Abenteuer in Wien - Emile Edwin Reinert (1952)

Moderator: jogiwan

Abenteuer in Wien - Emile Edwin Reinert (1952)

Beitragvon ugo-piazza » 1. Jan 2016, 23:43

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A/USA 1952

AT: Gefährliches Abenteuer

D: Gustav Fröhlich, Cornell Borchers, Francis Lederer

An einem Silvestertag in Wien kreuzen sich auf dramatische Weise die Wege von Toni Sponer und Karin Manelli. Sponer ist ein Taxichauffeur, der als Kriegsheimkehrer ohne Papiere in Wien lebt und stets seine Verhaftung befürchten muss. Karin Manelli wird von der krankhaften Eifersucht ihres Ehemanns Claude verfolgt und will versuchen mit Hilfe eines gemeinsamen alten Freundes, John Milton, in die Vereinigten Staaten zu fliehen. Claude Manelli kann mit Hilfe seines Sekretärs ein Telegramm Miltons abfangen, das dieser im Salzburger Bahnhof aufgegeben hat und das seine Ankunft an selbem Abend in Wien ankündigt. Nach einer erzwungenen Aussprache mit Claude flüchtet Karin aus der gemeinsamen Villa, um sich entgegen dem Claude gegebenen Versprechen doch mit John Milton zu treffen.

Toni übernimmt für seinen Freund und Chef Ferdl Haintl an diesem Abend den Dienst am Westbahnhof. Dort besteigt Milton sein Taxi und lässt sich zum Büro einer Fluggesellschaft in der Innenstadt fahren. Während Toni die Koffer Miltons für den Rückflug aufgibt, wird Milton von Claude, der dem Taxi gefolgt ist, durch den Straßenlärm unbemerkt erschossen. Toni entdeckt zunächst den Mord nicht und fährt in Richtung des angegebenen Hotels. Als er den toten Milton bemerkt, will Toni zuerst die Polizei benachrichtigen. Doch nach dem Fund von Miltons Brieftasche samt US-amerikanischem Pass entschließt sich Toni, die Gelegenheit zu nutzen und die Identität Miltons anzunehmen, um in die USA zu fliehen.

Als Toni im Hotel auf Karin, die dort die Ankunft Miltons erwartet, trifft, versucht er mit fadenscheinigen Ausreden die Situation zu erklären. Karin flüchtet daraufhin und benachrichtigt die Polizei. Nach seiner Verhaftung werden er und Karin vom Polizeiinspektor zu Claude geführt, der als Pianist im Konzerthaus eine Aufführung hat. Dort erklärt Claude, dass Karin nicht zurechnungsfähig sei und unter seiner Vormundschaft stehe. Sie flüchtet erneut und trifft sich mit Toni, der sie schließlich von seiner Unschuld am Tod Miltons überzeugen kann. (Wikipedia)


Der Film gilt ja gemeinhin als österreichischer Film noir. Da die Handlung in der Silvesternacht angesiedelt ist, musste natürlich auch die Sichtung am Neujahrstag stattfinden. Gewiss, der Film lohnt das Ansehen und die s/w-Fotografie ist toll gemacht. Und dennoch fühlte ich mich unbefriedigt, vielleicht hatte ich angesichts der Noir-Etekettierung einen Hard-boiled-detective a la Sam Spade oder Philipp Marlowe erwartet, vielleicht war ich heute auch nur in der falschen Stimmung. Ich werde ihn wohl erneut antesten müssen - Neujahr 2017 oder 2018...
Onkel Joe hat geschrieben:Die Kunst im Leben ist es, immer einmal mehr aufzustehen, als man umgeworfen wird.


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