Wenn Du krepierst - lebe ich - Pasquale F. Campanile (1977)

Action, Crime, harte Cops, Gangster & Mafia

Moderator: jogiwan

Re: Wenn Du krepierst - lebe ich

Beitragvon horror1966 » 27. Mär 2011, 19:42

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Wenn du krepierst, lebe ich
(Autostop rosso sangue)
mit Franco Nero, David Hess, Corinne Clery, Joshua Sinclair, Carlo Puri, Ignazio Spalla, Leonardo Scavino, Monica Zanchi, Benito Pacifico, Angelo Ragusa, Luigi Birri, Robert Sommer, Ann Ferguson, Fausto Di Bella
Regie: Pasquale Festa Campanile
Drehbuch: Peter Kane / Aldo Crudo
Kamera: Franco Di Giacomo / Giuseppe Ruzzolini
Musik: Ennio Morricone
FSK 18
Italien / 1977

Ahnungslos nehmen der Reporter Walter Mancini und seine Frau Eva einen Anhalter mit, der eine Wagenpanne vortäuscht. In Wahrheit ist er jedoch der psychisch kranke Gewaltverbrecher Adam Konitz, der mit Hilfe der beiden die Beute eines Überfalls über die mexikanische Grenze schmuggeln will. Bald kommt es zu Streitereien und Konitz offenbart seine sadistische Natur...


Ähnlich wie schon in Mario Bava's "Wild Dogs" aus dem Jahre 1974 spielt sich auch in vorliegendem Film ein Großteil der Geschichte lediglich in einem Auto ab, was im ersten Moment eventuell den Eindruck gepflegter langeweile aufkommen lassen könnte. Doch weit gefehlt, denn ein erstklassiges Trio an Hauptdarstellern und eine einzigartige Atmosphäre machen diesen Film zu einem wahren Erlebnis. Filme die sich auf einem so beengten Raum abspielen funktionieren wirklich nur, wenn man sie mit ausdrucksstarken Schauspielern besetzt, die wirklich etwas von ihrem handwerk verstehen und so hat Regisseur Pasquale Festa Campanile mit Franco Nero, David Hess und Corinne Clery ein trio verpflichtet, das diesem Werk ganz eindeutig seinen Stempel aufdrückt. Dabei rückt insbesondere das Zusammenspiel zwischen Nero und Hess in den Vordergrund, der ja schon in Wes Craven's "The last House on the left" mit absoluter Brillanz den psychophatischen Sadisten spielte und dies auch in vorliegender Geschichte wieder einmal sehr eindrucksvoll tut. Diese Rollen scheinen für ihn wie auf den Leib geschneidert, verleiht er dabei den von ihm dargestellten Charakteren doch eine fast schon erschreckende Glaubwürdigkeit, was gleichzeitig beim Zuschauer für so manche Gänsehaut sorgen kann. So liefert er sich hier einen psychischen Schlagabtausch mit Franco Nero, der an Intensität kaum zu überbieten ist und in dem der offensichtliche Wahnsinn von Adam (Hess) ganz vorzüglich zum Ausdruck kommt.

Schon nach kurzer Zeit verdichtet sich die zu Beginn noch recht lockere Stimmung der Geschichte zunehmend, wurde man in den ersten Minuten noch mit einigen sogar unfreiwillig komischen Momenten und ständigen Zankereien der Eheleute konfrontiert, so ändert sich dieser Zustand fast schlagartig, als die beiden den Anhalter mitnehmen, der schon nach wenigen Minuten keinen Hehl mehr aus seiner wahren Natur macht. Nun entfaltet sich immer mehr ein perfides Katz-und Maus Spiel innerhalb des Trios, bei dem immer mehr der offensichtliche Sadismus in Adam's Charakter zum Ausdruck kommt. Auch wenn der Höhepunkt sicherlich im Zusammenspiel zwischen nero und Hess zu suchen ist, so nimmt auch die hübsche Corrine Clery einen nicht unwichtigen Anteil der Story ein, der mit zunehmender laufzeit sogar immer größer wird. Muss sie doch zum Beispiel als Sexobjekt für Adam herhalten, der vor den Augen ihres gefesselten Mannes den Geschlechtsakt mit ihr vollzieht. Trotz der offensichtlichen Spannungen zwischen den Eheleuten kann man sich sehr gut vorstellen, das diese Situation für den Ehemann die absolute psychische Qual darstellen muss. Dieser Zustand erlangt noch eine vollkommen andere Gewichtung, als dieser mitansehen muss, wie aus der anfänglichen Verweigerungshaltung seiner Frau die pure Ekstase wird und sie den geschlechtsverkehr mit dem Psychophaten sichtlich genießt. Doch nicht nur diese Passage hinterlässt beim Zuschauer eine nachhaltige Wirkung, denn das gesamte Geschehen strotzt nur so vor unverhohlenem Sadismus, dem David Hess eine neue Dimension verleiht.

Mit der Zeit eskaliert die Situation immer mehr und die vorherrschende Grundstimmung ist selbst für den Betrachter nur schwer auszuhalten, versucht man doch immer wieder, sich in die Lage der Opfer hineinzuversetzen und dabei herauszubekommen, wie man sich wohl selbst in einer solchen Lage fühlen würde. Die Antwort wird wohl bei jedem etwas anders ausfallen, jedoch herrscht auf jeden Fall ein extrem beklemmendes Gefühl vor, das einem fast die Luft zum Atmen nimmt. Streckenweise gerät man dabei in einen ohnmächtigen Zustand, der einem die offensichtlich zur Schau gestellte Hilflosigkeit der Protagonisten vor Augen führt. Das dabei entstehende Gefühl sorgt ganz eindeutig dafür, das man sich selbst keineswegs wohl in seiner Haut fühlt und auch zu keiner Zeit die vorherrschende Beklemmung der Situation abschütteln kann. Gerade durch den Aspekt, das diese Grundstimmung eigentlich die ganze Geschichte über vorhanden ist, kann man sich wohl äusserst gut vorstellen, das "Wenn du krepierst, lebe ich" ein sehr intensives Filmerlebnis darstellt, das zudem auch noch über einen dramaturgisch exzellenten Spannungsbogen verfügt. Man saugt das Geschehen förmlich wie ein Schwamm in sich auf und gerät dabei immer mehr selbst in den Strudel der Ereignisse, die einen einfach nicht loslassen wollen.

Wer Filme wie beispielsweise "Wild Dogs" zu schätzen weiss, der wird ganz sicher auch dieses Werk lieben, das im Bezug auf den Actiongehalt gar nicht einmal soviel zu bieten hat, sondern seine Spannung und Atmosphäre aus der gegebenen Situation bezieht, in der sich die Akteure befinden. Die daraus hervorgehende Faszination legt sich wie eine zweite haut über den Betrachter, der fast schon selbst zum Spielball der sadistischen Ereignisse wird, die sich während der Story abspielen. Die erstklassige Besetzung dieses Filmes bietet zudem herausragendes Schauspiel, wobei selbstverständlich die drei Hauptdarsteller ganz besonders hervorzuheben sind. Doch auch die kleinen Nebenrollen sind äusserst gut besetzt, so das man in diesem Punkt absolut keinerlei Grund zur negativen Kritik vorfindet. Letztendlich hat Pasquale Festa Campanile hier wirklich alles richtig gemacht und bietet so einen faszinierenden Thriller an, den man wohl getrost zu den absoluten Größen des italienischen Kinos zählen darf. Dazu trägt auch noch das richtig fiese Ende bei, das dem Zuschauer noch einmal einen kleinen Tiefschlag versetzt und die habgierige Natur des Menschen hervorkehrt, der beim Anblick von zuviel Geld sämtlichen Anstand und jede Moral über Bord wirft, wenn er sich denn selbst bereichern kann.


Fazit:


"Wenn du krepierst, lebe ich" ist Cinema Italiano vom Feinsten und selbst nach nunmehr über drei Jahrzehnten immer noch ein unglaublich faszinierender Film. Ohne übertriebenen Aktionismus gerät der Zuschauer dabei in einen Strudel von Gewalt und psychischer Folter, der einem teilweise gehörig zu schaffen macht. Spannend, atmosphärisch und absolut faszinierend wird man dabei Zeuge von unverhohlenem Sadismus, den David Hess auf seine unnachahmliche Art und Weise zum Ausdruck bringt. Als Gesamtwerk kann man diesen Film eigentlich nur auf einem sehr hohen Niveau ansiedeln, denn alles darunter würde diesem fiesen Thriller ganz einfach nicht gerecht werden.


9/10
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Re: Wenn Du krepierst - lebe ich - Pasquale Festa Campanile

Beitragvon DrDjangoMD » 6. Sep 2012, 10:23

Kürzeste Kurzbemerkung zum Film (sollte ich meine Bachelorarbeit in nächster Zeit ein wenig vernachlässigen folgen vielleicht noch ausführlichere Worte): Na bitte, wenn Pasquale Festa Campanile nicht gerade Steinzeitmenschen beim ding-dong-spielen filmt hat er ja richtig was auf dem Kasten. Ein nervenkitzel voller mörderrischer Psychospiele der so richtig unter die Haut geht. 9/10 :thup: :popcorn:

ABER, das nächste mal, wenn ich mir so einen Film ansehe, darf ich mir kurz vorher keine De Angelis Songs mehr anhören: Der Abend verlief so, dass Franco Nero ein Alkohol Problem hatte, David Hess Polizisten erschoss, Corinne Clery unter sexuellen Erniedrigungen zu leiden hatte und ich vor der Leinwand saß und angesichts all dessen einfach an nichts anderes denken konnte als "Santa Maria, lalalala lala lalala..." :roll: :roll: :roll:
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Re: Wenn Du krepierst - lebe ich - Pasquale Festa Campanile

Beitragvon Nello Pazzafini » 23. Mär 2013, 20:46

Gerade im kino sehen können, was soll ich sagen, das ist meine (film)welt!!!! Ganz ganz grosses Italokino mit grande synchro tedesco :D
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Re: Wenn Du krepierst - lebe ich - Pasquale Festa Campanile

Beitragvon Onkel Joe » 23. Mär 2013, 20:50

Nello Pazzafini hat geschrieben:Gerade im kino sehen können, was soll ich sagen, das ist meine (film)welt!!!! Ganz ganz grosses Italokino mit grande synchro tedesco :D


Du bist zu beneiden, ich hoffe ich komme auch mal in den genuß diesen Film im Kino zu sehen.
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Re: Wenn Du krepierst - lebe ich - Pasquale Festa Campanile

Beitragvon DrDjangoMD » 23. Mär 2013, 21:49

Nello Pazzafini hat geschrieben:Gerade im kino sehen können, was soll ich sagen, das ist meine (film)welt!!!! Ganz ganz grosses Italokino mit grande synchro tedesco :D


:wart: Da sitzt man in der vierten Reihe und winkt dem reinkommenden Nello, aber der bemerkt einen nicht mal und steuert zielstrebig zu den hinteren Sitzen. :kicher:

Der Film im Kino war natürlich ganz große Klasse!!! Die unsagbar feinfühlig inszenierten spannenden Momente sind noch spannender wie daheim, die unangenehmen noch unangenehmer, die unglaublichen Performances der drei Hauptdarsteller noch unglaublicher und die witzigen Dialoge zwischendurch kommen durch einen kichernden Kinosaal sogar noch besser rüber. Auch schön waren die paar Worte, die Dominik Graf nach dem Film noch über Campanile und Co. verloren hat. War ein ganz großes Kinoerlebnis!!! :prost:
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Re: Wenn Du krepierst - lebe ich - Pasquale Festa Campanile

Beitragvon buxtebrawler » 23. Mär 2013, 21:53

DrDjangoMD hat geschrieben:Der Film im Kino war natürlich ganz große Klasse!!! Die unsagbar feinfühlig inszenierten spannenden Momente sind noch spannender wie daheim, die unangenehmen noch unangenehmer, die unglaublichen Performances der drei Hauptdarsteller noch unglaublicher und die witzigen Dialoge zwischendurch kommen durch einen kichernden Kinosaal sogar noch besser rüber. Auch schön waren die paar Worte, die Dominik Graf nach dem Film noch über Campanile und Co. verloren hat. War ein ganz großes Kinoerlebnis!!! :prost:


Klingt nach 'ner gelungenen Sause! :thup:
Hab die Filmsichtung ja noch vor mir, aber das gute Stück liegt schon bereit.
Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.

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Re: Wenn Du krepierst - lebe ich - Pasquale Festa Campanile

Beitragvon horror1966 » 23. Mär 2013, 22:17

buxtebrawler hat geschrieben:
Klingt nach 'ner gelungenen Sause! :thup:
Hab die Filmsichtung ja noch vor mir, aber das gute Stück liegt schon bereit.



Wie jetzt, du kennst den Film noch gar nicht? :palm:
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Re: Wenn Du krepierst - lebe ich - Pasquale Festa Campanile

Beitragvon sergio petroni » 23. Mär 2013, 22:21

Habe den damals ziemlich unbedarft zum ersten Mal gesehen und war geplättet. So ein charakterloser Sauhaufen (im positiven Sinne).
Corinna Clery wie immer :knutsch:
Und eine Zweitsichtung im Kino wäre natürlich genial gewesen!
9/10
DrDjangoMD hat geschrieben:„Wohl steht das Haus gezimmert und gefügt, doch ach – es wankt der Grund auf dem wir bauten.“
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Re: Wenn Du krepierst - lebe ich - Pasquale Festa Campanile

Beitragvon ugo-piazza » 23. Mär 2013, 22:40

Hier mal mein Geschreibsel so aus dem Jahr 2000 für ein Fanzine, das meinen Italo-Artikel nicht gedruckt hat:



Eigentlich sollte hier der Artikel ja zu Ende sein, doch dann läutete es an der Haustür. Draußen stand David Hess und begehrte vehement Einlass in meine bescheidene Behausung. Er habe von meinem Artikel gehört und bestehe darauf, dort hinreichend gewürdigt zu werden. Deswegen müsse „Last House“ unbedingt mit besprochen werden. Mein Einwand, dass es sich dabei ja gar nicht um einen italienischen Film handele, wischte Hess mit roher Gewalt zur Seite. Doch dann fiel mir ein, dass ich das Tape bereits vor geraumer Zeit an eine estnische Kampfhundezüchterin ausgeliehen und bisher nicht zurückerhalten habe. Aus Angst vor der Bestie (also, den Hund meine ich!) traute ich mich nicht, an die Rückgabe des Bandes zu erinnern. In meiner Not schlug ich David schließlich Der Todes-Trip (auch bekannt als Wenn Du krepierst, lebe ich!) von 1976 vor. Widerwillig, unverständliche Laute grummelnd, erklärte Hess sich schließlich damit einverstanden und zog von dannen.

Also worum geht es in diesem Film von Pasquale Festa Campanile? Nun, da haben wir das italienische Ehepaar Walter und Eva Mancini (Franco Nero und Corinne Clery), das mit einem Wohnwagen durch die USA reist, offenbar in der Hoffnung, ihre angeschlagene Ehe damit wieder ins Lot zu bringen. Damit ist aber schon bald Essig, denn Sie nehmen einen Anhalter mit, der sich zwar als Student namens Adam Konitz ausgibt, tatsächlich jedoch David Hess äußerst ähnlich sieht. Überraschung: Er ist es sogar! Die Folgen sind absehbar: Schon bald erweist sich der neue Gast als wenig gastfreundlich und wird Eva gegenüber sehr anzüglich. Walters und Evas Versuche, Konitz loszuwerden scheitern, und schon bald müssen sie erfahren, dass Adam bei einem Überfall 2 Millionen Dollar erbeutet und die Anzahl seiner Komplizen schrittweise verkleinert hat.

Nachdem auch noch einige Polizeibeamte ihr Leben lassen mussten, gelingt es Eva schließlich, sich mit einem Jagdgewehr für Adams Demütigungen zu rächen. Klarer Blattschuss! Doch damit ist die Ehekrise nicht beigelegt. Eva, Tochter eines reichen Verlegers, will die Millionenbeute zurückgeben. Walter, der aus einfachen Verhältnissen stammt und als (offenbar recht schlechter) Reporter für Evas Vater arbeitet, hingegen will das Geld behalten. Erneut bricht Streit auf. An dieser Stelle möchte ich die Inhaltsangabe abbrechen lassen. Das Ende ist nämlich ziemlich unerwartet und hat mich beim ersten Ansehen beinahe vom Stuhl gehauen.

Dieser Film mag durch Nero und Clery durchaus zu gefallen. David Hess gibt natürlich, wie immer, den von Grund auf bösen Verbrecher (bei seiner Frisur erübrigen sich sowieso etwaige Versuche, andere Rollen zu ergattern!). Ebenso fällt die Musik (Morricone!) positiv auf.

Demgegenüber erinnert die Verfolgung mit dem LKW wohl nicht zufällig an Steven Spielbergs Klassiker Duell (Man beachte übrigens die Szene, in der der LKW den Abhang herunterrollt und explodiert. Bereits nach wenigen Metern den Abhang hinunter brennt der Laster einfach so lichterloh! Der Special-Effects-Mann wurde daraufhin hoffentlich gefeuert!). Auch der wohl weitgehend unbekannte Kriminalroman „Die unheimlichen Mitfahrer“ von James McKimmey, 1963 als Heyne-Taschenbuch Nr. 1090 erschienen, meldete sich angesichts dieser Story wieder in meinem Gedächtnis.

So, das war’s für heute. Ich hoffe, Ihnen hat unsere heutige Sendung gefallen. Bitte schalten Sie auch nächstes Mal ein, wenn es wieder heißt: „Wenn Du nicht redest, schlägt der Kommissar immer fester zu!“ Bis dahin wünsche ich erholsame Tage mit dem italienischen Gangster- oder Polizeifilm Ihres Vertrauens.
Onkel Joe hat geschrieben:Die Kunst im Leben ist es, immer einmal mehr aufzustehen, als man umgeworfen wird.


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Re: Wenn Du krepierst - lebe ich - Pasquale Festa Campanile

Beitragvon buxtebrawler » 24. Mär 2013, 22:12

horror1966 hat geschrieben:Wie jetzt, du kennst den Film noch gar nicht? :palm:


Ich bin untröstlich :oops:
Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.

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