X-Rated - Ausgabe 59

Moderator: jogiwan

Re: X-Rated - Ausgabe 59

Beitragvon purgatorio » 11. Mai 2011, 19:26

Onkel Joe hat geschrieben:
purgatorio hat geschrieben:Ist mittlerweile der Fehlerteufel (also Rechtschreibung, nicht Inhalt ;) ) in diesem Magazin beseitigt? ich hab das noch sehr ärgerlich in Erinnerung (meine letzte gelesene Ausgabe ist mittlerweile aber auch relativ lang her)


Mr.B hat ja mit dem Heftle nix mehr zu tun ;), somit haben sich die Rechtschreibfehler von selbst beseitigt.


:D na dann werd ich doch nochmal eins antesten - bin ja für Überraschungen offen 8-)
obwohl ich auch dem Inhaltlichen selten viel Substanz abgewinnen konnte. Mal schauen (wenn ich am Bahnhof mal wieder daran vorbei gehe)
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Re: X-Rated - Ausgabe 59

Beitragvon ugo-piazza » 12. Mai 2011, 13:18

Nach der Geschichte vor ein paar Jahren, als ich zufällig am Gelsenkirchener Bahnhofskiosk bemerkte, dass die X-Rated einen von mir erstellten Text (basierend auf der Recherche eines anderen) über Kinofilmbeschlagnahmungen in den 70ern veröffentlichte, weil jemand anderes das dort eingesandt und als eigenes Werk ausgab, ignorier ich die X-Rated nicht einmal mehr. Der Chefredakteur hat sich bei mir entschuldigt und wollte sich dafür stark machen, dass MPW mir ein Entschädigungspräsent schickt, natürlich kam nie etwas.

Und ansonsten ist das heutige "Horror-Kino" ja (im Regelfall) eh nicht wert, auch nur mit dem Arsch angeschaut zu werden...
Onkel Joe hat geschrieben:Die Kunst im Leben ist es, immer einmal mehr aufzustehen, als man umgeworfen wird.


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Re: X-Rated - Ausgabe 59

Beitragvon purgatorio » 12. Mai 2011, 13:59

ugo-piazza hat geschrieben:Nach der Geschichte vor ein paar Jahren, als ich zufällig am Gelsenkirchener Bahnhofskiosk bemerkte, dass die X-Rated einen von mir erstellten Text (basierend auf der Recherche eines anderen) über Kinofilmbeschlagnahmungen in den 70ern veröffentlichte, weil jemand anderes das dort eingesandt und als eigenes Werk ausgab, ignorier ich die X-Rated nicht einmal mehr. Der Chefredakteur hat sich bei mir entschuldigt und wollte sich dafür stark machen, dass MPW mir ein Entschädigungspräsent schickt, natürlich kam nie etwas.


fiese Geschichte! Und da gibt es Leute, die doch tatsächlich gegen den Schutz geistigen Eigentums im Internet sind (nach dem Motto: Alles gehört jedem!). Sehr ärgerlich soetwas, aber durch eine stetig steigende Anzahl von im Netz frei zugänglich veröffentlichten Texten ist das auch kaum noch zu vermeiden und vor allem: kaum zu kontrollieren (ich meine, wie groß ist bitte der Zufall, dass du das Ding selbst entdeckt hast?!). Ganz schlimm wird's dann, wenn jemand damit in irgendeiner Form Kasse macht oder richtig dicke Lorbeeren kassiert (stimmts, Herr von und zu Gutenberg?).
Das mal jemand unter seinem Namen eine gute amazon-Kritik o.ä. in irgend eine social community kopiert kommt mittlerweile so oft vor, dass es kaum noch den Ärger darüber wert ist - aber was dir passiert ist sollte auf ewig ärgerlich bleiben (zumal das Entschädigungspräsent aus blieb :thdown: )

ugo-piazza hat geschrieben:Und ansonsten ist das heutige "Horror-Kino" ja (im Regelfall) eh nicht wert, auch nur mit dem Arsch angeschaut zu werden...

das lass ich mal lieber unkommentiert - ich erfreue mich nämlich ab und zu daran (obwohl der Remake-Mist schon mehr als ärgerlich ist)
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Re: X-Rated - Ausgabe 59

Beitragvon ugo-piazza » 12. Mai 2011, 17:28

purgatorio hat geschrieben:
ugo-piazza hat geschrieben:Nach der Geschichte vor ein paar Jahren, als ich zufällig am Gelsenkirchener Bahnhofskiosk bemerkte, dass die X-Rated einen von mir erstellten Text (basierend auf der Recherche eines anderen) über Kinofilmbeschlagnahmungen in den 70ern veröffentlichte, weil jemand anderes das dort eingesandt und als eigenes Werk ausgab, ignorier ich die X-Rated nicht einmal mehr. Der Chefredakteur hat sich bei mir entschuldigt und wollte sich dafür stark machen, dass MPW mir ein Entschädigungspräsent schickt, natürlich kam nie etwas.


fiese Geschichte! Und da gibt es Leute, die doch tatsächlich gegen den Schutz geistigen Eigentums im Internet sind (nach dem Motto: Alles gehört jedem!). Sehr ärgerlich soetwas, aber durch eine stetig steigende Anzahl von im Netz frei zugänglich veröffentlichten Texten ist das auch kaum noch zu vermeiden und vor allem: kaum zu kontrollieren (ich meine, wie groß ist bitte der Zufall, dass du das Ding selbst entdeckt hast?!). Ganz schlimm wird's dann, wenn jemand damit in irgendeiner Form Kasse macht oder richtig dicke Lorbeeren kassiert (stimmts, Herr von und zu Gutenberg?).
Das mal jemand unter seinem Namen eine gute amazon-Kritik o.ä. in irgend eine social community kopiert kommt mittlerweile so oft vor, dass es kaum noch den Ärger darüber wert ist - aber was dir passiert ist sollte auf ewig ärgerlich bleiben (zumal das Entschädigungspräsent aus blieb :thdown: )


Ärgerlich wars, aber das Thema ist für mich erledigt. Wobei ich den X-Rated-Machern diesbezüglich keinen Vorwurf mache, jemand hat unter falscher Flagge gesegelt, die Redaktion hat's nicht gewusst, und dass das Präsent nicht kam, lag hoffentlich auch nicht am X, sondern an MPW. Shit happens!

purgatorio hat geschrieben:
ugo-piazza hat geschrieben:Und ansonsten ist das heutige "Horror-Kino" ja (im Regelfall) eh nicht wert, auch nur mit dem Arsch angeschaut zu werden...

das lass ich mal lieber unkommentiert - ich erfreue mich nämlich ab und zu daran (obwohl der Remake-Mist schon mehr als ärgerlich ist)


Klar war das eine Pauschalkeule. ;) Allerdings muss ich gestehen, dass ich die X-Rated (bzw. noch früher "Art of Horror") zu Bethmanns Zeiten schon ganz gerne gelesen hab, obwohl ich AB selbst immer als hochgradig unsympathisch empfand. Seit einigen Jahren (bereits vor der genannten Geschichte!) tangiert mich dieses Mag aber nur noch extrem peripher, und es ist mir in der Tat vollkommen egal, welche drittklassigen Produktionen nun bei KSM gekürzt und nur in Jogiwans, Ringos und Nellos Heimat ungekürzt erscheinen.
Onkel Joe hat geschrieben:Die Kunst im Leben ist es, immer einmal mehr aufzustehen, als man umgeworfen wird.


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Re: X-Rated - Ausgabe 59

Beitragvon X-Rated » 10. Jul 2011, 09:19

Hallo,

leider habe ich den Thread gerade erst wieder entdeckt. Sorry dafür.

Zum Thema Inhalt und Rechtschreibung:
Ich denke doch, dass sich das Magazin in beiden Belangen deutlich gebessert hat. Dass es dennoch immer wieder zu Rechtschreibfehlern kommt, liegt zum Teil daran, dass der MPW keinen Lektor beschäftigt. Die Texte müssen also von den Redaktueren gegenseitig korrektur gelesen werden. Aber ich denke doch, dass sich hier einiges gebessert hat.

Zum Thema Bericht-Klau:
Ja ich benutze bewusst das Wort "Klau", weil genau das war es. Uns wurde dieser Bericht zur Verfügung gestellt und versichter, dass der Text vom Autor kam. Was komisch war, aber auch nicht ungewöhnlich, dass er namentlich nicht genannt werden wollte. Ich hatte das damals dem Verlag gesagt und gebeten, dem ursprünglichen Autor, ugo-piazza, eine Entschädigung zukommen zu lassen. Es ist schade, dass das nicht passiert ist. Dafür entschuldige ich mich hier auch nochmal.

Ansonsten freue ich mich über jedes Feedback: Lob ebenso wie Kritik.
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Re: X-Rated - Ausgabe 59

Beitragvon ugo-piazza » 10. Jul 2011, 13:50

X-Rated hat geschrieben:Zum Thema Bericht-Klau:
Ja ich benutze bewusst das Wort "Klau", weil genau das war es. Uns wurde dieser Bericht zur Verfügung gestellt und versichter, dass der Text vom Autor kam. Was komisch war, aber auch nicht ungewöhnlich, dass er namentlich nicht genannt werden wollte. Ich hatte das damals dem Verlag gesagt und gebeten, dem ursprünglichen Autor, ugo-piazza, eine Entschädigung zukommen zu lassen. Es ist schade, dass das nicht passiert ist. Dafür entschuldige ich mich hier auch nochmal.


Klar, ich mache dir auch keinen Vorwurf, dass da jemand unter falscher Flagge gesegelt ist. Ich mache dir auch keinen Vorwurf, dass es die angekündigte Entschädigung nicht gab, das lag ja wohl an MPW. Anyway, das ist für mich Schnee von gestern.

Ändert aber nichts daran, dass mich das Magazin inhaltlich mittlerweile (weitgehend) Null interessiert. :D
Onkel Joe hat geschrieben:Die Kunst im Leben ist es, immer einmal mehr aufzustehen, als man umgeworfen wird.


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