Es war einmal in Amerika - Sergio Leone (1984)

Action, Crime, harte Cops, Gangster & Mafia

Moderator: jogiwan

Es war einmal in Amerika - Sergio Leone (1984)

Beitragvon untot » 29. Sep 2010, 15:01

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Originaltitel: Once Upon a Time in America

Herstellungsland: Italien, USA

Erscheinungsjahr: 1984

Regie: Sergio Leone

Darsteller: Robert De Niro, James Woods, Elizabeth McGovern, Treat Williams, Joe Pesci...

Inhalt:
New York zur Zeit der Prohibition. Max (James Woods), Noodles (Robert De Niro) und ihre Freunde verdienen sich bereits als Kinder mit Erpressungen und Schmuggeleien den einen oder anderen Dollar dazu.
Jahre später, Noodles wird nach einer langen Haftstrafe für einen Mord aus dem Gefängnis entlassen, haben es die Freunde von damals unter Max zu einem skrupellosen Gangstersyndikat gebracht.
Doch Ehrgeiz und Habgier zerstört die jahrzehntelange Freundschaft, und am Ende steht ein entsetzlicher Verrat... In wuchtigen und ungewöhnlich ergreifenden Bildern erzählt Sergio Leones Chronik vom amerikanischen Traum, von Gier und Macht.

Fazit:
Habe zu diesem herrlichen Streifen hier noch keinen Thread gefunden, mach ich selber einen auf! ;)

Ich muß zu meiner Schande gestehen, das ich den Film bis gestern auch noch nicht kannte! :oops:
Was soll ich sagen, das Anschauen hat sich echt gelohnt, in jeder Beziehung, ich bin immer noch hin und weg, dieser Film ist ein Meisterwerk, der sich ab jetzt meine 10 Punkte mit "Der Pate" teilt, auch wenn man die Filme eigentlich nicht vergleichen kann, weil sie völlig verschieden sind in ihrer Art!
Es war einmal in Amerika ist ein Film ohne richtigen Anfang und ohne richtiges Ende, auch hat er eine recht eigenwillige Erzählstruktur, mit vielen Rückblenden und Zeitsprüngen, die den Film trotz seiner Lauflänge von ca. 220 Minuten nicht langweilig werden lassen.
Leone hatte mit diesem Kunstwerk, das leider auch sein letzten Film war, den Zenit seines Könnens erreicht!
Ganz großes Kino, das mich wirklich freiweg vom Hocker gerissen hat!

10/10
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Re: Es war einmal in Amerika

Beitragvon Arkadin » 29. Sep 2010, 15:14

Ich liebe die bezaubernde Szene mit dem Sahnetörtchen. Groß, ganz groß.
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Re: Es war einmal in Amerika

Beitragvon ugo-piazza » 29. Sep 2010, 19:38

Klasse Film, aber Leones Western stehen mir doch näher.

Sehr schön war es aber, den Film in voller Länge und natürlich ohne Pause im Kino sehen zu können (KoKi Kiel)
Onkel Joe hat geschrieben:Die Kunst im Leben ist es, immer einmal mehr aufzustehen, als man umgeworfen wird.


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Re: Es war einmal in Amerika

Beitragvon buxtebrawler » 29. Sep 2010, 20:15

ugo-piazza hat geschrieben:Sehr schön war es aber, den Film in voller Länge und natürlich ohne Pause im Kino sehen zu können (KoKi Kiel)


Ohne Pause! :shock:

Was ist daran schön?! :D
Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.

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Re: Es war einmal in Amerika

Beitragvon ugo-piazza » 29. Sep 2010, 21:06

buxtebrawler hat geschrieben:
ugo-piazza hat geschrieben:Sehr schön war es aber, den Film in voller Länge und natürlich ohne Pause im Kino sehen zu können (KoKi Kiel)


Ohne Pause! :shock:

Was ist daran schön?! :D


Was haben Pausen bei einem Kinofilm zu suchen?
Onkel Joe hat geschrieben:Die Kunst im Leben ist es, immer einmal mehr aufzustehen, als man umgeworfen wird.


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Re: Es war einmal in Amerika

Beitragvon buxtebrawler » 29. Sep 2010, 21:15

ugo-piazza hat geschrieben:Was haben Pausen bei einem Kinofilm zu suchen?


...oder anders gefragt: Was haben Leute, die innerhalb von vier Stunden mal eine rauchen wollen oder pinkeln müssen in einem Kino zu suchen?
Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.

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Re: Es war einmal in Amerika

Beitragvon ugo-piazza » 29. Sep 2010, 22:38

buxtebrawler hat geschrieben:
ugo-piazza hat geschrieben:Was haben Pausen bei einem Kinofilm zu suchen?


...oder anders gefragt: Was haben Leute, die innerhalb von vier Stunden mal eine rauchen wollen oder pinkeln müssen in einem Kino zu suchen?


Rauchen ist reine gesundheitsruinierende Geldverschwendung. Investiere das Geld in Bier.

Wer pinkeln muss, soll pinkeln gehen. Deshalb muss man doch nicht allen eine Pause aufzwängen.

(Die hat doch eh nur den Sinn, :popcorn: und :prost: zu verkaufen)
Onkel Joe hat geschrieben:Die Kunst im Leben ist es, immer einmal mehr aufzustehen, als man umgeworfen wird.


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Re: Es war einmal in Amerika

Beitragvon Arkadin » 30. Sep 2010, 10:43

ugo-piazza hat geschrieben:Wer pinkeln muss, soll pinkeln gehen.


Hä? Wozu gibt's denn diese riesigen Cola-Becher? :twisted:
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Re: Es war einmal in Amerika

Beitragvon untot » 30. Sep 2010, 13:01

ugo-piazza hat geschrieben:Klasse Film, aber Leones Western stehen mir doch näher.


Geht mir auch so, trotzdem ist dieser Film ne Wucht! :thup:
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Re: Es war einmal in Amerika

Beitragvon Diabolik! » 30. Sep 2010, 14:58

Wunderbarer Film!

Es sollte jedoch erwähnt werden, daß die deutsche DVD von Warner nicht die Kinosynchro enthält, sondern eine Neusynchronisation von 2003, wodurch der Film einiges an Charme einbüßt.
Ähnliche Schicksale trafen ja auch den weißen Hai, den Paten etc. ...
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