I Love Vienna - Houchang Allhyari (1991)

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I Love Vienna - Houchang Allhyari (1991)

Beitragvon jogiwan » 1. Jul 2011, 16:27

I Love Vienna

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Originaltitel: I Love Vienna

Herstellungsland: Österreich / 1991

Regie: Houchang Allahyari

Darsteller: Freydoun Farokhzad, Marisa Mell, Hanno Pöschl, Dolores Schmidinger, u.a.

Story:

Der iranische Deutschlehrer Ali Mohamed zieht mit seiner Schwester Mariam und seinem 15-jährigen Sohn Kouros nach Wien, wo er als gläubiger Moslem einiges zu ertragen hat: Nicht nur, dass Kouros mit Prostituierten schäkert und Mariam sich von einem Osteuropäer den Hof machen lässt, er wird auch noch von der Wirtin seines Hotels verführt. Seinem Glauben gemäß will er sie zur Frau nehmen, doch da stellt sich heraus, dass sie noch anderweitig verheiratet ist. Dann wird Kouros auch noch von der Polizei verhaftet... (quelle: amazon.de)

Marisa Mell in ihrem letzten Spielfilm vor ihrem Krebstod am 16. Mai 1992
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Re: I Love Vienna - Houchang Allhyari (1991)

Beitragvon jogiwan » 2. Jul 2011, 11:30

Mäßig unterhaltsame Multi-Kulti-Komödie aus Österreich von Regisseur Houchang Allahyari über einen persischen Deutschlehrer, der samt Schwester und Sohn nach Wien kommt und bemerken muss, dass die Stadt mit Sissi-Klischee nicht viel gemeinsam hat. Natürlich landet man in einer miesen Absteige und verliebt sich trotzdem in eine westliche Frau, die mit persischen Tradtitionen nicht viel am Hut hat. Das führt natürlich zu allerlei Problemen und schon bald ist im Leben des gläubigen Mannes nichts mehr so, wie es einmal war. Am Ende gibts zwar sowas wie ein (offenes) Happy-End, zwischendurch schlägt der Film aber eher dramatische Töne an und es gibt Marisa Mell in ihrer letzten Rolle als etwas skurrile Figur der Selina, die sich als Bauchtänzerin wacker und entrückt durch die Handlung tanzt. Insgesamt zwar okay, aber schon irgendwie viel zu durchschnittlich.

Hauptdarsteller Freydoun Farokhzad wurde im Jahr 1992 in seinem politischen Exil in Bonn mit seinem Sohn, der ebenfalls in "I love Vienna" mitspielt Opfer eines grausigen Attentats. Der Regime-kritische Sänger, Poet und Schauspieler, der sich in seiner Heimat noch immer größter Beliebtheit erfreut und sich nach seiner Flucht öffentlich gegen das iranische Regimme wandte wurde im Auftrag der fanatischen Regierung erstochen und grausam zugerichtet. Auch Marisa Mell gibt es hier nach ihren Welterfolgen in den Siebzigern in ihrer letzten Rolle, ein Jahr bevor sie 1992 an Speiseröhren-Krebs verstarb und am Pfarrfriedhof Kahlenberg begraben wurde.

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