Cross Current - Tonino Ricci (1971)

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Cross Current - Tonino Ricci (1971)

Beitragvon jogiwan » 4. Aug 2010, 10:00

Cross Current - Tonino Ricci (1971)

Bild

Originaltitel: Un Omicidio Perfetto a Termine di Legge

Alternativtitel: Homicidio al limite de la key

Herstellungsland: Italien / Spanien, 1971

Darsteller: Philippe Leroy, Elga Andersen, Ivan Rassimov, Rosanna Yanni, Franco Ressel, u.a.

Story:

Motorboot Rennfahrer Marco (P. Leroy) hat nach einem Unfall gesundheitliche Probleme aufgrund eines Blutgerinnsels im Hirn. Heilchancen durch operativen Eingriff sind gering und auch riskant. Trotzdem lässt Marco die Prozedur über sich ergehen und wird sodann mit einem Gedächtnisschwund konfrontiert. Ruhe und Frieden ist das was er nun dringend benötigt. Einige Familienangehörige und Freunde aber scheinen nicht an seine baldigen Genesung interessiert zu sein... (Quelle: ofdb)
it´s fun to stay at the YMCA!!!



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Re: Cross Current - Tonino Ricci (1971)

Beitragvon sergio petroni » 9. Feb 2014, 12:25

Marco (Philippe Leroy) ist wohlhabend und vertreibt sich die Zeit mit halbprofessionellen
Motorbootrennen. Während eines solchen verünglückt Marco und erleidet ein schweres
Hirntrauma. Nur ein riskante Operation kann sein Leben retten. Mit Zustimmung seiner
Frau Monica (Elga Andersen) wird diese dann auch durchgeführt. Marco überlebt und leidet
fortan an Gedächtnisverlust. Nachdem er körperlich wieder hergestellt ist, soll die Restgenesung
auf seinem riesigen Anwesen an der Küste erfolgen.
Dort ist Marco umgeben von seinem Rennbootkumpel Tommy (Franco Ressel), dem wie immer
undurchschaubaren Ivan Rassimov in Person von Burt und dessen Freundin Terry (Rosanna Yanni).
Schon kurz nach seiner Rückkehr erhält Marco einen seltsamen Anruf; angeblich von seinem
ehemaligen Gärtner, an den sich Marco jedoch nicht erinnern kann. Zu dem vereinbarten Treffen
kommt es jedoch nicht, da dem Gärtner ein vorzeitiges Ableben beschieden ist.

Dieser gewaltsame Tod im Umfeld von Marco ruft Inspektor Baldini (Julio Peña) auf den Plan.
Dieser hinkt fortan dem immer wilder werdenden Treiben recht beständig einen Schritt hinterher.
Bei einem Toten bleibt es nicht. Und wer gegen wen intrigiert ist auch lange Zeit unklar.
Wie lange wird Marcos Gesundheitszustand das Chaos um ihn herum ertragen,
oder hängt das eine mit dem anderen zusammen...?

Viel Gutes hatte ich über Tonino Riccis Giallo von 1971 nicht gelesen. Nach der Sichtung dieses
Vehikels, muß ich jedoch konstatieren, daß wir es hier mit einem reinrassigen Giallo mit
allen typischen Ingredienzen zu tun haben, der mich bis auf Kleinigkeiten zu überzeugen wußte.
Elegante Kameraarbeit geht einher mit einem eingängigen Soundtrack und erstklassigen
Schauspielern. Von der großen Villa am Meer wird ebenso gekonnt Gebrauch gemacht, wie von
der sonnendurchfluteten Küstenatmosphäre. Die Morde sind recht eigenwillig inszeniert.
Schräge Charaktere werden zur Verwirrung des Zusehers eingeworfen (z.B. die Mutter des
Gärtners). Überhaupt wird der Betrachter oftmals an der Nase herumgeführt.
Mir hat die ganze Chose sehr gut gefallen; kein Spitzen-Giallo, aber vorderstes Mittelfeld.
7/10
DrDjangoMD hat geschrieben:„Wohl steht das Haus gezimmert und gefügt, doch ach – es wankt der Grund auf dem wir bauten.“
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