The Blancheville Monster / Horror - Alberto de Martino(1963)

Grusel & Gothic, Kannibalen, Zombies & Gore

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The Blancheville Monster / Horror - Alberto de Martino(1963)

Beitragvon sergio petroni » 26. Dez 2013, 18:32

THE BLANCHEVILLE MONSTER

Bild

Alternativtitel: Horror

Herstellungsland-/jahr: ITA/SPA 1963

Regie: Alberto de Martino

Darsteller: Joan Hills, Helga Liné, Richard Davis, Francisco Morán, Leo Anchóriz, Irán Eory, Gérard Tichy,
Harry Winter, Emil Wolkowicz, ...

Story: Die Studentin Emily Blancheville besucht gemeinsam mit ihrer amerikanischen Freundin Alice und deren Bruder den Familiensitz der Blanchevilles in Frankreich, da sie vom Tod ihres Vaters benachrichtigt wurde. Ihr Heim erkennt sie aber fast nicht wieder: das gesamte Personal wurde ausgewechselt und auch ihr Bruder verhält sich seltsam. Zu spät erkennen Emiy und ihre Freunde, dass das Schloss Blancheville ein schreckliches Geheimnis hütet - eine grausam enstellte Kreatur treibt dort nachts ihr Unwesen...
(quelle: ofdb.de)
DrDjangoMD hat geschrieben:„Wohl steht das Haus gezimmert und gefügt, doch ach – es wankt der Grund auf dem wir bauten.“
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Re: The Blancheville Monster / Horror - Alberto de Martino(1963)

Beitragvon sergio petroni » 2. Jan 2014, 18:26

Als Emily Blancheville nach längerer Abwesenheit zum Familienschloß zurückkehrt,
ist nichts mehr wie es früher war. Der Vater ist verstorben bei einem Brand. Der Bruder
verhält sich abweisend. Butler und Hausmädchen wurden neu eingestellt und machen
beide keinen sehr sympathischen Eindruck. Auch der durch häufige Anwesenheit glänzende
Hausarzt scheint zum Lachen in den Keller zu gehen.

Auf einem nächtlichen Rundgang im Schloß stößt Emily auf eine zugesperrte Kammer,
in der eine gräßlich entstellte Person haust. Zunächst will ihr niemand glauben.
Die besagte Kammer ist natürlich leer. War alles nur ein Traum? Mitnichten!
Ab diesem Zeitpunkt beginnt der wahre Horror auf dem Schloß der Blanchevilles...

Einer der ersten Filme von Alberto de Martino. Für das Drehbuch zeichnete unter
anderen Sergio Corbucci verantwortlich. Genre-Veteran Alejandro Ulloa war für
die Kameraarbeit zuständig. Hier liegt auch ein Plus dieser Produktion. Das Schloß
der Blanchevilles und die anbei gelegene Ruine einer Kathedrale werden samt waberndem
Nebel und düsteren Orgelklängen gekonnt für die gruselige Grundstimmung eingesetzt.

Leider hält der Spannungsbogen dabei nicht durchgängig mit. Dennoch ist diese
italienisch-spanische Koproduktion als durchaus gelungene Antwort auf englische oder
amerikanische Gruselproduktionen dieser Zeit zu sehen.

Was es wohl noch alles zu entdecken gilt? Ich bin wieder erstaunt, wie viele
italienische Produktionen immer wieder aus der Versenkung auftauchen,
von denen ich nie zuvor etwas gehört habe.
So eben auch diese mit dem Originaltitel "Horror".
Enthalten ist diese kleine Rarität auf der "Chilling Classics"-Box von Millcreek.

5,5/10
DrDjangoMD hat geschrieben:„Wohl steht das Haus gezimmert und gefügt, doch ach – es wankt der Grund auf dem wir bauten.“
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