Auch Killer müssen sterben - Antonio Raccioppi (1973)

Action, Crime, harte Cops, Gangster & Mafia

Moderator: jogiwan

Auch Killer müssen sterben - Antonio Raccioppi (1973)

Beitragvon jogiwan » 10. Okt 2013, 07:20

Auch Killer müssen sterben

Bild

Originaltitel: La Mano nera - prima della mafia, più della mafia

Alternativtitel: The Black Hand / Das Geheimnis der schwarzen Hand

Herstellungsland: Italien / 1973

Regie: Antonio Raccioppi

Darsteller: Lionel Stander, Michele Placida, Luigi Pistilli, Philippe Leroy, Rosanna Fratello

Story:

Der Sizilianer Tonio gerät in den USA in die Klauen der Mafia. Die Geheimorganisation baut zu dieser Zeit mit brutaler Gewalt ihre schmutzige Herrschaft auf. Mit stummer Billigung der Mafia tötet Tonio die Mörder seines Freundes Salvatore und wird anschließend in die "Familie" aufgenommen. Trotz seines Widerstandes gegen ihre Befehle vergibt ihm die Mafia-Familie. Allerdings muss er einen Schwur ablegen, der ihn noch tiefer mit dem Geheimbund verstrickt. Der "Professor", ein Mafia-Boss, bürgt für Tonio und wird sein Blutsbruder. Doch bereits sein erster Auftrag treibt ihn zur Verzweiflung: Ein Mann, den er warnen will, kommt dennoch durch einen Unfall ums Leben. Als nach einem politischen Mord auch der "Professor" verhaftet und in seiner Zelle von der "Familie" umgebracht wird, gerät Tonio in Gefahr, denn alle Zeugen werden eiskalt erledigt. (quelle: ofdb.de)
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Re: Auch Killer müssen sterben - Antonio Raccioppi (1973)

Beitragvon jogiwan » 10. Okt 2013, 07:26

Etwas arg lahmer Mafia-Thriller mit Michele Placido, der als etwas naiver Auswanderer in New York in die Fänge der Mafia gerät, die ihre Landsleute im "Big Apple" in Angst und Schrecken versetzt. Der etwas plakative und dabei sehr episodenhafte Streifen ist bei seinen Handlungsszenen in Amerika wohl komplett in den etwas lieblos gestalteten Kulissen eines italienischen Filmstudios gedreht worden, was auf Dauer etwas seltsam anmutet, wenn man ständig den gleichen Straßenzug und immer diesselben Hausfassaden zu Gesicht bekommt. Mafia-Filme fallen ja sowieso nicht ganz so mein Interessensgebiet und dass die deutsche DVD ebenfalls bestenfalls VHS-Niveau hat, kommt dem Sehvergnügen ebenfalls nicht sonderlich zugute. Irgendwie hat mit der arg mittelmäßige und -prächtige Streifen dann auch trotz der geschätzten Luigi Pistilli und Philippe Leroy in Nebenrollen nicht so wirklich begeistern können und aus der Kiste gibt es ja auch noch Filme im zweistelligen Bereich, die wohl allesamt besser ausgefallen sind.
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Re: Auch Killer müssen sterben - Antonio Raccioppi (1973)

Beitragvon ugo-piazza » 10. Okt 2013, 11:05

jogiwan hat geschrieben:Etwas arg lahmer Mafia-Thriller mit Michele Placido, der als etwas naiver Auswanderer in New York in die Fänge der Mafia gerät, die ihre Landsleute im "Big Apple" in Angst und Schrecken versetzt. Der etwas plakative und dabei sehr episodenhafte Streifen ist bei seinen Handlungsszenen in Amerika wohl komplett in den etwas lieblos gestalteten Kulissen eines italienischen Filmstudios gedreht worden, was auf Dauer etwas seltsam anmutet, wenn man ständig den gleichen Straßenzug und immer diesselben Hausfassaden zu Gesicht bekommt. Mafia-Filme fallen ja sowieso nicht ganz so mein Interessensgebiet und dass die deutsche DVD ebenfalls bestenfalls VHS-Niveau hat, kommt dem Sehvergnügen ebenfalls nicht sonderlich zugute. Irgendwie hat mit der arg mittelmäßige und -prächtige Streifen dann auch trotz der geschätzten Luigi Pistilli und Philippe Leroy in Nebenrollen nicht so wirklich begeistern können und aus der Kiste gibt es ja auch noch Filme im zweistelligen Bereich, die wohl allesamt besser ausgefallen sind.


Von welchem Label ist die deutsche DVD?
Onkel Joe hat geschrieben:Die Kunst im Leben ist es, immer einmal mehr aufzustehen, als man umgeworfen wird.


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Re: Auch Killer müssen sterben - Antonio Raccioppi (1973)

Beitragvon jogiwan » 10. Okt 2013, 11:09

es dürfte sich wohl bei allen deutschen Ausgaben inkl. KSM und Power-Station um die grottige Pest-Entertainment-Scheibe handeln...
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Re: Auch Killer müssen sterben - Antonio Raccioppi (1973)

Beitragvon reggie » 13. Okt 2013, 09:35

Der Film ist wirklich mehr als mies :angst: Selten hat Placido so nen scheiss gedreht...
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Re: Auch Killer müssen sterben - Antonio Raccioppi (1973)

Beitragvon sergio petroni » 30. Dez 2016, 15:33

Ganz so mies fand ich den "Auch Killer müssen sterben" nun auch wieder nicht.
Gesehen habe ich die englischsprachige Version "The Black Hand", die qualimäßig sehr
bescheiden war.

Es geht um denn jungen italienischen Auswanderer Antonio (Michele "Mike" Placido), der
sein Glück in New York sucht und dabei an eine auftstrebende Verbrecherorganisation
namens "Black Hand" gerät. Mehr aus Zufall tötet er den Mörder seines Vaters und
wird daraufhin vom "Professor" (Philippe Leroy) in die Organisation eingeführt.
Damit Schutzgelderpressung und Mädchenhandel probemlos ablaufen können,
versucht man mittels Don Nunzio Pantaleo (Luigi Pistilli) Einfluß auf die
regionale Politik zu erhalten. Den Gegenspieler Pantaleos räumt man kurzerhand
aus dem Weg. Doch da es dabei Zeugen gab, müssen alle Spuren auch innerhalb
der Organisation beseitigt werden. Für Antonio und seine Frau wird die Luft
immer dünner. Auch Leutnant Petrosino (Lionel Stander) rückt der "Black Hand"
immer mehr auf die Pelle.

Inhaltlich und inszenatorisch ist das ganze schon etwas schwachbrüstig. Der Film
wirkt, als wäre er zehn Jahre vor seinem tatsächlichen Erscheinungsdatum
entstanden. Lediglich das eine oder andere blutige und sadistische Detail
paßt zur Entstehungszeit.
Doch man bekommt es auch mit vielen bekannten Gesichtern zu tun.
Ebenso geht der Rustichelli-Score in Ordnung.
Also für Italophile durchaus einen (keinen zweiten) Blick wert.
4,5/10
DrDjangoMD hat geschrieben:„Wohl steht das Haus gezimmert und gefügt, doch ach – es wankt der Grund auf dem wir bauten.“
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Re: Auch Killer müssen sterben - Antonio Raccioppi (1973)

Beitragvon sergio petroni » 4. Jan 2017, 14:21

Kleiner Nachtrag:
Ich habe gerade mal die KSM-Fassung mit der von mir gesichteten verglichen.
Bei KSM fehlen doch tatsächlich die paar kleinen, sadistischen Gewaltspitzen.
Wobei diese den Film natürlich nicht sehenswerter machen.
DrDjangoMD hat geschrieben:„Wohl steht das Haus gezimmert und gefügt, doch ach – es wankt der Grund auf dem wir bauten.“
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