Formelkino - Peter Scheinpflug

Moderator: jogiwan

Formelkino - Peter Scheinpflug

Beitragvon purgatorio » 21. Apr 2014, 14:08

FORMELKINO
Medienwissenschaftliche Perspektiven auf die Genre-Theorie und den Giallo


Autor: Peter Scheinpflug

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Broschiert: 308 Seiten
Verlag: Transcript; Auflage: 1., Aufl. (18. Februar 2014)
ISBN-10: 3837626741
ISBN-13: 978-3837626742

Genre-Labels determinieren Genre-Korpora und -Geschichten, sie lenken die Text-Lektüre. Ausgehend von dieser Prämisse fragt Peter Scheinpflug nach den Diskursen und Praktiken der kulturellen Aneignung von Genres. Hierzu erweitert er die filmwissenschaftliche Genre-Theorie um eine medienkulturwissenschaftliche Perspektive: Anhand von Filmen, die im Kino als Krimis, auf VHS als Horror/Slasher und auf DVD als Giallo klassifiziert sind, werden die Interdependenzen von Texten, Medien, ihrer Rezeption und ihrer Diskursivierung fokussiert. Die so erzielte Genre-Theorie lässt sich auf Genres in allen Medien und auf alle Disziplinen übertragen.

via: http://www.amazon.de/Formelkino-Medienw ... 3837626741

aufschlussreicher über den Inhalt der Dissertation erscheint mir Hans Helmut Prinzlers wertungsfreie Kurzbesprechung:
http://www.hhprinzler.de/2014/04/giallo/
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Re: Formelkino - Peter Scheinpflug

Beitragvon Arkadin » 22. Apr 2014, 09:11

Klänge auch interessant, aber bei der Zusammenfassung schwirren mir schon wieder die Ohren mit hoch wissenschaftlichen Begriffen. Das muss nicht schlecht sein, steht mir aber momentan so überhaupt nicht der Sinn nach.
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Re: Formelkino - Peter Scheinpflug

Beitragvon Onkel Joe » 22. Apr 2014, 09:26

Arkadin hat geschrieben:Klänge auch interessant, aber bei der Zusammenfassung schwirren mir schon wieder die Ohren mit hoch wissenschaftlichen Begriffen. Das muss nicht schlecht sein, steht mir aber momentan so überhaupt nicht der Sinn nach.



....dazu kommt das der Preis absolut heiß ist.
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Re: Formelkino - Peter Scheinpflug

Beitragvon purgatorio » 22. Apr 2014, 09:43

Leider ist die Kurzbesprechung von Herrn Prinzler wertungsfrei, weshalb nun schwer zu filtern ist, ob das Buch überhaupt lesbar / verständlich ist. Mal gucken, vielleicht findet sich irgendwo eine Leseprobe
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Re: Formelkino - Peter Scheinpflug

Beitragvon jogiwan » 22. Apr 2014, 09:46

Da reicht mir schon die Inhaltsangabe um zu wissen, dass das Buch für mich nicht brauchbar ist. Leider ist es im deutschsprachigen Raum anscheinend nicht möglich bei Filmbüchern einen Mittelweg zwischen Wissensvermittlung, Freude an der Materie, Anspruch und Lesbarkeit zu finden...
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Re: Formelkino - Peter Scheinpflug

Beitragvon purgatorio » 22. Apr 2014, 10:02

jogiwan hat geschrieben:Da reicht mir schon die Inhaltsangabe um zu wissen, dass das Buch für mich nicht brauchbar ist. Leider ist es im deutschsprachigen Raum anscheinend nicht möglich bei Filmbüchern einen Mittelweg zwischen Wissensvermittlung, Freude an der Materie, Anspruch und Lesbarkeit zu finden...


naja, an der Stelle muss ich natürlich eine Lanze für die Wissenschaft brechen. Das Buch ist eine Dissertation, hat also ein konkretes Ziel, ein konkretes Publikum (nämlich Fachwissenschaftler) und einen recht konkreten Formelkanon, was die Schreibweise und die Nutzung von Fachtermini angeht. Hier und bei jedem anderen fachwissenschaftlichen Beitrag zu welchem Thema auch immer wäre der Spagat "zwischen Wissensvermittlung, Freude an der Materie, Anspruch und Lesbarkeit" nur durch nachträgliche Umformulierung zu schaffen, als inneruniversitärer Beitrag zur Filmwissenschaft kann dann aber mitunter die wissenschaftliche Qualität leiden. Klar, Keßler liest sich da angenehmer, aber man muss bei solchen Texten eben auch immer das Zielpublikum im Auge behalten.
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Re: Formelkino - Peter Scheinpflug

Beitragvon jogiwan » 22. Apr 2014, 10:07

purgatorio hat geschrieben:man muss bei solchen Texten eben auch immer das Zielpublikum im Auge behalten.


und wer ist deiner Meinung nach das Zielpublikum?
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Re: Formelkino - Peter Scheinpflug

Beitragvon purgatorio » 22. Apr 2014, 10:20

im Fall von fachwissenschaftlichen Publikationen, wie es eine Dissertation ist, wohl zumeist Akademiker und ähnlich fachwissenschaftlich orientierte Leser. Das Ziel ist ja der Forschungsbeitrag. Unterhaltung, angenehme Lesbarkeit, Darstellungen und Gesamtüberblicke, Einstiegs- und Orientierungstexte für Interessierte Laien etc. sucht man hier eher vergebens.
Ich glaube, dass der häufige Ärger darüber speziell im deutschsprachigem Raum daher kommt, dass die Fachsprache nach wie vor gepflegt wird und gewollt ist, was dem ein oder anderen Leser den Zugang versperrt. Im Englischen gibt es das mangels einer tatsächlichen Fachsprache natürlich nicht, weshalb hier gern darauf verwiesen wird, dass es dort doch auch geht. Dies ist aber eben auch eine andere Sprachkultur.
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