Baxter - Jérôme Boivin (1988)

Moderator: jogiwan

Baxter - Jérôme Boivin (1988)

Beitragvon Onkel Joe » 21. Sep 2010, 18:09

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Originaltitel:Baxter
Herstellungsland:Frankreich/1988
Regie:Jérôme Boivin
Darsteller: Lise Delamare, Jean Mercure, Jacques Spiesser, Catherine Ferran, Jean-Paul Roussillon, Sabrina Leurquin und Daniel Rialet.
Story:
Die Witwe Madame Deville (Lisa Delamare) bekommt von ihrem Schwiegersohn den Bullterrier Baxter zum Geburtstag geschenkt.Die alte Frau hat zunächst Angst vor dem Hund und auch Baxter kann die Rentnerin von Anfang an nicht leiden.Sehnsüchtig beobachtet er Tag für Tag das lebenslustige Ehepaar, das ins gegenüberliegende Haus eingezogen ist, während sich sein Frauchen immer mehr von der Außenwelt abkapselt. Als Madame Deville schließlich doch Vertrauen zu Baxter faßt, wird sie immer vereinnahmender und ist nur noch auf ihn fixiert. Um aus der unangenehmen Obhut der Alten zu entkommen, stößt Baxter sie von der Treppe und wird anschließend von dem jungen Pärchen aufgenommen.Auch hier läuft nicht alles nach Baxters Nase!

Ein Film der ziemlich untergegangen ist aber definitive sehr sehenswert ist :thup: .
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Re: Baxter - Jérôme Boivin

Beitragvon untot » 21. Sep 2010, 18:29

Oh Gott hab ich geheult, BAXTER - Bell mir das Lied von Tod!

Ein toller Film, aber traurig, sieht man doch, was aus einem Hund, der einem eigentlich alles recht machen will, werden kann, wenn er in die falschen Hände gerät.
Mich als Hundebesitzer und Fan nimmt der Film echt mit, ich hätte das kleine "Arschlochkind" am liebsten verdroschen, entschuldigt meine Wortwahl, aber das bringt mich in Wallung!! :oops:

Ich finde es interessant, das man die Handlung aus der Sicht des Hundes erzählt, das ist mal etwas anderes-

Alles in allem ein Film, den man mal gesehen haben sollte.

7/10
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Re: Baxter - Jérôme Boivin

Beitragvon buxtebrawler » 21. Sep 2010, 20:56

Hm? Klingt interessant.
Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.

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Re: Baxter - Jérôme Boivin

Beitragvon Onkel Joe » 21. Sep 2010, 21:02

buxtebrawler hat geschrieben:Hm? Klingt interessant.


Der Film wird dir gefallen, da bin ich mir sicher ;) .
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Re: Baxter - Jérôme Boivin

Beitragvon Santini » 21. Sep 2010, 23:19

Ich habe diesen interessanten Film seinerzeit einmal gesehen, als er das erste mal im dt. TV lief (geschätzte 15 Jahre her.)

Kann mich noch gut erinnern an die markante Stimme, die dem Hund verpaßt wurde bzw. seine Gedanken wiedergibt.
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Re: Baxter - Jérôme Boivin (1988)

Beitragvon jogiwan » 6. Jul 2017, 06:36

Eigentlich habe ich mir mit „Baxter“ ja eine schwarzhumorige Komödie erwartet, aber der französische Streifen aus dem Jahre 1988 geht doch in eine etwas andere Richtung und präsentiert unterschiedliche Menschen und seltsame Verhaltensweisen bzw. die Gedankenwelt eines Bullterriers, der ihnen begegnet und bei der Wahl seines Besitzers ebenfalls ein Wörtchen mitzubellen hat. Dabei ist „Baxter“ wohl vor allem ein Film über das Unverständnis zwischen Mensch und Tier, fällt für beide Seiten ziemlich ernüchternd aus und zeigt, was passiert, wenn auf die Bedürfnisse von Lebewesen wenig bis keine Rücksicht genommen wird. Regisseur Jérôme Boivin stellt jedenfalls Mensch und Tier kein gutes Zeugnis aus und obwohl „Baxter“ dabei recht unaufgeregt und inhaltlich nicht immer eindeutig daherkommt und auf plakative Effekte größtenteils verzichtet wird, setzt er sich irgendwie dabei auch prompt zwischen alle Stühle. Horror oder Witz sollte man sich nicht erwarten und auch für Hundefreunde hält der Streifen ebenfalls ein paar unschöne Momente bereit, sodass es auch nicht verwunderlich erscheint, dass „Baxter“ mit seiner unkonventionellen Mischung die breite Masse nicht angesprochen hat. Aber selbst wenn „Baxter“ inhaltlich wohl das Gegenteil eines Feelgood-Movies darstellt, sollte man sich den Streifen als Freund filmischer Besonderheiten trotzdem nicht entgehen lassen.
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Re: Baxter - Jérôme Boivin (1988)

Beitragvon TanoCariddi » 7. Jul 2017, 12:07

Der Film Baxter ist sehr interessant anzuschauen.
Hier wird alles aus der Sicht- und Denkweise eines Bullterriers geschildert.
Hinzu kommt noch die markante Stimme aus dem Off, die die Gedanken des Hundes vermittelt,
die es dem Zuseher ermöglicht, den Hund besser zu verstehen. Ich finde das Ganze sehr gut
gemacht. Die Autoren müßen sich offensichtlich auch Gedanken gemacht haben, was man dem
Inhalt des Films auch ansieht. Baxter wollte weder Tierhorror noch Komödie sein. Vielmehr wird
hier das Drama eines Hundes und sein Verhältnis zum Menschen gezeigt. Den bösartigen Jungen
hätte man bestrafen oder zur Hölle schicken sollen!

Guter Film und gleichzeitig starkes Tierdrama :thup:
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