Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

Euer Filmtagebuch, Kommentare zu Filmen, Reviews

Moderator: jogiwan

Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

Beitragvon jogiwan » 13. Dez 2009, 12:38

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Auf ein Neues: das garantiert Western-freie* Filmtagebuch, direkt aus der dachgeschossigsten Wohnung Österreichs. Von A wie Arthouse, über S wie Schund bis hin zu Z wie "Zumteufelwassolldenndasjetzt?". Natürlich alles handverlesen, selbst-geguckt und in perfekter Harmonie vereint. Viel Spass beim Lesen, Entdecken, Ärgern und feuchte Augen bekommen....

* edit: vollständig entweiht am 11.10.2011 :roll:
Zuletzt geändert von jogiwan am 13. Dez 2009, 12:46, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtageb

Beitragvon jogiwan » 13. Dez 2009, 12:45

Last house on the left (2009)

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Zwei Mädels landen auf der Suche nach guten Dope unvermittelt bei einer Bande Ausbrecher und werden erniedrigt, gefoltert und geschändet. Während eines der Mädchen stirbt, schafft es das Zweite nach Hause. Dort haben die Eltern jedoch bereits die Verbrecherband gastfreundlich aufgenommen. Als die Eltern das schwer-verletzte Mädchen entdecken und erfahren, wer hinter der ganze Sache steckt, greifen sie ihrerseits zu unorthodoxen Mitteln...

HIer ist es nun, das etwas glattgebügelte 2009er-Remake von Wes Cravens Schocker. Die Stimmung stimmt, die Effekte sind teils derb und auch die Darsteller sind durchaus glaubwürdig. David Hess bleibt natürlich unerreicht. Insgesamt ein sehr gelungenes und auch kompromißloses Remake, auch wenn das Original natürlich unantastbar bleibt. Sicherlich einer der besseren Filme der letzten Zeit: 8/10 Punkten
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

Beitragvon Santini » 13. Dez 2009, 13:41

Welcome on board, Jogiwan! :D

Der "Friedhof ohne Kreuze" wird oft Besuch bekommen. 8-)
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

Beitragvon jogiwan » 13. Dez 2009, 13:51

für dich ist ja schon ein Ehrengrab reserviert... :lol: :lol: :lol:
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

Beitragvon Santini » 13. Dez 2009, 13:55

jogiwan hat geschrieben:für dich ist ja schon ein Ehrengrab reserviert... :lol: :lol: :lol:


Solange (nicht der Film :roll: :lol: ) Du der Friedhofsgärtner bist - hab ich da kein Problem mit. 8-)
:lol:
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtageb

Beitragvon jogiwan » 14. Dez 2009, 10:23

Near Dark - die Nacht hat ihren Preis

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Über Kathry Bigelows Vampir-Horror-Roadmovie-Romanze muss man wohl nicht mehr allzuviel Worte verlieren. Seinerzeit aufgrund der "Lost Boys" etwas untergegangen zählt der Film heute zu den besten Vampir-Filmen und erhält auch allseits gute Kritiken. Bei mir hingegen ist der Film irgendwie nicht so gut angekommen und seit gestern weiß ich auch, warum ich mich so lange gegen eine Sichtung gesträubt hab.
Klar, das Teil geht schon klar, aber diese ganze Western-, 80er- und Roadmovie-Atmo hat mir persönlich nicht so wirklich zugesagt. Außerdem dauert es einfach viel zu lange, bis was passiert. Und das Weichspüler-Ende fand ich jetzt auch nicht so berauschend. Irgendwie hätte ich mir schon etwas mehr erwartet. Solide, aber nicht mehr: 6/10
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtageb

Beitragvon jogiwan » 19. Dez 2009, 13:22

The Children - Tom Shankland (2009)

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Terror-Bratzen trachten aufgrund einer mysteriösen Erkrankung ihren Erzeugern nach dem Leben und aus einer Silvesterfeier wird ein blutiges Massaker ohne Rücksicht auf Verluste. Holla, der Streifen macht wirklich Laune und überzeugt mit einer durchgehenden Terror-Stimmung und sehr effektiven Gewalt-Spitzen, die jedoch zu keiner Zeit selbszweckhaft wirken. Was etwas dröge beginnt, wird nach 30 Minuten zu einem mitreissenden Film in dem sich weder die Sympathie-tragenden Erwachsenen, noch die Kinder etwas schenken. Ein rundum positives Beispiel aus der inflationären Masse der aktuellen Horrorfilme: 8,5 von 10 Punkten!

The Gate - Die Unterirdischen - Tibar Takas (1987)

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Durch einen entwurzelten Baum und eine Beschwörungsformel von einer Rock-LP wird irrtümlich von zwei Kindern eine Pforte im elterlichen Garten geöffnet, aus denen bösartige Wesen auf die Erde kommen und den Jugendlichen nach dem Leben trachten.

Wie 80er kann ein Film sein? Sehr, wenn man sich "The Gate" anschaut. Schlechte Frisuren, noch schlimmere Outfits und ein blutjunger Stephen Dorff inmitten toll animierter, kleiner und fieser Monster. Irgendwie erinnert der ganze Streifen an "Poltergeist", macht aber durchaus gute Laune und weiß auch heutzutage noch zu gefallen. Ich hatte jedenfalls meinen Spass: 7/10 Punkten!
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

Beitragvon Santini » 19. Dez 2009, 19:32

Über "The Children" hab ich vor einigen Wochen irgendwo nen kurzen Bericht gehört - weiß gar net mehr wo...

Und dein Kommentar macht Appetit auf mehr.

Der Film kommt mir bei Zeiten auch vor die Flinte. ;)
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

Beitragvon jogiwan » 24. Dez 2009, 17:03

Rossa Venezia - Andreas Bethmann

Nathalie muss kommt eines Tages zu früh nach Hause und entdeckt ihren Gatten mit einer Hure im Bett. Daraufhin ist sie so traumatisiert, dass sie die Nutte erschießt und ihren untreuen Gatten mit einer Mistgabel (die natürlich im Schlafzimmer bereit steht) umbringt. Daraufhin kommt sie in ein sadistisches Frauengefängnis, wird lesbisch und nach 10 Jahren wegen guter Führung entlassen. Doch Nathalie ist alles andere als geheilt und beginnt, Venedig von menschlichen Schmutz, vorwiegend verderbte (?) Frauen zu säubern. Ein Polizist ist ihr auf den Fersen, doch bis das Grauen gestoppt wird, fliesst noch viel Blut durch die Kanäle der Lagunenstadt...

OMG! Was es nicht alles gibt. Dank einer nich näher genannt werden wollender Quelle bin ich jetzt in den Genuss meines ersten Bethmann-Streifen gekommen und wohl jetzt ähnlich traumatisiert wie die Hauptdarstellerin im Streifen. In 155 Minuten hab ich mehr über weibliche Sexualität erfahren, als ich eigentlich wollte und sowieso und überhaupt ist der Streifen natürlich unterirdisch. Die Weiber sind teils hässlich und allesamt untalentiert und nach der 12. Lesben-Schleckermäulchen-Szene wird es ja wohl selbst dem notständigsten Hetero zuviel. Die Gore-Effekte sind eher mies und einzig die Reminiszenz an Fulcis "Über dem Jenseits" kommt einigermaßen gelungen rüber. Venedig als Schauplatz ist völlig verschenkt und die Settings unterdurchschnittlich.

Allerdings muss man auch sagen, dass Herr Bethmann nicht gänzlich untalentiert ist, jedoch den Fokus für einen funktionierenden Film einfach zu sehr auf den Fleischfaktor samt Bondage-Szenen gelegt hat. Für einen Porno gibt es zuviele Lesbenszenen und Gore, für einen Horror-Film zuviel unmotivierte Fickelszenen mit hässlichen Frauen, die nichts zur Handlung beitragen. Insgesamt ein eher obskurer und hoffentlich einmaliger Ausflug meinerseits in das Pornoploitation-Genre. Und ehrlich gesagt, sind 155 Minuten für einen derartigen Film auch einfach um 65 Minuten zu lang! Andererseits hat der Film auch ein paar sehr skurrile Momente und Filmfehler, wo ich mir das Schmunzeln nicht verkneifen konnte...
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

Beitragvon jogiwan » 25. Dez 2009, 01:09

ein 11 von 10 Punkte-Filmabend:

People who own the dark - Leon Klimovsky

Eine Gruppe von Leuten wird während einer bewußtseins-erweiternden Seance von einer Nuklear-Katastrophe überrascht und sieht sich daraufhin von einem wütenden Mob bzw. blinden Dorfbewohnern verfolgt, die aufgrund des Atombomben-Angriffes den Verstand samt Augenlicht verloren haben...

Hossa! Das nenn ich mal ein schräges Filmchen, was Herr Klimovsky da mit Paul Naschy, Alberto de Mendoza und dem deutschen Rehauge Nadiuschka gezaubert hat. "Night of the living dead" trifft auf "the day after" und am Ende wird es so unglaublich, dass ich noch immer ganz fassungslos bin. Die Stimmung und das Tempo passt und sowieso und überhaupt ganz dicke 8 von 10 Punkten.

Ein schwarzer Tage für den Widder - Luigi Bazzoni

Ein mysteriöser Mörder tötet scheinbar wahllos im Umfeld des Journalisten Andrea. Zuerst wird ein Student überfallen und schwer verletzt, später die Frau eines Arztes ermordet. Während die Polizei ratlos ist, ermittelt Andrea auf eigene Faust, entdeckt bald ein Muster hinter den Morden und begibt sich selbst in größte Gefahr.

Hossa die Zweite! Extrem stylischer Giallo mit Franco Nero, in dem die Optik wirklich beeindruckend ausgefallen ist. Die Story wie üblich zweitrangig aber durchaus stimmig ausgefallen. Die Musik von Onkel Ennio wie immer der Hammer und sowie und überhaupt schon wieder ganz dicke 9 von 10 Punkte. Der Streifen wandert in die Top 10 - aber sowas von!
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