Die Tollwütigen – David E. Durston (Trash Collection # 11)

Moderator: jogiwan

Die Tollwütigen – David E. Durston (Trash Collection # 11)

Beitragvon jogiwan » 15. Dez 2009, 16:26

Die Tollwütigen – David E. Durston (Trash Collection # 11)

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Originaltitel: I Drink Your Blood

Herstellungsland: USA / 1971

Regie: David E. Durston

Darsteller: Bhaskar, Jadine Wong, Rhonda Fultz, George Patterson, u.a.

Story:

In einem abgelegenen Waldstück hält eine Gruppe von Hippies eine satanische Messe ab. Sylvia, eine junge Frau aus dem nahegelegenen Ort Valley Hills, wird zufällig Zeuge dieser obskuren Versammlung. Sie wird jedoch entdeckt und von den Hippies missbraucht. Als sich die Satanisten dann kurze Zeit später in Valley Hills auch noch in einem leerstehenden Haus niederlassen, will Sylvias Großvater Vergeltung üben. Doch der gebrechliche Mann hat gegen die acht jungen Leute keine Chance und bekommt von ihnen eine Dosis LSD verabreicht. Um dieses barbarische Treiben zu rächen, mischt Pete, der jüngere Bruder von Sylvia, den Satanisten das Blut von einem tollwütigen Hund ins Essen. Doch damit nimmt das Grauen erst seinen Lauf. Nach kurzer Zeit mutieren die wilden Hippies und werden zu blutrünstigen, mordenden Bestien...

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Re: Die Tollwütigen – David E. Durston (Trash Collection # 11)

Beitragvon Blap » 27. Jan 2010, 16:24

Die Tollwütigen

Eine junge Dame beobachtet eine Gruppe Hippies bei einem satanischen Ritual. Natürlich wird sie entdeckt und übel geschändet. Als ihr Großvater von dieser Schweinerei erfährt, will er mit den fiesen Hippie-Satanisten abrechnen. Mit der alten Schrotbüchse unter dem Arm sucht er das Domizil der Bande auf. Leider ist Opi mit der Situation überfordert, er wird von den Chaoten zur Sau gemacht und mit LSD vollgestopft. Doch die Drecksäcke haben Opas Enkel Pete nicht auf der Rechung. Der kleine Racker erschiesst einen tollwütigen Köter und zapft dem Kadaver Blut ab. Den verseuchten Lebenssaft injiziert er in Fleischpasteten, die er den Satanisten günstig überlässt. Nun startet das Unheil aber erst richtig durch. Die Infizierten drehen völlig durch und wollen alles zu Mettgut verarbeiten. Die Seuche breitet sich aus, die Kacke dampft gewaltig...

"I drink your Blood" (1970) ist ein Grindhouse Kracher der allerbesten Sorte. Wenn Bhaskar Roy Chowdhury gleich zum Auftakt des Filmes mit irrem Blick satanische Verse predigt, dann bleibt unter Garantie kein geneigtes Fanauge trocken. Wer glaubt Hippies seien friedliche Kiffer sieht sich hier mit der erschreckenden Wahrheit konfrontiert, die langhaarigen Kettenschwinger sind perverse Sadisten und beten den Leibhaftigen an! Die Darsteller sind absolut genial besetzt. Hier herrschen fiese und niedliche Fratzen, fette Ärsche und blanke Möpse, herrlich. Besonders der völlig irre Anführer der Hippie-Satanisten namens Horace Bones wird von Bhaskar göttlich verkörpert, ich hatte unglaublich viel Spass! Prächtig ätzend und hässlich ist Enkel Pete. Was für ein widerliches Balg, dieses Gesicht kann wohl nur eine Mutter lieben. Selbstverständlich wird auch hier und da gemetzelt. Nicht übermäßig, aber ein Kopp oder Arm gehen schonmal flöten, so wie sich das gehört. Die Macher wurden sicher von Romeros "Night of the living Dead" beeinflusst, denn das Verhalten der tollwütigen Gestalten erinnert deutlich an Zombies. Ebenso hat man einen Teil der "Belagerungsatmosphäre" übernommen, allerdings längst nicht so ausgeprägt wie es in Romeros Film der Fall ist. Die dort gezeigte düstere Atmosphäre und mehr und mehr um sich greifende Hoffnungslosigkeit, wird in "I drink your Blood" durch hysterischen Wahn ersetzt, der besonders im letzten Drittel des Filmes wütet. Nicht zu vergessen, dass hier ein nicht zu unterschätzender Gehalt an Trash vorhanden ist!

CMV hat diesen herrlichen Film im Rahmen der hauseigenen Trash Collection veröffentlicht, es ist die #11 der Reihe. Inzwischen gibt es weitere Auflagen, sowohl von CMV selbst als auch von '84 Entertainment. Die Bildqualität finde ich sehr ansprechend, ferner gibt es eine erstaunliche Menge Bonusmaterial zu sehen. Darunter auch "I eat your Skin" als Bonusfilm, der allerdings in sehr "anstrengender" Qualität vorhanden ist und auch sonst nicht sonderlich sehenswert scheint. Insgesamt eine tolle Veröffentlichung, eine Veröffentlichung die dem Film gerecht wird und jede Menge Freude macht!

Sehr, sehr angenehm. Sehr guter bis überragender Stoff! Dicke, feiste 8,5/10 -natürlich durch die Fanbrille betrachtet-
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Re: Die Tollwütigen – David E. Durston (Trash Collection # 11)

Beitragvon buxtebrawler » 28. Apr 2010, 13:47

Eine Bande von Anti-Hippies zollt dem Gehörnten mit schwarzen Messen und einem soziopathischen, misanthropischem Lebensentwurf Tribut. Nicht Liebe und Frieden, sondern Hass und Gewalt stehen hier auf dem Speiseplan… und leider auch mit Tollwut infizierte Fleischpasteten, nach deren Verzehr unsere ungewaschenen Strolche selbige aus den Einwohnern des ihnen auf ihrer Terrortour unfreiwillig Obdach bietenden Dorfes machen wollen.

Vermutlich inspiriert durch die Umtriebe der Manson-Sekte, zeichnet dieser dreckige, frühsiebziger US-Horrorbeitrag von Regisseur David E. Durston ein ultraklischeehaftes Bild von „Hippies going mad“, wobei ich mir nicht sicher bin, ob man damit vorhandene Ängste und Vorurteile der Gesellschaft karikieren und dadurch ad absurdum führen oder schlichtweg weiter füttern wollte, um Stoff für den Film mit der seltsamen Werbezeile „Noch nie hat ein Film so genervt, gelähmt, geschockt“ zu bekommen. Das „genervt“ bezieht sich vermutlich auf den tatsächlich an den Nerven zerrenden Soundtrack, den ich hier schlecht beschreiben kann, der seine Wirkung aber nicht verfehlt und dem Werk einen eigenartigen Touch verleiht. „Gelähmt“ war aller Wahrscheinlichkeit nach der Drehbuchautor, denn die Geschichte lässt sich in einem Satz abhandeln und setzt statt auf Überraschungen, Intelligenz oder Tiefgang auf Mord, Totschlag und Splattereffekte. „Geschockt“ hat mich die Tatsache, dass hier, schon gleich in der Eröffnungssequenz, lebende Tiere dran glauben mussten, um als Statisten für „Die Tollwütigen“ verewigt zu werden. In jedem Falle verfügt „Die Tollwütigen“ über einen verdammt schmutzigen, trashigen Charme, wenn die hohlen Hippiefrüchtchen mit Schaum vorm Mund und weit aufgerissenen Augen Amok laufen, aber ausgerechnet vor Wasserspritzern Angst bekommen. Bemerkenswert finde ich auch, dass sich die hinterwäldlerischen Dorfbewohner auch nicht so viel anders verhalten und beispielsweise bei der sich bietenden Chance von Rudelsex mit einer Hippetorte bereits von der Tollwut infiziert scheinen, noch bevor sie sich überhaupt angesteckt haben... Insofern kann man dem Film mit etwas Wohlwollen dann doch eine Art Aussage oder Subtext attestieren. Im Endeffekt ist „Die Tollwütigen“ aber vor allem billig, selbstzweckhaft, brutal, sleazig, amüsant, unterhaltsam und… irgendwie surreal.
Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.

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Re: Die Tollwütigen – David E. Durston (Trash Collection # 11)

Beitragvon untot » 24. Sep 2010, 17:50

Ich steh auf Trash, also mag ich auch diesen Film, nie hat ein Film so genervt, gelähmt, geschockt, in der Tat!!! :lol: Schon das Cover macht was her!

Nö, aber jetzt ernsthaft, ich finde die Story nämlich ganz große Klasse, das Thema hat was!

Sollte ich ein Remake von einem Film drehen, so würde ich mir die Tollwütigen aussuchen!

7/10 Fleich - Pastetchen
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Re: Die Tollwütigen – David E. Durston (Trash Collection # 11)

Beitragvon jogiwan » 18. Jan 2011, 18:22

Älterer Text aus der Feinkostabteilung:

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Hehe, was für ein Schund... und so ein Liebenswerter noch dazu. Eigentlich müsste ich mich ja was schämen, dass es so lange gedauert hat, dieses kleine Meisterwerk des schlechten Geschmackes zu entdecken. "Die Tollwütigen" bietet ja wohl so ziemlich alles im Überfluss, was dem geneigten Trashfan die Freudentränen in die Augen treibt: eine krude Story, überzeichnete Charaktere und schauspielerische Leistungen, diverse unlogische Momente, ein, zwei Längen im Mittelteil für Getränke-Nachschub bzw. Pinkel-Pause, nerviges Experimental-Gefiepe und ein furioses Finale, dass einem den Atem ähm... naja zumindest kurzfristig stocken lässt. Nebenbei kommt das Teil von Cmv-laservision ja auch noch (nach der deutschen Verleih-Version von "Menschenfeind" mit dem zweit-reißerischsten DVD-Cover der Welt. Ich hab mich jedenfalls köstlichst amüsiert und allein die Idee mit den Tollwut-Pasteten ist einfach grandios.

1970 wurde Regisseur David Durston von Produzenten beauftragt, den bis dato ultimativen Horrorfilm ohne den bislang hinlänglich bekannten Zutaten zu drehen. Da zwei Jahre zuvor "Night of the living dead" von George A. Romero sehr erfolgreich gelaufen war und zu der Zeit auch die Morde im Umfeld von Charles Manson in aller Munde waren, wurden beide Thematiken in leicht abgewandelter Form von Durston kurzerhand zusammengeworfen. Allerdings wurde auf eine gesellschaftskritische Komponente, wie in Romeros Werk vorhanden, gänzlich verzichtet. Was allerdings beinah etwas verwundert ist der relativ hohe Gore-Anteil, der auch dafür verantwortlich war, dass "I drink your blood" der erste Film war, der von der MPAA (dem amerikanischen Pendant zur deutschen FSK) aufgrund der beinhalteten Gewalt ein X-Rating verpasst bekam, was bislang eher freizügigen Fleischfilmen vorbehalten war. Der Film ist allerdings nicht unumstritten, da ihm der Vorwurf anhaftet, dass Tiere während den Dreharbeiten getötet worden seien. Laut eigenen Aussagen, wurde für den Film jedoch "nur" ein Hühnchen getötet, das jedoch danach im Kochtopf der hungrigen Crew weitere Dienste geleistet hat. Alle anderen Tiere waren bereits tot und stammten zum Teil aus umliegenden Versuchslaboren.

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Die Schauspieler von "die Tollwütigen" entstammen beinahe allesamt der lebhaften New Yorker-Theaterszene und nur die wenigsten haben neben "die Tollwütigen" noch weitere glanzvolle cineastische Momente vorzuweisen. Bhaksar Roy Chowdhury als Ober-Satanist Horace Bones mit den beindruckenden Augenringen ist eigentlich gebürtiger Inder, der über Umwegen nach New York kam und dort seine eigene Tanzschule eröffnete. Obwohl als Tänzer hoch angesehen, ließ es Bhaksar sich nicht nehmen auch noch in zahlreichen Theaterstücken und Filmen aufzutreten. Seine wohl überzogenste Darbietung lieferte er wohl trotzdem in diesem Film ab. 1977 hatte er jedoch einen Unfall während Proben zu einen Stück und war den Rest seines Lebens auf einen Rollstuhl angewiesen. 2003 verstarb Bhaksar, kurz nachdem er noch einen Audiokommentar für die limitierte amerikanische DVD von Grindhouse aufgenommen hatte, welcher sich auch auf der deutschen Scheibe befindet.

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Weiteres Highlight und Eye-Candy des Filmes ist die Darbietung der zauberhaften Lynn Lowry als taubstumme Carry, die in "die Tollwütigen" eine außergewöhnliche Szene hat, die leider in vielen Ländern jedoch der Zensur zum Opfer fiel. Eigentlich waren alle Rollen bereits vergeben, aber Durston wollte unbedingt, dass die attraktive Lynn in seinem Film mitspielt und "erfand" kurzerhand die Rolle der taubstummen Carrie und musste so zumindest keine neuen Dialoge schreiben. Lynn Lowry ist auch wirklich wunderbar anzuschauen und wirkt elfenhaft exotisch. "I drink your blood" hat das Leben von Lowry auch grundlegend verändert, da sie während den dreiwöchigen Dreharbeiten erstmalig mit Sex, Drugs und Rock´n Roll in Berührung kam. Welche Auswirkungen sie wohl damit meinte, bleibt jedoch der Fantasie des Lesers überlassen. Später folgten noch Auftritte in dem thematisch-ähnlich gelagerten "The Crazies" von Romero, sowie Cronenbergs "Shivers". Danach wurde es filmtechnisch eher ruhig um die sympathische Dame, da sie sich mehr auf ihre Sangeskarriere konzentrierte. Frau Lowry tritt nach wie vor in diversen Jazz-Clubs in Los Angeles auf und ist auch gern gesehen Gast bei zahlreichen Horror-Conventions.

Der Film selbst galt lange Zeit als nahezu nicht aufzutreiben, ehe sich 2003 das Label Box Office Spectaculars gemeinsam mit Grindhouse die Mühe machte, den Film in einer schönen Veröffentlichung mit allerlei Bonusmaterial wieder dem geneigten Genre-Fan zugänglich zu machen. Diese VÖ war jedoch limitiert und ist mittlerweile längst "out of print" und wird auch zu dementsprechend-hohen Preisen gehandelt. Das Sparen darauf ist aber mittlerweile nicht mehr notwendig, da es seit Mitte 2005 auch die mehr als empfehlenswerte VÖ aus dem Hause Cmv-Laservision gibt. Der Film wurde als Nr. 11 im Rahmen der Trash-Collection mit nahezu identischem Bonusmaterial (jedoch leider ohne deutsche Untertitel) veröffentlicht, welches für den (Schul-) englisch-sprechenden Fan jedoch keine Probleme bereiten sollte. Neben dem Original-Ende, welches den Produzenten für damalige Verhältnisse zu düster ausgefallen ist, gibt es weitere Szenen die in der ursprünglichen Kinofassung keine Verwendung fanden, Trailer, Outtakes, einen amüsanten Audiokommentar von Regisseur Durston und Hauptdarsteller Bhaksar, sowie eine kommentierte Slide-Show mit Bildmaterial aus allen Herren Länder.


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Absolutes Highlight dieser Fan-freundlichen VÖ ist neben dem „Easter-Egg“ jedoch die knapp halbstündige "I drink your blood"-Show, die ein Wiedersehen mit einem sichtlich gutgelaunten (und angeheiterten) Durston, seinen Hauptdarstellern und weiteren Personen aus dem Umfeld des Films bietet. Die Gäste und der Regisseur geben in diesem kurzweiligen Film allerlei lustige Anekdoten und interessante Infos zum Besten, die wirklich sehr amüsant anzusehen und -hören sind. Man merkt, wie sehr sich Durston angesichts der späten Ehre geschmeichelt fühlt und so bleibt eine alles in allem schöne und würdige Veröffentlichung eines trashigen und liebenswerten Kultfilmes aus den Siebzigern , der für sämtliche Freunde des schlechten Geschmackes uneingeschränkt empfehlenswert ist. Hammer!

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Re: Die Tollwütigen – David E. Durston (Trash Collection # 11)

Beitragvon purgatorio » 25. Okt 2012, 12:40

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Re: Die Tollwütigen – David E. Durston (Trash Collection # 11)

Beitragvon ugo-piazza » 15. Jan 2015, 00:44

Grandios! Satanshippies mampfen tollwutverseuchte Fleischpasteten und spielen daraufhin George Romero nach. Verdammt, wie konnte mir dieses Filmchen bloß bisher entgehen?!? Ein Festival der guten Laune!


www.youtube.com Video From : www.youtube.com
Onkel Joe hat geschrieben:Die Kunst im Leben ist es, immer einmal mehr aufzustehen, als man umgeworfen wird.


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Re: Die Tollwütigen – David E. Durston (Trash Collection # 11)

Beitragvon FarfallaInsanguinata » 15. Jan 2015, 21:07

Den hatte ich in den frühen 80ern (noch relativ unbedarft und mit gewissen "Qualitätsanspruchen" ausgestattet) aus meiner Videothek nachhause getragen. Nach dem ersten Ansehen war ich eher empört, welcher Schund mir da mein sauer gespartes Geld aus der Tasche zog.
Seitdem gewann der Film bei jeder Neusichtung und spätestens, nachdem ich in den späten 80ern im Abspann des genialen "Street Trash" das sinngemäße Statement des Regisseurs lesen durfte "Thanks to my sister for taking me to see "I drink your blood" when I was five", war mir klar, dass es sich hier um ein großes Werk handeln mußte.
Inzwischen mag ich den Film richtig gern. :nick:
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Re: Die Tollwütigen – David E. Durston (Trash Collection # 11)

Beitragvon Paul Naschy » 9. Feb 2015, 23:54

ich finde den film auch extrem unterhaltsam! kann mir gut vorstellen, dass der im kino von 35mm richtig spaß macht. ich glaube den sollte ich zu meinem kleinen, im juni geplanten filmfestival einladen :popcorn:
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Re: Die Tollwütigen – David E. Durston (Trash Collection # 11)

Beitragvon purgatorio » 25. Jul 2016, 07:58

DIE TOLLWÜTIGEN (I DRINK YOUR BLOOD, USA 1970, Regie: David E. Durston)

Holy Shit! Was war das denn? Satanshippie-Karikaturen gängeln einen alten Opa. Dessen Enkel will sich rächen und verseucht Fleischpastetchen mit der Tollwut, die er den gierigen Satansanhängern vorsetzt. Und die laufen dann plötzlich Amok, sind hochansteckend und benehmen sich … ja irgendwie wie Zombies. OK, das muss man erst mal sacken lassen :lol: Was für ein spaßiger, schmieriger Unsinn! Bemerkenswert sind allerdings diverse Parallelen zu George A. Romeros einige Jahre später folgendem THE CRAZIES. Lynn Lowry ist da noch das offensichtlichste Element.
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