Lake Mungo - Joel Anderson (2008)

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Lake Mungo - Joel Anderson (2008)

Beitragvon jogiwan » 29. Apr 2017, 08:23

Lake Mungo

Bild

Originaltitel: Lake Mungo

Herstellungsland: Australien / 2008

Regie: Joel Anderson

Darsteller: Rosie Traynor, David Pledger, Martin Sharpe, Talia Zucker

Story:

Im Jahr 2005 kehrt Alice Palmer bei einem Familienausflug an einem Stausee nicht mehr aus dem Wasser zurück. Während ihre Familie voller Sorge ist und noch immer auf einen positiven Ausgang ihres Verschwindens hoffen, werden Polizei und Taucher hinzugezogen, die etwas später einen Leichnam aus dem Wasser fischen, der vom Vater auch entsprechend identifiziert wird. Während die Familie in weiterer Folge um den Verlust der Tochter und Schwester trauert, geschehen im Haus der Palmers jedoch seltsame Dinge und es scheint, als wäre der Geist Lauras zurückgekommen, um der Familie etwas mitzuteilen. Als ein Parapsychologe hinzugezogen wird, tauchen jedoch weitere Geheimnisse im Umfeld der Verstorbenen auf und weitere, scheinbar unheimliche Phänomene nehmen ihren Lauf…
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Re: Lake Mungo - Joel Anderson (2008)

Beitragvon jogiwan » 29. Apr 2017, 08:24

„Found Footage“ die Drünfzigste, dieses Mal in Form einer australischen Mockumentary aus dem Jahr 2008 über scheinbar paranormale Vorgänge nach dem Tod eines Teenagers im familiären Umfeld. Dabei ist „Lake Mungo“ so gestaltet wie eine überlange Episode der seinerzeit sehr beliebten Serie „Autopsy – Mysteriöse Todesfälle“ und rollt den Fall in Form von Interviews, Ton- und Filmdokumenten auf und liefert immer wieder kleine Überraschungen und Twists, die die ganze Sache in einem anderen Licht erscheinen lassen und den Zuschauer auf eine falsche Fährte führen. Die Meinungen zu dem Teil sind ja durchaus gespalten und obwohl es zwischendurch dank Geisterfotografie immer wiedermal kreuzunheimlich wird, kommen Grusel- und Horrorfans aber aufgrund des dokumentarischen Stils sicher nur sehr bedingt auf ihre Kosten. Ich fand „Lake Mungo“ aber ganz interessant gemacht und die unaufgeregt erzählte Mischung aus paranormaler Schnitzeljagd, Familiendrama vermeintlich echten Bildern und Interviews mit Laien-Darstellern wirkte auf mich auch authentisch und spannend. Der auf Low-Budget aufbereitete Inhalt streift gleich mehrere Schubladen und die finale Auflösung wird sicher nicht jeden gefallen, aber da ich für diese Art von Fake-Documentary-Filmen nun einmal sehr aufgeschlossen bin, fand ich auch diesen eher dramatischeren und unaufgeregt präsentieren Beitrag aus Down-Under zwar nicht gänzlich gelungen, aber doch sehr interessant.
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