Sleepless - Dario Argento (2001)

Bava, Argento, Martino & Co. Schwarze Handschuhe, Skalpell & Thrills

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Re: Sleepless - Dario Argento

Beitragvon Adalmar » 30. Mai 2011, 19:45

ugo-piazza hat geschrieben:
Arkadin hat geschrieben:präsentiert hier eher eine Revue alter Ideen, statt etwas Neuem, Eigenenständigen.

Ja.
Und?
Sleepless zeigt doch, dass das Giallo-Grundprinzip auch im Jahre 2000 noch tauglich ist/war und das kann man ihm nur hoch anrechnen.


So stimmt das Zitat.
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Re: Sleepless - Dario Argento

Beitragvon dr. freudstein » 30. Mai 2011, 23:18

Adalmar hat geschrieben:
ugo-piazza hat geschrieben:
Arkadin hat geschrieben:präsentiert hier eher eine Revue alter Ideen, statt etwas Neuem, Eigenenständigen.

Ja.
Und?
Sleepless zeigt doch, dass das Giallo-Grundprinzip auch im Jahre 2000 noch tauglich ist/war und das kann man ihm nur hoch anrechnen.


So stimmt das Zitat.


:thup: :prost: Mein Ugo :D :winke:
Also, meine auch für 2000 war der doch wirklich TOP, gut inszeniert, Back to the Roots.... :opa:
Ich bin ja auch sehr kritisch rangegangen, ein neuerer Argento, generell ab Mitte der 80er verliert sich mein Interesse, bis auf Ausnahmen und dann wurde ich angenehm überrascht :D
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Re: Sleepless - Dario Argento

Beitragvon Arkadin » 31. Mai 2011, 09:03

Ich werde mit dem Ding trotzdem nicht warm. Wobei ich gerade gesehen habe, dass ich den bei der Erstsichtung 2002 DEUTLICH besser gefunden habe als heute. Der Film sitzt mir jetzt einfach zu sehr zwischen den Stühlen. Am Anfang biedert er sich schahmlos bei den Fans an, dann will er so in die neue Richtung "Stendahl" weitergehen und die Geschichte mehr erden. Doch am Ende ist es weder Fisch noch Fleisch. Okay, vielleicht gucke ich ihn mir irgendwann noch einmal an und komme vielleicht dann zu einer dritten Einschätzung. Hat aber noch Zeit. ;)
Aber ist auch mal schön, vom Bux bei einem Giallo überkritisch genannt zu werden. Das hat doch was. :kicher: :prost:
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Re: Sleepless - Dario Argento

Beitragvon DrDjangoMD » 26. Sep 2011, 15:08

Ich stimme vollkommen mit Arkadin überein, dass obwohl „Sleepless“ ein spannender Neo-Giallo ist und zweifelsfrei zu den besten nach-80er-Argentos gehört, weit von dem Status eines Meisterwerkes entfernt ist.
Die Handlung ist so halbwegs. Ich liebe es immer, wenn Vorkommnisse aus der Vergangenheit für die Auflösung relevant sind und die Protagonisten versuchen diese zu klären, um auch die Morde im hier und jetzt einer Lösung zuzuführen. Allerdings hat das Motiv des Killers Labyrinth-des-Schreckens-Niveau und wirft schlussendlich mehr Fragen auf als es beantwortet. (Wenn er den Reim abgemordet hat, fängt er dann von Neuem an, oder nicht? Und wenn doch, warum ging’s in Turin dann da weiter wo’s aufgehört hat?) Die Identität des Mörders wusste ich übrigens als ich ihn zum ersten Mal sah. Motiv war wie gesagt so unlogisch, dass ich es nicht erraten habe, aber ich fand, dass die Einleitung der Person, die letzten Endes für die Morde verantwortlich ist, den Zuseher viel zu sehr in diese Richtung bringt. Nur kurz dachte ich an einen übernatürlichen Killer, da der Mord im Zug nur mithilfe eines Teleporters hätte vollbracht werden können.
Max von Sydows Moretti ist eine gute Figur, die wir noch nicht in duzenden anderen Filmen gesehen haben. Er ist ein intelligenter Mann, dessen Altersschwächen ihn aber mit einigen Problemen konfrontieren. Ähnlich wie der Blinde aus „Die Neunschwänzige Katze“ oder der nervöse David Hemmings aus „Profondo Rosso“ ist die Figur so nachvollziehbar, da sie sehr heldenhaft agiert, durch eine Schwäche aber nicht ihre Menschlichkeit verliert.
Leider verlor ich nach dem Ableben Morettis jegliches Interesse an der Handlung, denn die anderen Figuren sind langweilige Leute, bei denen es mir mehr oder weniger egal ist, ob sie durchkommen oder nicht.
Die Nebendarsteller sind soweit ich das überblicken konnte recht unbekannte Schauspieler und hoffentlich bleibt das auch so, denn weder sie noch ihre Rollen haben irgendetwas denkwürdiges an sich. Was ich auch nicht verstehen kann ist der Sinn hinter dem Freund der Heldin. Er trägt nichts zur Geschichte bei außer dass die Heldin ihn mit dem Helden betrügen kann, was mir beide äußerst unsympathisch machte und ich sie mir als Nebenfiguren in „Tenebrae“ wünschte ;) :twisted: . Der Freund der Heldin hat also überhaupt keine Rolle, außer die Heldin zu einer treulosen Nervensäge zu machen – grandiose Leistung, Drehbuch. :|
Aber letzten Endes sind Drehbücher und Darsteller doch nur Nebensache verglichen mit der Quintessenz eines Filmes, der Regie und ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass Dario Argento einer der fähigsten Regisseure aller Zeiten ist (oder war). Auch hier leistet er gute Arbeit, wenn auch nicht so grandios wie gewöhnlich. Die Mordszenen bringt er äußerst brutal herüber, hier und da finden wir noch die eine oder andere so wundervoll stimmige lange Kamerafahrt und der Film verfügt über eine enorme Spannung. Leider vermisst er den Charme der frühen Argentos und ein wenig von ihrer Atmosphäre. Das bunte Licht ist weg und die Kamerafahrten zwar da, aber nicht mehr so häufig. Dass Argento ein wenig nachgelassen hat sieht man deutlich, wenn man ähnliche Szenen aus "Sleepless" und "Profondo Rosso" vergleicht. Die gehende Puppe und das alte unheimliche Haus sind in "Sleepless" zwar da, aber werden nicht so unglaublich unheimlich und stimmig gezeigt.
Des weiteren hat Argento diesmal eine sehr komische Schnitttechnik, für die ich aber möglicherweise auch meiner e-m-s-DVD die Schuld geben muss. Wenn von einem Mord abrupt weggecuttet wird, braucht es seine Zeit, bis wir das Geschehen wieder dorthin verlagern, wenn er überhaupt wieder erwähnt wird. Das Schicksal der armen Ballerina wurde ja vollkommen unerwähnt gelassen, obwohl mich die Meinungen einiger Charaktere darüber durchaus interessiert hätten.
Ach ja, Goblin ist wieder da – HURRA!!!
Fazit: Argento ist ein guter Regisseur der leider seine Drehbücher selbst schreibt; Max von Sydow ist ein guter Schauspieler, der leider keinen ebenbürtigen Nebendarsteller angetroffen hat. Also unterm Strich: Spannend, unterhaltend, großteils stimmig, aber nichts Besonderes. Gut zu sehen, dass der Giallo noch nicht ausgestorben ist, aber es gibt keinen Grund diesen hier einem aus den 70ern/80ern vorzuziehen. 7/10
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Re: Sleepless - Dario Argento

Beitragvon Blap » 20. Jan 2012, 21:48

Leicht überarbeiteter Kurzkommentar (ursprünglich 2009 verzapft)

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Grosse Hartbox von XT


Sleepless (Italien 2001, Originaltitel: Non ho sonno)

Der Giallo lebt!

In den frühen achtziger Jahren erschüttete eine grauenvolle Mordserie die Stadt Turin. Damals wurde der Fall offiziell aufgeklärt, doch nach 17 langen Jahren scheint der sogenannte "Killerzwerg" plötzlich wieder aktiv zu sein. Seinerzeit war der inzwischen längst pensionierte Kriminalbeamte Moretti (Max von Sydow) mit dem Fall betraut, die neue Serie schrecklicher Morde lässt den alten Herrn nicht zur Ruhe kommen. Giacomo (Stefano Dionisi) verlor 1983 seine Mutter durch den Killer, Moretti versprach dem Jungen damals den Schuldigen dingfest zu machen. Gemeinsam begibt sich das ungleiche Gespann auf die Spur des Täters. Der Polizei sind die privaten Ermittler bald ein Dorn im Auge, doch wirkliche Gefahr droht aus einer anderen Richtung...

Dario Argento gelang mit "Non ho sonno" ein erstklassiger Giallo, der seinen Meisterwerken aus den siebziger Jahren kaum nachsteht. Ein lupenreiner Genrebeitrag, welcher den gierigen Giallo-Fanatiker jubeln lässt, aus den gängigen Zutaten zaubert der Meister ein äusserst schmackhaftes Menü. Es fehlen weder die obligatorischen schwarzen Handschuhe, oder die drastischen Morde, dazu ist die Auflösung meiner Meinung nach ebenfalls ein Volltreffer. Ich konnte den Täter nicht überführen, hatte nicht mit dieser herrlich fiesen Überraschung gerechnet. Sicher, man hat das irgendwie alles schon gesehen. Waren Argentos Filme in den Siebzigern visionär, so mag "Sleepless" sich tatsächlich fast ein wenig altmodisch anfühlen (Nachtrag: Blödsinn, Kunst ist zeitlos). Doch kein anderes Jahrzehnt brachte so viele wundervolle Werke hervor wie die siebziger Jahre, ergo rennt dieser "Retrostreifen" bei mir offene Türen ein. Trotz der üblichen Bestandteile hebt sich der Film positiv aus der breiten Masse heraus, bereichert sein Genre um eine weitere Perle. Argento läuft zur Hochform auf, dafür gebührt dem Regisseur Respekt und Dank, ich verneige mich vor dem Meister!

Max von Sydow stellt den alten Kriminalisten sehr überzeugend dar. Hier erwartet den Zuschauer kein Superbulle, die Figur Moretti ringt mit seinem nachlassenden Gedächtnis, die grauen Zellen des Pensionärs werden durch die neue Herausforderung wieder auf Trab gebracht. Stefano Dionisi ist ähnlich sympathisch wie von Sydow, sein Giacomo kämpft nach vielen Jahren mit schrecklichen Bildern, Bilder die sich nicht aus dem Gedächntnis verbannen lassen. Als kleiner Junge musste er sie Schlachtung seiner Mutter als Zeuge ertragen, für immer ist das Grauen in seiner Erinnerung verankert. Ich werde nicht weiter auf die Nebenfiguren eingehen, entdeckt den Film bitte auf eigene Faust, es lohnt sich! Inzwischen ist "No ho sonno" zu einem "nachgereichten Genreklassiker" gereift, mit jeder Sichtung wächst meine Begeisterung für diees Werk. Bereits die Eröffnung ist sexy, packend und bizarr, ein prickelnder Rausch, getaucht in eine auf den Punkt eingefangene Atmosphäre. Später wecken Szenen in einer alten Villa wohlige Erinnerungen an den Überflieger "Profondo Rosso" (1975), die mir glatt Freudentränen über die Fratze kullern ließen, wundervoll! Zugegeben, Argento dem Genre keine neuen Facetten hinzufügen, aber er kocht auf verdammt heisser und packender Flamme. In der Filmlandschaft nach 1990 sind gute Gialli rar, umso höher ist dieser Film zu bewerten, umso mehr Beachtung und Verehrung verdient "Sleepless".

Für den deutschen Markt lag der Film in gekürzter Form von e-m-s vor, die Uncut Edition von Anolis ist schon seit einiger Zeit ausverkauft, war nur noch zu Bordellpreisen erhältlich. Glücklicherweise hat XT Video die Scheibe neu aufgelegt, damit ist der herrliche Film wieder zu erträglichen Preisen auf dem Markt zu finden. 25€ sollte man für die grosse Hartbox einplanen, doch das war/ist mir dieser Giallo locker wert (Nachtrag: Inzwischen hat XT weitere Auflagen nachgereicht, der Film ist also ohne Schwierigkeiten zu bekommen). Die Qualität des Bildes geht in Ordnung, der deutsche Ton liegt in unterschiedlichen Formaten vor, mir sind die beiden 5.1-Spuren zu krawallig abgemischt, die 2.0 Variante gefällt mir besser, zusätzlich ist die englische Fassung an Bord.

Ich erhöhe von 8/10 (sehr gut) auf dicke 8,5/10 (sehr gut bis überragend)
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Re: Sleepless - Dario Argento

Beitragvon buxtebrawler » 28. Apr 2015, 13:18

Erscheint voraussichtlich am 19.05.2015 bei Edition Tonfilm auf Blu-ray:

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Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.

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Re: Sleepless - Dario Argento

Beitragvon Adalmar » 28. Apr 2015, 14:24

Edition Tonfilm gibt's noch? :?
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Re: Sleepless - Dario Argento

Beitragvon jogiwan » 9. Jun 2015, 07:00

Dario Argentos 2001er-Rückbesinnung auf seine Werke aus vergangenen Jahrzehnten ist ein sehr gelungener Thriller mit brutalen Morden nach einem Kinderreim mit zahlreichen Trademarks des Regisseurs, ohne auch nur im Geringsten altbacken, nostalgisch oder überholt zu wirken. Zwar holpert es wie üblich etwas bei der Geschichte, aber schon allein die Sequenz im Zug zeigt, dass sein Gespür für Spannung und tolle Bilder noch nicht zur Gänze verloren hatte und auch danach findet „Sleepless“ eine scheinbar ideale Linie um Horror-, Thriller- und Argento-Fans mühelos für knapp zwei Stunden an den Bildschirm zu fesseln. Wie auch im Film die moderne Ermittlungsarbeit der Polizei auf die Oldskool-Spürnase des pensionierten Kommissars trifft, serviert Argento Altbewährtes auf Neues und präsentiert Giallo-Flair mit der düsteren Atmosphäre amerikanischer Thriller-Produktionen und auch die von Stelvio Stivaletti inszenierten Schmodder-Morde erinnern ebenfalls an bessere Tage des italienischen Genre-Kinos. Insgesamt ergibt alles ein modernes Update mit Wohlfühl-Charakter, tollen Darstellern und krassen Morden, das bis zum unvorhersehbaren Ende auch den Zuschauer zum Miträtseln einlädt und alte und neue Fans gleichermaßen unterhalten sollte.
it´s fun to stay at the YMCA!!!



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Re: Sleepless - Dario Argento (2001)

Beitragvon karlAbundzu » 10. Nov 2015, 15:36

SLEEPLESS (2000)

Argentos Giallo Comeback.
Und es ist wirklich ein Giallo. Gute Kamera, gute Farben, leicht phantastische Anklänge, konstruierte Story, die auch nicht so ganz durchgehalten wird. Gute Musik. Schwarze Handschuhe, fiese Morde (bei der gesichteten DVD leider deutlich Cut).
Viel Gutes: Goblins Musik (die mir am Anfang ein wenig zu synthie-kreischgitarren-80er war, was sich aber besserte, und ja auch zu 83 passt). Von Sydow, der hier einen Rentner – Polizisten gibt, leicht verwirrt, aber groß, und hebt sich damit vom ansonsten okayen Cast ab. Ein paar Kamerafahrten, bzw. Einstellungen, die ich liebte, z. B. die Teppichfahrt!
Ansonsten: Spannend erzählt, und selbst, wenn man auf den Mörder kommt, ist die Auflösung ob der Motivation und Vorgehensweise überraschend.
Das das nicht alles genau durchgehalten wird, ist verschmerzenswert, die kleineren Fragen, die sich zwischendurch stellen, werden, wenn sie nicht gelöst werden, vergessen.
Also: Kommt in seiner Größe nicht an de klassischen Argentos heran, ist aber gutes Genrekino italienischer Prägung.
Gucken.
jogiwan hat geschrieben: solange derartige Filme gedreht werden, ist die Welt noch nicht verloren.
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Re: Sleepless - Dario Argento (2001)

Beitragvon manuel-mandarine » 29. Nov 2016, 19:13

So, hab mir Sleepless heute mal wieder angesehen...
Und irgendwie hat mich diese erneute Sichtung wieder mal in meinem Glauben bestätigt, dass es sich bei Sleepless doch wirklich um einen der ganz großen Geniestreiche unseres Meisterregisseurs handelt.
Selbst für Argento's Verhältnisse ist dieser Streifen unglaublich gut!
Das fängt an bei der fantastischen Musik, welche in meinen Augen sogar die von Suspiria um ein vielfaches übertrifft und geht weiter mit einem grandiosen, alten Polizei-Inspektor (Max von Sydow) welcher hier einfach ein grandioses Schauspiel abliefert! Aber nicht nur das, denn auch die Story um das Buch mit den Kinderreimen ist einfach erstklassig konstruiert. In welchem seiner Filme hat Argento denn bitte eine solche Perfektion an den Tag gelegt?
Ich bleibe dabei, Sleepless ist einer der besten Argentos! Und (leider) mit Sicherheit sein letzter echter Argento...
Nun, ich glaub ich muss meine Argento Top5 neu ordnen:
Platz 1: (natürlich) Suspiria
Platz 2: Tenebrae
Platz 3: Inferno
Platz 4: Sleepless
Platz 5: Profondo Rosso

Ja, ich denke so passt das ;)
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