Die Bestie mit dem feurigen Atem - Riccardo Freda (1971)

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Die Bestie mit dem feurigen Atem - Riccardo Freda (1971)

Beitragvon jogiwan » 18. Dez 2009, 14:18

Die Bestie mit dem feurigen Atem - Riccardo Freda

Bild

Originaltitel: L´Iguana dalla lingua di fuoco

Herstellungsland: Deutschland / Frankreich / Italien / 1971

Regie: Riccardo Freda

Darsteller: Luigi Pistilli, Dagmar Lassander, Anton Diffring, Arthur O'Sullivan, u.a.

Story:

Ein bestialischer Mord in der High-Society Dublins. Im Kofferraum der Limousine des Schweizer Botschafters Sobiesky wird die grausam verstümmelte Leiche einer jungen Frau gefunden. Sobieskys Geliebte! Inspektor Norton stößt bei seinen Ermittlungen auf eine Wand des Schweigens, auf ein Netz aus Intrigen Lügen und Geheimnissen. Jeder ist verdächtig - und jeder kann das nächste Opfer sein. Denn der Blutdurst des Killers ist noch nicht gestillt. Und er hat sich ein neues Ziel ausgesucht: Norton’s unschuldige Tochter ...

Gewalt, Intrigen und Leidenschaft - "L'Iguana dalla lingua di fuoco" Riccardo Fredas atemberaubender Thriller – erstmals in deutscher Sprache!
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Re: Die Bestie mit dem feurigen Atem - Riccardo Freda

Beitragvon dr. freudstein » 29. Mär 2010, 16:47

7/10

siehe Filmtagebuch "Dr. Freudsteins Tage im Keller"

Sichtung der DVD Großbox von New Entertainment, 2. Auflage 500 handnummerierte Stücke.
Als Bonus Original Soundtrack von Stelvio Cipriani.
Außerdem Bildergalerie, Über die "Bestie", PR-Trailer, PC-Part.
Von der Erstauflage gab es 555 Stück.
Allerdings spoilert dieses Cover ganz schön.
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Re: Die Bestie mit dem feurigen Atem - Riccardo Freda

Beitragvon buxtebrawler » 29. Mär 2010, 17:03

dr. freudstein hat geschrieben:7/10

siehe Filmtagebuch "Dr. Freudsteins Tage im Keller"


Hm? Wo denn da?
Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.

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Re: Die Bestie mit dem feurigen Atem - Riccardo Freda

Beitragvon Blap » 29. Mär 2010, 19:13

Kein Meisterwerk, aber ein sehr sympathischer Film. Ein älterer Kurzkommentar:


Die Bestie mit dem feurigen Atem

Eine junge Frau wird brutal ermordet. Kurz darauf findet man ihre Leiche im Kofferraum eines Autos. Doch es handelt sich nicht um irgendein Fahrzeug, es ist die Limousine des schweizerischen Botschafters in Irland. Um diplomatische Verwicklungen zu vermeiden, setzt der zuständige Oberbulle einen verdeckt arbeitenden Ermittler ein. John Norton (Luigi Pistilli) macht sich im Rahmen dieses Jobs an die Tochter des Botschafters heran. So landet er zwar schnell mit der hübschen Helen (Dagmar Lassander) im Bett, doch die Morde gehen fröhlich weiter. Auch Norton und seine Familie werden bald bedroht...

Mit Pistilli und Lassander bekommt der Genre-Fan zwei bekannte, geschätze Gesichter zu sehen. Dublin als Ort der Handlung ist für einen Giallo nicht üblich, dies sorgt durchaus für angenehme Abwechslung. Dem Freund (un)gepflegter Unterhaltung wird ein sehr sehenswerter Streifen geboten, wen er sich auf diese Sause einlassen mag/kann. Die üblichen Zutaten sind vorhanden, die Darsteller spielen ordentlich, die Möpse sind zu klein, die Kulissen wirken sehr ansprechend, die -wenigen- Effekte sind teilweise grottenschlecht aber haben Charme. Zum Teil wirkt alles merkwürdig schludrig abgespult, irgendwie aber doch sehr stilvoll. Hört sich seltsam an? Ist es auch! Für mich "funktioniert" diese Schwurbelei überzeugend.

Das Label NEW bringt diesen recht unbekannten Giallo aus dem Jahre 1971 endlich in Deutschland heraus. Die Bildqualität lässt zwar zu wünschen übrig, fairerweise wird aber darauf bereits auf dem Cover hingewiesen. Gerade von NEW kennt man einige qualitativ erstklassige Veröffentlichungen, daher zweifele ich nicht an den Angaben des Labels, dass kein besseres Master zu finden war. Mit der Synchronisation hat man sich durchaus Mühe gegeben, sehr lobenswert, wenn man bedenkt, dass solche alten Schätzchen nur eine sehr kleine Käuferschicht ansprechen. Ich habe schon weitaus schlimmere "Neu-Synchros" alter Perlchen ertragen müssen. Das Bonus-Material ist nicht sehr umfangreich -woher auch- aber durchaus interessant. Besonders die Ausführungen in Form eines rollenden Textes sind sehr gut geschrieben und informativ.

Riccardo Fredas fast vergessener Giallo mag zwar nicht zur Spitzengruppe des Genres gehören, eine Chance hat dieser sympathische Film aber mit Sicherheit verdient!

Auf besondere Weise gut = 7/10

***

Meine Begeisterung für Label wie "NEW" und "Eyecatcher" ist einer etwas klareren Sicht gewichen, dennoch sind viele der veröffentlichten Filme eine echte Bereicherung für die Sammlung.

Tante Edith: Tippfehler
Zuletzt geändert von Blap am 29. Mär 2010, 20:59, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Bestie mit dem feurigen Atem - Riccardo Freda

Beitragvon Onkel Joe » 29. Mär 2010, 19:55

Wir sollten nicht vergessen das der Film ansich sehr selten ist, die DVD geht dafür schon OK.Die Synchro ist na ja aber besser als manch anderer Versuch von größeren Labels ;) .Der Film ist wie Blap schon erwähnte nicht zu den oberen zu zählen aber man merkt Ihm an das alle Herzblut in das projekt gelegt haben.Sollte man als Fan schon in seinem Regal stehen haben.
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Re: Die Bestie mit dem feurigen Atem - Riccardo Freda

Beitragvon Santini » 29. Mär 2010, 23:23

Blap hat geschrieben:Kein Meisterwerk, aber ein sehr sympathischer Film.

Indeed.

Hier zum Review unserer Partnersite, deren Meinung zum Film ich mich anschliesse. ;) Filmtipps.at
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Re: Die Bestie mit dem feurigen Atem - Riccardo Freda

Beitragvon untot » 5. Dez 2010, 02:52

Solider Giallo, der mir immer wieder großen Spaß macht, besonders weil hier auch ne Prise Humor dabei ist, des Kommissars Mütterchen nämlich, ist zwar bei Dr. Mabuse geklaut, aber das macht ja nix.
Blöd ist nur, das man den Killer schon aufm Cover erkennt, das is nu echt daneben. :(

7/10
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Re: Die Bestie mit dem feurigen Atem - Riccardo Freda

Beitragvon dr. freudstein » 15. Jan 2011, 22:34

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Re: Die Bestie mit dem feurigen Atem - Riccardo Freda

Beitragvon DrDjangoMD » 3. Feb 2012, 09:34

Kurzkommentar: OK, der Film unterhält vom Anfang bis zum Ende, aber nicht so wie er soll. Die Inszenierung ist kindlich, das Drehbuch verwirrend und die Synchro macht das alles auch nicht besser. Aber hey, wir bekommen einen verzweifelten Ex-Cop Pistilli, welcher auf charmant macht, die Tochter eines Botschafters verführt, mit seiner Tochter bei seiner schwerhörigen Mutter wohnt, eine Sex-Szene hat und...in einer Szene....mit einem Motorrad fährt!!! Das war so toll, dass man den Film trotz seiner Fehler mögen muss. 6/10 (Trashige Unterhaltung und objektive Meinung gemischt)
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Re: Die Bestie mit dem feurigen Atem - Riccardo Freda

Beitragvon ugo-piazza » 4. Mai 2012, 20:31

DrDjangoMD hat geschrieben:Kurzkommentar: OK, der Film unterhält vom Anfang bis zum Ende, aber nicht so wie er soll. Die Inszenierung ist kindlich, das Drehbuch verwirrend und die Synchro macht das alles auch nicht besser. Aber hey, wir bekommen einen verzweifelten Ex-Cop Pistilli, welcher auf charmant macht, die Tochter eines Botschafters verführt, mit seiner Tochter bei seiner schwerhörigen Mutter wohnt, eine Sex-Szene hat und...in einer Szene....mit einem Motorrad fährt!!! Das war so toll, dass man den Film trotz seiner Fehler mögen muss. 6/10 (Trashige Unterhaltung und objektive Meinung gemischt)


Da muss ich dem Doc2 weitgehend recht geben. Die Bildquali der NEW-Scheibe ist ziemlich mies (damals sollte der Film eigentlich wegen der schlechten Quali gar nicht rausgebracht werden), die Synchro ist auch nicht wirklich prall. Die Effekte, äh, ja, hüstel und irgendwie wirkt das ganze wie die Hartz-IV-Ausgabe eines Giallos.

Aber er hat Luigi Pistilli, Werner Pochath (wenn man auch nicht weiß, warum) und Dagmar Lassander, und äh, Dagmar Lassander, und jawohl, Daggi Lassander. :sabber:
Onkel Joe hat geschrieben:Die Kunst im Leben ist es, immer einmal mehr aufzustehen, als man umgeworfen wird.


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