Highway Psychos - Scott Reynolds (2001)

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Highway Psychos - Scott Reynolds (2001)

Beitragvon jogiwan » 7. Jan 2017, 10:30

Highway Psychos

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Originaltitel: When Strangers Appear

Herstellungsland: Australien, Neuseeland, USA / 2001

Regie: Scott Reynolds

Darsteller: Radha Mitchell, Barry Watson, Josh Lucas, Kevin Anderson

Story:

Beth betreibt ein Diner und ein kleines Motel, dass sie von ihrem Vater geerbt hat und seit dem Bau einer Schnellstraße nicht mehr so wirklich gut läuft. Als die abgeklärte und schlagfertige junge Frau eines Tages Besuch von dem verstört wirkenden und hungrigen jungen Jack erhält, der erklärt wird, dass er von Männern verfolgt wird, hilft Beth spontan dem Mann und verleugnet diesen, als tatsächlich drei weitere Personen das Lokal aufsuchen. Wenig später entdeckt Beth, dass der Fremde verletzt ist, dringend einen Arzt benötigt und langsam kommen der jungen Frau auch erste Zweifel an Richtigkeit der ganzen Geschichte. Doch auch die drei Männer, inklusive dem sympathischen Peter und dessen Freunde, die sich ahnungslos geben und in der Gegend bleiben, scheinen nicht mit offenen Karten zu spielen und das gespanntes Verhältnis der Diner-Besitzerin zur örtlichen Polizei macht die Sache ebenfalls nicht leichter…
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Re: Highway Psychos - Scott Reynolds (2001)

Beitragvon jogiwan » 7. Jan 2017, 10:31

Hinter dem unscheinbaren Cover der DVD und dem nicht ganz geglückten deutschen Titel verbirgt sich zur Überraschung des Zuschauer ja ein sauspannender und packend inszenierter Thriller über eine junge Frau, deren Leben durch eine Handvoll Fremder gründlich auf den Kopf gestellt wird. Irgendwie entwickelt sich der Streifen ständig anders als erwartet und als Zuschauer wird man ebenso wie die Figur der Hauptdarstellerin geschickt aufs Glatteis geführt, bis man selber nicht mehr weiß, wer welches Ziel verfolgt, lügt oder die Wahrheit spricht. Radha Mitchell als Beth ist dabei glücklicherweise aber nicht das brave Opfer, sondern weiß sich schon ihrer Haut zu wehren und dreht im furiosen Finale auch so richtig auf. Ich hätte mir am Anfang ja nicht gedacht, dass der doppelbödige Streifen aus seinem durchaus bekannt vorkommenden Szenario, seiner überschaubaren Darsteller-Riege und eher ruhigen Beginn dann noch so derart das Maximum herausholt. Aber spätestens im - zugegeben etwas übertriebenen - Finale rockt Scott Reynolds Streifen die Hütte ja ziemlich, ist spannend und macht als kleines Genre-Highlight auch nahezu alles richtig. Dabei erinnert „Highway Psychos“ an das Exploitation-Kino der Siebziger genauso wie an Quentin-Tarantino, dass an dieser Stelle auch ausdrücklich positiv gemeint ist und wer Roadmovies, Thriller und Überraschungen mag, kann durchaus einen Blick riskieren. Tipp!
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