Santini's Pensione Paula

Euer Filmtagebuch, Kommentare zu Filmen, Reviews

Moderator: jogiwan

Re: Santini's Pensione Paula

Beitragvon jogiwan » 28. Jan 2011, 15:29

:shock: :shock: :shock:

Der Santi hat tatsächlich einen Film geguckt???

Es geschehen noch Zeichen und Wunder....

;)
it´s fun to stay at the YMCA!!!



» Es gibt 1 weitere(n) Treffer aus dem Hardcore-Bereich (Weitere Informationen)
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Re: Santini's Pensione Paula

Beitragvon Santini » 6. Feb 2011, 03:19

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Herstellungsland: Deutschland / 1976

Regie: Michael Verhoeven

Darsteller: Senta Berger, Mario Adorf, Ron Ely, Elisabeth Flickenschildt, Helmut Qualtinger, Luigi Pistilli, Silvano Tranquilli, Heidi Stroh, Friedrich von Thun, Kirsty Malcolm u. A.

Story:

Um ihre Ehe mit einer fetten Erbschaft zu segnen, haben Alice (Senta Berger) und Edgar (Mario Adorf) einen Mord begangen. Nun sind sie reich, aber nicht glücklich. Seit der Tat nagt böses Misstrauen an ihrer Beziehung. Die schöne Alice tröstet sich mit dem Wissenschaftler Kurt (Ron Ely). Das veranlasst Edgar, erneut einen tödlichen Plan zu schmieden. Aber da ist er nicht der Einzige…



Sehr sehenswerter, deutscher Krimi.
Jeder hat Dreck am Stecken, eine Leiche im Keller, und will dem Anderen an den Kragen.

Garniert wird das Ganze mit gelungenen, pointierten, schwarzhumorigen Einlagen.

Das letzte Drittel des Films spielt in bella Italia.
Und spätestens ab hier treffen wir dann auf: Luigi Pistilli, Silvano Tranquilli und Jeff Blynn.

Zum Finale hin gibt es zahlreiche Plotwendungen, die dann noch mit einer bösen Schlußpointe getopt werden.

Krimifans, Senta Berger-Groupies und Freunde italienischer Charakter-Visagen erfreuen sich also am MitGift.

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Re: Santini's Pensione Paula

Beitragvon Santini » 8. Feb 2011, 14:18

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"Der Krankenpfleger Greg und seine Freundin Pam sind auf dem Weg nach Long Island, um ihre Eltern zu besuchen und Greg vorzustellen. Greg plant bei dieser Gelegenheit um Pams Hand anzuhalten. Doch ihr Vater Jack entpuppt sich als autoritärer Ex-CIA-Agent, für den Greg alles darstellt, was er an einem künftigen Schwiegersohn hassenswert findet.
Und so wird das gemeinsame Wochenende für Greg Focker zum wahren Albtraum ...
"


Charmant spaßige Comedy.
Ben Stiller vermag Rollen dieser Art (den "sympathischen Pechvogel") wunderbar auszufüllen.

Sachen wie das "Katzen melken", das Zerschießen der Urne mit dem Sektkorken und ähnliches sind schon sehr amüsant geraten. :lol:

Der Film verbreitet Spaß und gute Laune. ;)
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Re: Santini's Pensione Paula

Beitragvon buxtebrawler » 8. Feb 2011, 14:22

Santini hat geschrieben:Der Film verbreitet Spaß und gute Laune. ;)


Jo, ich fand den auch recht gelungen und amüsant.

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Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.

Ein-Mann-Geschmacks-Armee gegen die eingefahrene Italo-Front (4/10 u. 9+)

Suche (dt. Sync): Dr. Jekyll und Mr. Hyde ('31) / The Last Song (Permanent Record) / Der Mann mit der eisernen Maske (Whale) / Rock'n'Roll Nightmare
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Re: Santini's Pensione Paula

Beitragvon Santini » 15. Feb 2011, 13:28

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Phantom Raiders (1988)

"Im tiefsten Dschungel von Vietnam trainiert das United States Forces Commando den Vietcong-Terror-Plan. Die C.I.A. bekommt heraus, welche Dinge sich in diesem Gebiet abspielen und schickt die Phantom Raiders ins Spiel. Howard Marschall will mit der Angelegenheit kurzen Prozess machen, hat aber nicht mit der Hartnäckigkeit der Widersacher gerechnet. Wochenlang wird die Spezialeinheit im High-Tech-Waffen-Camp auf das Infiltrieren des Lagers gedrillt - Wird es gelingen dem Wahnsinn ein für alle Mal ein Ende zu bereiten?



Güllige Bäh-Muwie Äktschen aus den späten 80ern.

Viel Dialog gibt es nicht, Miles O'Keeffe guckt stur in die Gegend und läßt ansonsten die Waffen sprechen.

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(Miles O'Keeffe & Bo Derek in Tarzan, the Ape Man, 1981.)


Gefreut hat mich das Wiedersehen mit Mike Monty, der hier den Oberbösewicht gibt.

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Mike Monty ist in Phantom Raiders vielleicht der charismatischste Darsteller überhaupt - was schon so Einiges aussagt... ;)

Monty wäre übrigens ein guter Kandidat für unsere Stars of Exploitation-Reihe. :popcorn:


Ähm, ja und die Phantom Raiders? :? :lol:

Phantom Raiders ist für mich leider nicht sonderlich unterhaltsam ausgefallen.
Es gibt bestenfalls zwei oder drei kleine Schmunzler / nette Ideen, und gerade im letzten Drittel ist das Dauergeballer dermaßen ermüdend...

Wo andere Filme mit sinnlos übertriebener Brutalität & abgefahrenen Ideen ein wahres Trash-Feuerwerk abfeuern, bleibt Phantom Raiders eher stumpf - und leider auch relativ langweilig.

Der Ein oder Andere mag mit den Phantom Raiders 90 halbwegs unterhaltsame Minuten haben - ich werde diesen Herrschaften jedoch kein zweites Mal in den Dschungel folgen. ;)
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Re: Santini's Pensione Paula

Beitragvon Santini » 10. Mär 2011, 11:13

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Originaltitel: La Setta

Herstellungsland: Italien / 1991

Regie: Michele Soavi

Darsteller: Kelly Curtis, Herbert Lom, Mariangela Giordano, Angelika Maria Boeck, Giovanni Lombardo Radice, Tomas Arana, Donald O'Brien u. A.

Story:

Seitdem die junge Lehrerin Miriam nach einem Autounfall einen geheimnisvollen alten Mann in ihr Haus aufgenommen hat, der kurz darauf stirbt, geschieht nur noch Schreckliches und Unfaßbares in ihrer Umgebung. Männer, die bisher ein normales Leben führten, werden plötzlich zu Mördern, zu wilden Bestien. Ein mysteriöses, weißes Tuch läßt jeden, der es berührt, verrückt werden. Unbekannte Insekten tauchen auf und dringen in menschliche Gehirne ein. Ein Netz aus Horror, Blut und Todesangst zieht sich immer dichter um Miriam. Welches Geheimnis birgt der tiefe Brunnenschacht in ihrem Keller?


www.youtube.com Video From : www.youtube.com



Scan vom Nju Wischen Tape:

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La Setta beginnt im Jahre 1970 in Süd-Kalifornien:

Mitglieder einer geheimnisvollen Sekte schlachten eine kleine Kommune von „Hippies“ ab.

1991: Miriam (Kelly Curtis) überfährt beinahe einen alten Herren.
Dieser möchte auf keinen Fall ins Krankenhaus gebracht werden und so bietet sie ihm an, sich bei ihr zu Hause ein wenig auszuruhen.

Der alte Herr wirkt etwas befremdlich und scheint außerdem mehr über Miriam, ihre Vergangenheit und ihre Bestimmung(!) zu wissen, als ihr lieb sein kann…


Die stimmigen Sets, einige (surreale) Alptraumsequenzen und ausgedehnte Kamerafahrten sorgen für eine stattliche Anzahl an atmosphärischen, gelungenen Szenen.

Das Erzähltempo ist im angenehmen Sinne eher „ruhig“ gehalten.
Leider gelingt es „The Sect“ m. M. nach nicht wirklich, die Spannung den ganzen Film über konsequent zu halten.

Storytechnisch bewegt man sich insgesamt gesehen im Mittelmaß, wobei der Film seine Akzente eindeutig über die Inszenierung bzw. Atmosphäre definiert.

Der Film spielt, bis auf die Anfangssequenz, in Frankfurt.
Und die weibliche Hauptdarstellerin Kelly Curtis ist die ältere Schwester von Jamie Lee Curtis.

Besonders erfreut das Wiedersehen mit so gestandenen Genre-Größen wie Herbert Lom, Mariangela Giordano und Giovanni Lombardo Radice.

„The Sect“ bietet manch optische Extravaganz, ist bis zu einem gewissen Teil „angenehm eigenständig“ und hat mit einigen dramaturgischen Längen im Drehbuch zu kämpfen, was summa summarum bei mir „nur“ für ein „guter Durchschnitt“ reicht.


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Re: Santini's Pensione Paula

Beitragvon Santini » 20. Mär 2011, 23:53

Die Nacht der Apocalypse

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"Ein Film für Leute mit starken Nerven. Härter als John Carpenters frühe Horrorthriller. Mit einer brisanten Story wie sie Stephen King nicht besser hätte erfinden können. Denn eine Nacht des Schreckens beginnt als es dunkel wird am Strand von Kalifornien. Marie Coleby, die attraktive TV-Sprecherin ist das erste Opfer des psychopatischen Mörders. Und auch der Strandwächter der ihr zur Hilfe kommen will kann die Bestie nicht bremsen. Jenny, die Schwester der Toten aber kann sich im Haus verbarrikadieren. Ein erbarmungsloser Nervenkrieg beginnt! Eine Nacht wie ein Alptraum für Jenny. Auch die Polizei, die Jenny befreien will, kann den Psychokiller nicht rechtzeitig stoppen!"


Australischer Film, dem gar der unsinnige Aka-Titel "Maniac 3 - Die Nacht der Apocalypse" aufgedrückt wurde.
Die Nacht der Apocalypse bietet manch krude Idee, sleazige Szenen und gute Ansätze.

Letztendlich ist dieser Mix aus Psycho-Thriller und Slasher, trotz einiger guter Ideen und auch einem gewissen "Exoten-Status", für mich ein typischer "Kann, aber muß man nicht kennen"-Kandidat.
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Re: Santini's Pensione Paula

Beitragvon Santini » 31. Mär 2011, 00:23

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Originaltitel: Col cuore in gola

aka Deadly Sweet / I Am what I Am / With Heart in Mouth

Herstellungsland: Italien / Frankreich / 1967

Regie: Tinto Brass

Darsteller: Jean-Louis Trintignant, Ewa Aulin, Roberto Bisacco, Charles Kohler, Luigi Bellini, Monique Scoazec, Enzo Consoli, Vira Silenti, David Prowse u. A.

Story:

Der Franzose Bernard begegnet in einer Londoner Nachtbar der 17-jährigen blonden Jane, deren Schönheit und erotische Ausstrahlung ihn fasziniert. Für sie will er den Mörder ihres Vaters finden. Bernard begibt sich dabei in große Gefahr und wird in weitere Mordfälle verstrickt...



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www.youtube.com Video From : www.youtube.com




Tinto Brass schickt Jean-Louis Trintignant auf eine wahre Odyssee durch das "Swinging London" der 60er Jahre.

Bernard (Jean-Louis Trintignant) ist dermaßen fasziniert von der unwiderstehlichen Jane (Ewa Aulin), dass er sich gar nicht bewusst ist, wie er immer tiefer in einen undurchsichtigen Strudel aus Mord und Intrigen gerät.
Statt Klarheit zu gewinnen, gerät er immer tiefer in das Mysterium, statt Antworten zu erfahren, werden neue, weitere Fragen aufgeworfen…

Dass es hier mit Jean-Louis Trintignant kein gutes Ende nehmen kann, wird einem zunehmends bewusster…

Das Tempo des Films ist wirklich hoch und durch die ständigen Location-Wechsel läßt einem der Film kaum eine Atempause. Das kompensiert dann auch die Tatsache, dass wir es im Grunde mit einer (stark ausgedünnten ;) ) Film Noir-Story zu tun haben.
Brass ergeht sich geradezu in „Pop-Art“, arbeitet innovativ und verspielt mit Farben, Kamera-Einstellungen und Split-Screens.

Die Schwedin Ewa Aulin war bei Entstehung des Films erst sweet little 17 years old, und erweist sich hier nahezu als Idealbesetzung.
Der gestandene Franzose Trintignant und Aulin spielten übrigens auch in Giulio Questi’s „Die Falle“ zusammen.

Sehr markant fand ich auch Charles Kohler, der den Bruder von Jane (Ewa Aulin) verkörperte.

In einer kleinen Nebenrolle haben wir noch David Prowse, der später in seiner Karriere einen gewissen „Darth Vader“ darstellen sollte.

Noch eine „kleine Filmprominenz“ bietet der Film: Skip Martin (bürgerlicher Name Derek George Horowitz). Der kleinwüchsige Skip Martin spielte auch in Produktionen wie Satanas - Das Schloss der blutigen Bestie, Circus der Vampire oder Frankensteins Horror-Klinik.

“Col cuore in gola“ ist ein Krimi verpackt als bunter Comicstrip, der einen atemlos durch das Nachtleben und die Unterwelt des London der 60er Jahre zieht.

Dass Filme dieser Art oftmals auf ihre ganz eigene Art und Weise enden, unterstreicht nur die Aussage „Ich bin wie ich bin.“ ;) :thup:
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Re: Santini's Pensione Paula

Beitragvon Santini » 12. Mai 2011, 23:50

Jeweils als 35mm Fassung im Kino (im Rahmen des 2. Hamburger SciFi-Horror-Festivals):

Tödliche Nebel
(Antonio Margheriti / 1965)

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In geselliger Runde mit lot's of beer durchaus unterhaltsam.
Möchte ich aber nicht unbedingt zu hause allein vorm Bildschirm "durchstehen müßen"... :kicher:

Gäbe es net dieses unsagbare Rauchverbot - ich hätte während der Vorstellung für meine ganz persönliche Art von tödlichem Nebel gesorgt... :lol:

Den sehr jungen Franco Nero sehen wir hier in einer größeren Nebenrolle.


Dracula jagt Mini-Mädchen
(Alan Gibson / 1972)

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Christopher Lee, Peter Cushing.
Wenn diese hochkarätigen Darsteller auf der (Hammer)Leinwand erscheinen, ist immer Entertainment angesagt.
Dracula jagt Mini-Mädchen bietet "Hammer-Horror meets Hippie-Hokuspokus".
Überwiegend sehr stylish, wobei der Spannungsbogen schon mal leicht durchhängt. ;)
Es gibt Caroline Munro on top & diesen Film mal auf der großen Leinwand gesehen zu haben, ist eine wahre Bereicherung. 8-) :thup:

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Die Geisterstadt der Zombies
(Lucio Fulci / 1981)

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Diesen Film wollte ich schon immer auf der großen Leinwand sehen.
Und meine Erwartungen wurden nicht nur erfüllt - sie wurden übertroffen!

Bei Sichtung der 35mm Fassung sind mir Details und Feinheiten aufgefallen, die sich mir vorher noch nie erschlossen hatten.

Die Geisterstadt der Zombies ist, bisher, mein ultimatives Kinoerlebnis in 2011.

Needless to say I adore this muwie. 8-)

Emily 4ever. :thup:

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Re: Santini's Pensione Paula

Beitragvon dr. freudstein » 13. Mai 2011, 00:06

Astreines Event :prost:
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