Vier Fäuste für ein Halleluja - Enzo Barboni

Klamauk, Satire & jede Menge Gags

Moderator: jogiwan

Vier Fäuste für ein Halleluja - Enzo Barboni

Beitragvon buxtebrawler » 10. Mär 2010, 13:27

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Originaltitel: Continuavano a chiamarlo Trinitá

Herstellungsland: Italien / 1971

Regie: Enzo Barboni

Darsteller: Terence Hill, Bud Spencer, Yanti Sommer, Jessica Dublin, Enzo Tarascio, Pupo De Luca, Dana Ghia, Emilio Delle Piane, Enzo Fiermonte, Tony Norton, Franco Ressel, Riccardo Pizzuti u. A.

Bambino und Trinita kommen dem letzten Willen ihres Vaters nach und schlagen die Banditenlaufbahn ein. Zunächst haben sie wenig Erfolg, da sie sich die falschen, nämlich mittellose Opfer aussuchen. Durch die völlig unverhoffte 'Spende' eines Gangsters von 4.000 Dollar mißtrauisch geworden, wittern die beiden mehr und kommen schließlich einer Schmugglerbande auf die Schliche. Das Hauptquartier ist ein abgelegenes Kloster, wo ihnen dank schlagkräftiger Argumente weitere 50.000 Dollar in die Hände fallen. Doch die Freude am neuerworbenen Reichtum dauert nicht lange. Ein Trupp Texasranger läßt sich von ihren redlichen Absichten leider nur durch die Übergabe des Erbeuteten überzeugen...


Quelle: www.ofdb.de
Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.

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Re: Vier Fäuste für ein Halleluja - Enzo Barboni

Beitragvon buxtebrawler » 10. Mär 2010, 13:27

Meine Meinung:

"Enzo Barbonis Fortsetzung der Italo-Western-Komödie „Die rechte und die linke Hand des Teufels“ aus dem Jahre 1971 gehört ebenfalls vollkommen zurecht zu den großen Klassikern unter den Spencer/Hill-Filmen, versteht er es doch ebenso wie sein Vorgänger, Western-Atmosphäre und unpeinlichen Humor miteinander zu verbinden. Spencer und Hill als ungleiches Brüderpaar, intelligente Ganoven mit Herz für Arme und Schwache, aber ohne Tischmanieren. Man lernt ihre Eltern kennen, während sie in kindliche Verhaltensmuster zurückfallen, nur um im nächsten Moment ungebetene Gäste souverän des elterlichen Hauses zu verweisen. Natürlich gipfelt der Film wieder in einer zünftigen Massenhauerei, aber der Weg dorthin ist gepflastert mit so genialen Sequenzen wie Hill beim Kartenzocken (inkl. zahlreicher Kartentricks), Spencer unbeholfen und grob beim Beichten im Kloster (meines Erachtens die besten Szenen des ganzen Films), zahlreichen Begegnungen mit einer armen Familie, der immer wieder aus der Klemme geholfen werden muss und vor allem viel Situationskomik und herrlichen (zumindest in der von mir gesehenen Synchronfassung) Dialogen, die für etliche Lacher beim Zuschauer sorgen. Wer unbedingt etwas hineininterpretieren möchte, erkennt Kritik an Klassengesellschaft, mafiösen Strukturen und organisierter Religion. Gehört zur Top-5 der Spencer/Hill-Filme, ist in Würde gealtert und macht mir heutzutage sogar noch mehr Spaß als früher. "
Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.

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Re: Vier Fäuste für ein Halleluja - Enzo Barboni

Beitragvon Django » 10. Mär 2010, 18:50

Der Streifen ist auch gut, aber hier ist mir der Humor Teilweise schon ein bisschen zu Klamaukig. ;) Im direkten Vergleich finde ich "Rechte und Linke Hand des Teufels" besser. Aber ich weiß das es bei vielen genau andersrum ist! :D
Es gibt bloß eins, was wichtig ist: Dass man sterben muss.
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Re: Vier Fäuste für ein Halleluja - Enzo Barboni

Beitragvon buxtebrawler » 10. Mär 2010, 18:51

Django hat geschrieben:Der Streifen ist auch gut, aber hier ist mir der Humor Teilweise schon ein bisschen zu Klamaukig. ;) Im direkten Vergleich finde ich "Rechte und Linke Hand des Teufels" besser. Aber ich weiß das es bei vielen genau andersrum ist! :D


Bei mir sind beide gleichauf.
Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.

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