1931 - Es geschah in Amerika - Luigi Vanzi (1972)

Action, Crime, harte Cops, Gangster & Mafia

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1931 - Es geschah in Amerika - Luigi Vanzi (1972)

Beitragvon sergio petroni » 5. Aug 2017, 12:01

1931 - ES GESCHAH IN AMERIKA

Bild

Originaltitel: Piazza Pulita

Alternativtitel: 1931: Once Upon a Time in New York,
Pete, Taerl and the Pole,
1931, New York Violenta

Herstellungsland-/jahr: ITA 1972

Regie: Luigi Vanzi

Darsteller: Tony Anthony, Adolfo Celi, Richard Conte, Corrado Gaipa, Lucretia Love, Irene Papas,
Lionel Stander, Raf Baldassarre, David Dreyer, ...

Story: Im Jahr 1931 neigt sich die Prohibition dem Ende, die blutigen Zeiten der Mafia scheinen ebenfalls vorüber zu sein. Stimmt aber nicht ganz, in New York zum Beispiel hat immer noch eine mächtige Mafia-Familie das Sagen. Und eben diese beauftragt Pete di Benedetto eine Leiche von Virginia nach Sizilien zu überführen. Dabei geht es aber nicht nur um den toten Körper, sondern vor allem um die darin befindliche halbe Million Dollar. Pete nimmt den Auftrag an, möchte sich aber selbst gerne das Geld unter den Nagel reißen. Daher beschließt er mit einem anderen Mafiagangster namens Polese gemeinsame Sache zu machen. Der jedoch haut ihn übers Ohr! Pete lässt sich dies nicht gefallen und entführt kurzerhand die hübsche Freundin von Polese…
(quelle: testiversum.at)
DrDjangoMD hat geschrieben:„Wohl steht das Haus gezimmert und gefügt, doch ach – es wankt der Grund auf dem wir bauten.“
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Re: 1931 - Es geschah in Amerika - Luigi Vanzi (1972)

Beitragvon sergio petroni » 24. Aug 2017, 14:45

Im Jahre 1931 geht die Prohibition in den USA ihrem Ende entgegen. Manch Mafiosi sucht nach neuen Einnahmequellen. Pete Di Benedetto (Tony Anthony) hat von einem Geldtransport der besonderen
Art gehört. Natürlich will er die Kohle für sich einsacken. Er tut sich mit dem Mafioso Polese (Adolfo Celi)
zusammen, um den "Überfall" durchzuziehen. Als es danach beim Aufteilen der Beute zu Streitigkeiten kommt,
werden aus den Partnern Feinde. Und Poleses Frau Pearl (Lucretia Love) wird zum Spielball im
Krieg der Beiden.

Da hat das Paar Vanzi/Anthony mal wieder zugeschlagen. Diesmal sieht es äußerlich zwar
nicht nach Western aus, die Story hätte aber auch bequem in den Wilden Westen gepaßt.
Das Cover wirbt mit großen Genrenamen. Richard Conte, Lionel Stander, Corrado Gaipa
und Irene Papas finden Erwähnung. Allesamt haben sie nur sehr kurze Auftritte.
Die Handlung dreht sich in erster Linie um Pete, Pearl and the Pole, so auch ein Alternativtitel.

Die Ausstattung des Films ist okay. In die Dreißigerjahre wird man hauptsächlich durch
Autos und Kleidung zurückversetzt. Ansonsten wurde viel in der Natur gedreht, die ist ja zeitlos (und günstiger).
Recht ruppig geht es auch zur Sache.
Auf die Idee, Geld, eingenäht in den Körper
eines Toten, zu schmuggeln und diesen dann ausgerechnet bei der Beerdigung vor allen
Leuten zu öffnen muß man erst einmal kommen.

Vor allem Pete geizt nicht mit lockeren Sprüchen und sorgte bei mir für das ein oder andere Schmunzeln.
Unfreiwillig komisch wirkten auf mich allerdings die Soloauftritte von Anthony gegen Ende
des Films. Diese erinnerten eher an eine extrovertierte Bühnendarstellung und können
im besten Falle als Selbstironie gewertet werden.
Wegen des Endes nur 5,5/10.
DrDjangoMD hat geschrieben:„Wohl steht das Haus gezimmert und gefügt, doch ach – es wankt der Grund auf dem wir bauten.“
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