Kreuz des Südens - Barbara Eder (2015)

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Kreuz des Südens - Barbara Eder (2015)

Beitragvon jogiwan » 7. Nov 2016, 07:23

Kreuz des Südens

Bild

Originaltitel: Landkrimi Burgenland: Kreuz des Südens

Herstellungsland: Österreich / 2015

Regie: Barbara Eder

Darsteller: Andreas Lust, Franziska Weisz, Maria Urban, Michael Fuith, Lukas Resetarits

Story:

Wie auch viele andere ihrer Generation ist die Mutter des Kripo-Beamten Thomas Wehrschitz vor vielen Jahren aus dem kleinen Heimatdorf im südlichen Burgenland in die weite Welt gestartet um anderswo das große Glück zu suchen. Nach einem Zwischenfall, der in aus gesundheitlichen Gründen seinen Job kostet, kehrt Thomas jedoch in das kleine Dorf zurück um den Nachlass des ungeliebten und unbekannten Vaters zu regeln und wird dabei Zeuge, wie ein Messerwerfer bei einer Zirkusvorstellung mit seinem Werkzeug vor den Augen der entsetzten Dorfbewohner ausgerechnet den örtlichen Industriellen tödlich verletzt. Tommy glaubt jedoch nicht an einen Zufall und entdeckt, dass der Messerwerfer ebenfalls seine Wurzeln im Dorf hat. Während die aufgebrachte Dorfjugend mit dem Artisten am liebsten kurzen Prozess machen würde, ist Thomas damit beschäftigt die Tat zu rekonstruieren und kommt dabei schon wenig später in dem beschaulichen Ort weiteren und sehr mysteriösen Dingen auf die Spur.
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Re: Kreuz des Südens - Barbara Eder (2015)

Beitragvon jogiwan » 7. Nov 2016, 07:29

Auch der Auftakt der zweiten Staffel der vom österreichischen Rundfunk fürs Fernsehen produzierten Landkrimi ist sehr stark und nach einem eher ruhigen und verhaltenen Start, der den Kripo-Beamten am Tiefpunkt seines Lebens zeigt, versucht dieser nach einer Gehirnblutung wieder langsam Fuß in seinem Leben zu fassen. Doch der zur Erholung gedachte und vermeintlich ruhige Ausflug in das verhasste Heimatdorf führt den Beamten mittleren Alters nicht nur zurück in die eigene Vergangenheit, sondern weckt nach einem vermeintlichen Unglück auch wieder alte Jagdinstinkte. Die Geschichte über die Abgründe eines Dorfs ist sehr gut erzählt und Regisseurin Barbara Eder beweist als Dokumentarfilmerin auch ein Auge für Details und stimmige Bilder. Die Geschichte zieht ja langsam und stetig an, streift Mystery, Drama und Thriller und hat auch eine sehr hübsche Auflösung, die mir ausnehmend gut gefallen hat und an dieser Stelle natürlich nicht verraten wird. Auch an den Darstellern gibt es wie üblich nicht zu meckern und vor allem Andreas Lust verkörpert den gesundheitlich angeschlagenen Gerechtigkeitsfanatiker, der sich Leben und Job zurück erkämpfen möchte, auch sehr glaubwürdig. „Das Kreuz des Südens“ hält sich zwar an die Grundvorgabe des Formats, ist im Vergleich zum steirischen und niederösterreichischen Beitrag aber wesentlich ernster ausgefallen und ist so auf seine eigene Weise für einen Fernsehfilm auch wieder ganz großartig.
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