the green Planet - Jeong Jun-Hwan (2003)

Beitragvon jogiwan » 5. Sep 2017, 12:22

Ich vermag mich zu erinnern, dass ich den seinerzeit sehr, sehr mochte. Ein wilder und unvorhersehbarer Trip durch alle möglichen Genres. Verrückt, aber spaßig! Wäre an der Zeit, den wieder mal zu gucken.
it´s fun to stay at the YMCA!!!



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Re: Save the green Planet - Jeong Jun-Hwan (2003)

Beitragvon buxtebrawler » 5. Sep 2017, 13:04

Total abgedrehter, koreanischer Genre-Mix aus Komödie, Eastern, Science Fiction, Drama und Thriller um einen Bienenzüchter/Schaufensterpuppenhersteller, der Menschen gefangen hält und foltert, die er für Außerirdische vom Andromedar hält - mit abstrusem Handlungsverlauf, Gesellschaftskritik und Überlänge. Puh, war der anstrengend... zu lang und von allem zu viel auf einmal. (5/10)
Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.

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