Höllenjagd auf heiße Ware - Giorgio Ferroni (1966)

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Moderator: jogiwan

Höllenjagd auf heiße Ware - Giorgio Ferroni (1966)

Beitragvon jogiwan » 30. Jul 2012, 17:14

Höllenjagd auf heiße Ware

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Originaltitel: New York chiama superdrago

Alternativtitel: New York calling Superdragon

Herstellungsland: Italien, Deutschland, Frankreich / 1966

Regie: Giorgio Ferroni

Darsteller: Ray Danton, Margaret Lee, Jess Hahn, Marisa Mell, Carlo D'Angelo

Story:

Der amerikanische Agent und Frauenheld Bryan Cooper alias Superdrago kommt immer dann zum Einsatz, wenn die Regierung nicht mehr weiter weiß und einen galanten Mann fürs Grobe benötigt. Als sich eines Tages in einer beschaulichen Studentenstadt in Michigan die Fälle von verhaltensauffälligen Jugendlichen häufen, vermutet man den Einsatz eines noch unbekannten Rauschgifts und tatsächlich scheint jemand den jungen Studenten unbemerkt eine psychotropische Substanz zu verabreichen. Als Cooper vor Ort ermittelt, wird er nicht nur Zeuge, wie einige Studenten aufeinander losgehen und anschließen im Krankenhaus landen, sondern er findet auch eine heiße Spur, die den smarten Agenten und seinen Sidekick „Baby Face“ direkt nach Amsterdam führen. Dort angekommen trifft Superdrago nicht nur auf die hübsche Agenten-Kollegin Charity, sondern auch auf zahlreiche andere zwielichtigen Gesellen, die schon bald hinter ihm her sind, während er auch einer Organisation auf die Spur kommt, die einen ganz teuflischen Plan verfolgt…
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Re: Höllenjagd auf heiße Ware - Giorgio Ferroni (1966)

Beitragvon jogiwan » 4. Nov 2016, 08:40

In den Sechzigern erfreuten sich Agentenfilme ja äußerster Beliebtheit und im Falle von „Höllenjagd auf heiße Ware“ bekommt man es mit Superdrago auch mit einem smarten Kollegen und Seelenverwandten von James Bond zu tun, der über den Globus jagt um in Amsterdam eine dubiose Verbrecherband mit teuflischen Plan das Handwerk zu legen. Die Geschichte über eine Superdroge ist wie bei den Italienern üblich natürlich arg spekulativer Natur und auch bei den nicht minder haarsträubenden Entwicklungen und stets sehr hilfreichen Erfindungen des Agenten hat man es vielleicht eine Spur übertrieben, während der Streifen von Giorgio Ferroni auch stets so aufgebaut ist, als würde es sich um den Teil einer ganzen Agentenfilm-Reihe handeln. Der Einsatz von Superdrago blieb aber wohl einmaliger Natur und dem Unterhaltungswert dieses feinen Eurospy-Filmchens tut das ja ebenfalls keinerlei Abbruch. Langweilig wird es dem Zuschauer ja nie, auch wenn Superdrago selbst für Agenten-Verhältnisse vielleicht eine Spur zu selbstverliebt daherkommt und ihm trotz eingeschränkter Durchsetzungskraft natürlich gleich reihenweise sämtliche Frauen zu Füßen liegen, die ihm im Laufe des Streifens begegnen. „Höllenjagd auf heiße Ware“ ein sehr spaßiges und kurzweiliges Werk mit lustigen Ideen, sympathischen Cast und Amsterdamer Handlungsort, das den Zeitgeist seiner Entstehung atmet und das man daher auch mit einem entsprechenden Augenzwinkern betrachten sollte. Dann macht der eher trashige „New York chiama superdrago“ auch ziemlichen Spaß, selbst wenn die Qualität der deutschen DVD mit der eher miesen, deutschen Tonspur sicher nicht das Gelbe vom Ei ist.

PS: über die Cover-Gestaltung der Rückseite der DVD hülle ich an dieser Stelle auch lieber den Mantel des Schweigens...
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Re: Höllenjagd auf heiße Ware - Giorgio Ferroni (1966)

Beitragvon buxtebrawler » 4. Nov 2016, 10:46

jogiwan hat geschrieben:PS: über die Cover-Gestaltung der Rückseite der DVD hülle ich an dieser Stelle auch lieber den Mantel des Schweigens...


Jetzt will ich's aber erst recht wissen: Was ist da los? :-?
Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.

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Re: Höllenjagd auf heiße Ware - Giorgio Ferroni (1966)

Beitragvon jogiwan » 4. Nov 2016, 11:02

Die Scheibe wird mit einem Erotik-Foto von Marisa Mell beworben, der mit dem Film natürlich nichts zu tun hat und Frau Mell im Begleittext in die Nähe von pornografischen Filmen gerückt, die es aber nicht gegeben hat. Bekannt ist mir nur, dass es wohl eine Fotostrecke für ein einschlägiges Magazin geben soll, die in späten Jahren wohl wirtschaftlichen Gründen entstanden ist und die niemand braucht, der das Schaffen der Schauspielerin in guter und positiver Erinnerung behalten möchte. Formulierungen wie "Mit dem (späteren) Pornostar Marisa Mell" am Cover sind jedenfalls wohl überhaupt nicht angebracht.

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Re: Höllenjagd auf heiße Ware - Giorgio Ferroni (1966)

Beitragvon Onkel Joe » 4. Nov 2016, 11:53

"Mit dem (späteren) Pornostar Marisa Mell", da hat ein Tollpatsch Karin Schubert mit Marisa Mell verwechselt. Kann aber sollte eigentlich nicht passieren.
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Re: Höllenjagd auf heiße Ware - Giorgio Ferroni (1966)

Beitragvon buxtebrawler » 4. Nov 2016, 12:05

Danke für die Infos, das ist ja wirklich übel und eigentlich Rufmord.
Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.

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