The Tunnel - Carlo Ledesma (2011)

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The Tunnel - Carlo Ledesma (2011)

Beitragvon sergio petroni » 3. Mär 2017, 07:44

THE TUNNEL

Bild

Originaltitel: The Tunnel

Alternativtitel: The Tunnel Movie

Herstellungsland-/jahr: AUS 2011

Regie: Carlo Ledesma

Darsteller: Bel Deliá, Andy Rodoreda, Steve Davis, Luke Arnold, Goran D. Kleut, James Caitlin,
Ben Maclaine, Peter McAllum, Rebecca Clay, Shannon Jones, Arianna Gusi, Russell Jeffrey, ...

Story: Nachdem in den unterirdischen Tunnelsystemen Sydneys des öfteren Menschen verschwinden oder verstört wieder auftauchen, will ein vierköpfiges Journalisten-Team der Sache auf dem Grund gehen.
Ausgerüstet mit Kameras und Mikrophonen machen sie sich, trotz aller Warnungen, auf den Weg die Reportage ihres Lebens zu filmen und begeben sich illegal in das riesige Tunnellabyrinth.
Kaum dort angekommen scheint die Vier etwas Seltsames zu verfolgen.
Doch bevor die Freunde realisieren, in welcher misslichen Lage sie sich befinden, ist es auch schon zu spät.
(quelle: filmchecker.wordpress.com
DrDjangoMD hat geschrieben:„Wohl steht das Haus gezimmert und gefügt, doch ach – es wankt der Grund auf dem wir bauten.“
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Re: The Tunnel - Carlo Ledesma (2011)

Beitragvon sergio petroni » 3. Mär 2017, 17:25

Das Wasser ist knapp in Sydney. Abhilfe sollen alte U-Bahntunnel bringen,
die als Wasserspeicher genutzt werden könnten. Das Thema kocht hoch und verschwindet
dann aber urplötzlich in der Versenkung. Die Behörden scheinen Kenntnisse über unerklärliche
Vorgänge in dem weitverzweigten Tunnelsystem zu haben. Nichts davon dringt
jedoch an die Öffentlichkeit.
Vier wagemutige Reporter machen sich auf eigene Faust in die Unterwelt Sydneys auf.
Die Kamera immer im Anschlag suchen sie nach den wahren Gründen, warum
das Projekt nicht weiterverfolgt wird. Es kommt, wie es kommen muß.
Schnell wird unseren Reportern klar, daß sie da unten nicht alleine sind.
Etwas Ungreifbares lauert ihnen auf, und der Rückweg wird sehr lang werden....

Mal wieder Found-Footage. Grundsätzlich mag ich das Zeug.
Nach dem kürzlich gesichteten "Evidence" fällt aber "The Tunnel" leider etwas ab.
Die Darsteller sind in Ordnung. Die Lokation ist es allemal. In der zweiten
Hälfte des Films gelingen einige gruselige Szenen.
Leider ist die erste Hälfte dieses Streifens aber sehr geschwätzig. Auch später
werden die gezeigten Aufnahmen immer wieder unpassend durch Interviews unterbrochen.
Dies nimmt Tempo heraus, zerstört teilweise abrupt die Stimmung und gibt dem Zuschauer
leider schon viel zu früh Hinweise auf das weitere Geschehen.
Leider nicht der ganz große Wurf aus Down Under.
5/10
DrDjangoMD hat geschrieben:„Wohl steht das Haus gezimmert und gefügt, doch ach – es wankt der Grund auf dem wir bauten.“
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Re: The Tunnel - Carlo Ledesma (2011)

Beitragvon Tomaso Montanaro » 3. Mär 2017, 19:33

Der an sich spannende und atmosphärische Found-Footage-Streifen sabotiert sich selbst, indem immr wieder Interviewpassagen mit den beiden Überlebenden eingestreut werden. Das nimmt die Spannung, zerstört Rhythmus und Atmpsohäre.

Hier wären ansonsten locker 1-2 Punkte mehr drin gewesen. Schade!

6/10 Punkten
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Re: The Tunnel - Carlo Ledesma (2011)

Beitragvon jogiwan » 4. Mär 2017, 09:54

„Found Footage“ die Drünfzigste, dieses Mal in Form einer Reportage über ein Reporterteam, dass im australischen Sidney der Frage nachgeht, warum die Stadtregierung ein Kläranlagen-Projekt in aufgelassenen U-Bahn-Tunnels fallen gelassen und nicht weiter verfolgt hat. Nach ein bisschen Recherche über mögliche Gründe im Vorfeld geht es dann illegaler-weise dann selbst in den Untergrund und die zwei Reporter und die beiden Techniker finden neben dunklen Gängen, Schächten und viel Wasser natürlich auch noch etwas anderes. „The Tunnel“ ist dabei zwar durchaus okay, nimmt sich als „Found-Footage“-Streifen aber viel zu ernst und stellt sich – wie von Serschio und Tomaso erwähnt - erzählerlisch auch ständig selbst ein Bein, in dem spannende Momente permanent mit Interview-Szenen unterbrochen werden und Hinweise auf den weiteren Verlauf geben. Das wirkt einem etwaigen Spannungsaufbau ja komplett entgegen und die gedrückte Stimmung und Verzweiflung der Teilnehmer vor und nach der etwas missglückten Recherche mit nur teils ungewissen Ausgang will sich ja irgendwie nicht so richtig auf den Zuschauer übertragen. Auch das dramaturgische Drumherum über Reporter-Karrieren am absteigenden Ast und persönliche Befindlichkeiten der vier Teilnehmer entpuppen sich ebenfalls als unnötiger Ballast, den man genauso gut hätte weglassen können. Was beim spanischen „Rec“ in Echtzeit und an Überraschungsmomenten alles richtig gemacht wurde, wird hier auf eher herzschonende Weise in Form einer rückblickenden Reportage mit variierter Thematik nochmals durchgekaut und selbst wenn man das Genre sehr mag, ist das Gesamtergebnis hier maximal durchschnittlich ausgefallen.
it´s fun to stay at the YMCA!!!



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