Sergio Leone: Es war einmal in Europa - Harald Steinwender

Moderator: jogiwan

Sergio Leone: Es war einmal in Europa - Harald Steinwender

Beitragvon Onkel Joe » 8. Nov 2012, 10:00

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Die Motive: Amerika als mythischer Projektionsraum, das Genrekino und seine Regeln, Rituale und Gewalt in Männerbünden. Die Ästhetik: übernahe Großaufnahmen, die rabiat gegen atemberaubende Weitwinkeltotalen geschnitten werden; eine enge Verbindung von Musik und Ironisierungen, Brüchen und Stilisierungen. Ohne Zweifel war der italienische Regisseur Sergio Leone ein auteur, ein Filmemacher mit eigenen Themen und deutlich erkennbarer Handschrift. Und er inszenierte einige der größten Erfolge des europäischen Kinos: Bereits sein erster Western FÜR EINE HANDVOLL DOLLAR avancierte zu einem der einträglichsten Nachkriegsfilme Italiens, begründete den Italowestern und etablierte Clint Eastwood als Star. Mit SPIEL MIR DAS LIED VOM TOD schuf Leone einen der berühmtesten Western überhaupt und mit seinem Spätwerk ES WAR EINMAL IN AMERIKA die definitive Hommage an den Gangsterfilm. Sein Oeuvre verdient es, neu entdeckt zu werden, zumal gegenwärtige Hollywoodregisseure von den Coen-Brüdern bis zu Tarantino auf die von ihm etablierten filmischen Mittel zurückgreifen.Das Buch beleuchtet die wiederkehrenden Themen und Motive in Leones Filmen, untersucht den innovativen Einsatz von Filmmusik und Sounddesign, Kameraarbeit und Montage und spürt postmodernen Aspekten sowie dem zeitgeschichtlichen und kulturellen Hintergrund seines Werks nach.
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Re: Sergio Leone: Es war einmal in Europa - Harald Steinwender

Beitragvon Onkel Joe » 13. Nov 2012, 00:00

Pressestimmen zum Buch:
"Die definitive Studie über Leones Werk und Wirken." (Die Welt)

"Eine verdienstvolle Analyse." (Darmstädter Echo)

"Ein aufwendig gestaltetes, fakten- und kenntnisreich geschriebenes Buch, das für jeden Filmliebhaber ein Fest sein dürfte und in einer Sprache geschrieben ist, die auch für Nicht-Fachleute verständlich ist."
(Wiesbadener Kurier)

Ein User auf Amazon beschreibt das Buch wie folgt:Als großer Leone-Fan habe ich mir "Es war einmal in Europa" gleich nach Erscheinen zugelegt. Und ich muss sagen: ich wurde nicht enttäuscht! Zwar merkt man dem Buch seine Herkunft aus dem akademischen Milieu durchaus an, aber der Autor schreibt klar und verständlich und umgeht überflüssigen akademischen Jargon.Ansonsten erfährt man hier auf 400 Seiten (!) alles über Leones Filme in anregenden Analysen und mit sehr guten Bildern belegt (leider keine Farbbilder). Neben Interpretationen solcher Klassiker wie "Spiel mir das Lied vom Tod", "Zwei glorreiche Halunken" und "Für eine Handvoll Dollar'" gibt es sogar ein 40 Seiten langes Kapitel zur Filmmusik Ennio Morricones und ein Unterkapitel zu den Produktionen Leones (vor allem zu "Mein Name ist Nobody"). Nebenher wird noch die Geschichte des Sandalenfilms und des Italo-Western aufbereitet. Meinem Wissen nach ist dies offenbar das einzige deutsche Buch seit 25 Jahren das zu Leone erschienen ist (seit Oreste de Fornaris Buch von 1984).
Die deutsche Leone-Bibel!
Absolute Kaufempfehlung!
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Re: Sergio Leone: Es war einmal in Europa - Harald Steinwender

Beitragvon Onkel Joe » 13. Nov 2012, 11:09

Keiner hier der das Buch hat oder wie???

Oder habt Ihr etwas gegen Leone :lol: ??
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Re: Sergio Leone: Es war einmal in Europa - Harald Steinwender

Beitragvon jogiwan » 13. Nov 2012, 11:10

der war wohl eindeutig im falschen Genre unterwegs... :kicher:
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Re: Sergio Leone: Es war einmal in Europa - Harald Steinwender

Beitragvon Onkel Joe » 13. Nov 2012, 11:12

jogiwan hat geschrieben:der war wohl eindeutig im falschen Genre unterwegs... :kicher:


Sandalenfilme (dein Lieblingsgenre) hat er aber auch gedreht ;) .
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Re: Sergio Leone: Es war einmal in Europa - Harald Steinwender

Beitragvon Onkel Joe » 13. Nov 2012, 20:36

Leone in aller Munde aber ein Buch zu dem Herrn kaufen und lesen das ist hier wohl nicht so angesagt :? .
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Re: Sergio Leone: Es war einmal in Europa - Harald Steinwender

Beitragvon CinemaScope » 22. Nov 2012, 20:27

Auf der Verlagsseite kann man sich übrigens bei Interesse das Inhaltsverzeichnis und - als Leseprobe - auch das erste Kapitel herunterladen: Inhaltsverzeichenis und Einleitung.
Das erste Kapitel ist passagenweise vielleicht etwas sehr (kultur)wissenschaftlich ausgefallen, insgesamt aber ist das Buch in einem auch für Nichtakademiker lesbarem Stil geschrieben . Hoffe ich zumindest - denn hiermit oute ich mich mal als der Autor :mrgreen:
Wenn also jemand aus dem Forum Fragen zu dem Buch, Lob oder auch (konstruktive) Kritik hat, so bin ich gerne bereit, Rede und Antwort zu stehen. ;)
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Re: Sergio Leone: Es war einmal in Europa - Harald Steinwender

Beitragvon jogiwan » 22. Nov 2012, 21:19

Dann an dieser Stelle mal ein herzliches Willkommen Mr. CinemaScopschi! :prost:

Immerhin sollen sich hier ja auch ein paar Westernfans tummeln... ein oder zwei... :kicher:
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Re: Sergio Leone: Es war einmal in Europa - Harald Steinwender

Beitragvon ugo-piazza » 22. Nov 2012, 21:29

jogiwan hat geschrieben:Dann an dieser Stelle mal ein herzliches Willkommen Mr. CinemaScopschi! :prost:

Immerhin sollen sich hier ja auch ein paar Westernfans tummeln... ein oder zwei... :kicher:


Der eine ist Jogiwan - wer ist der andere?
Onkel Joe hat geschrieben:Die Kunst im Leben ist es, immer einmal mehr aufzustehen, als man umgeworfen wird.


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Re: Sergio Leone: Es war einmal in Europa - Harald Steinwender

Beitragvon Onkel Joe » 22. Nov 2012, 21:32

CinemaScope hat geschrieben:Wenn also jemand aus dem Forum Fragen zu dem Buch, Lob oder auch (konstruktive) Kritik hat, so bin ich gerne bereit, Rede und Antwort zu stehen. ;)


Servus CinemaScope, das ganze sollte ja eigentlich anders laufen aber da keiner der Herren zum Thema etwas schreiben wollte, fallen wir einfach mal mit der Tür ins Haus :lol:.Wir hatten ja schon Kontakt aber ich wünsche dir hier auf diesem Wege nochmals viel Spaß in unserem kleinen aber feinen Forum :prost: .
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