Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

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Moderator: jogiwan

Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

Beitragvon Santini » 25. Dez 2009, 01:20

jogiwan hat geschrieben:ein 11 von 10 Punkte-Filmabend


Allerdings - Sie haben Geschmack, mein Herr. ;)

Beides sind Top-Filme und absolut sehenswert.

Zu The People who own the Dark hatte ich mal ein Review erstellt.
Allerdings sind das Review (samt dazugehörigem Forum)...
...wie dem auch sei: Review- und Forum-"Schwund" wird es hier nicht geben. ;)
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

Beitragvon ugo-piazza » 26. Dez 2009, 14:45

OMG! Es gibt wirklich jemanden, der Bethmann-Filme kuckt! :shock:
Onkel Joe hat geschrieben:Die Kunst im Leben ist es, immer einmal mehr aufzustehen, als man umgeworfen wird.


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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

Beitragvon jogiwan » 26. Dez 2009, 20:34

ugo-piazza hat geschrieben:OMG! Es gibt wirklich jemanden, der Bethmann-Filme kuckt! :shock:


Mit dieser Filmwahl hab ich mich ja nicht ausgezeichnet... und das Schlimmste ist ja, dass ich nicht einmal zur Zielgruppe gehöre... Aber wie man liest, gibt es ja auch Leute, die gucken Ittenbach-Filme :lol:
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

Beitragvon ugo-piazza » 27. Dez 2009, 13:25

jogiwan hat geschrieben:
ugo-piazza hat geschrieben:OMG! Es gibt wirklich jemanden, der Bethmann-Filme kuckt! :shock:


Mit dieser Filmwahl hab ich mich ja nicht ausgezeichnet... und das Schlimmste ist ja, dass ich nicht einmal zur Zielgruppe gehöre... Aber wie man liest, gibt es ja auch Leute, die gucken Ittenbach-Filme :lol:


Also, ich habe weder irgendeinen Bethmann- noch einen Ittenbach-Film gesehen... :D
Onkel Joe hat geschrieben:Die Kunst im Leben ist es, immer einmal mehr aufzustehen, als man umgeworfen wird.


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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

Beitragvon jogiwan » 27. Dez 2009, 13:40

ugo-piazza hat geschrieben:Also, ich habe weder irgendeinen Bethmann- noch einen Ittenbach-Film gesehen... :D


Über den ollen Bethi hab ich ja schon so derart viel Schlechtes gehört, da war schon irgendwie die Neugier geweckt. Nicht dass ich mir erwartet hätte, das ich den gutfinden könnte, aber als Trashologe muss man wohl auch diese Art von Erfahrung über sich ergehen lassen. Mir würde aber spontan niemand einfallen, der an dieser Art von Film eine Freude haben könnte...
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

Beitragvon jogiwan » 27. Dez 2009, 14:08

jogiwan hat geschrieben:Ein schwarzer Tage für den Widder - Luigi Bazzoni

Ein mysteriöser Mörder tötet scheinbar wahllos im Umfeld des Journalisten Andrea. Zuerst wird ein Student überfallen und schwer verletzt, später die Frau eines Arztes ermordet. Während die Polizei ratlos ist, ermittelt Andrea auf eigene Faust, entdeckt bald ein Muster hinter den Morden und begibt sich selbst in größte Gefahr.

Hossa die Zweite! Extrem stylischer Giallo mit Franco Nero, in dem die Optik wirklich beeindruckend ausgefallen ist. Die Story wie üblich zweitrangig aber durchaus stimmig ausgefallen. Die Musik von Onkel Ennio wie immer der Hammer und sowie und überhaupt schon wieder ganz dicke 9 von 10 Punkte. Der Streifen wandert in die Top 10 - aber sowas von!


Gestern gleich noch mal in einer illustren Runde geguckt und der Streifen sowie Franco Nero sind natürlich extrem gut angekommen. In "the fifth cord" wirkt jede Einstellung absolut durchkomponiert und vor allem das Spiel mit Licht und Schatten wissen extrem zu gefallen. Das rote Telefon ist wohl nicht von ungefähr zu sehen. Lustigerweise haben die Schwestern natürlich gleich die Auflösung erraten. Hammer-Film und nach "le orme" von Luigi Bazzoni. Aber warum hat der gute Herr eigentluch nur 7 Filme gedreht und kennt jemand zufällig die andere Werke, wie z.B. "la donna del lago" oder "Der Mann, der Stolz, die Rache"???
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

Beitragvon Santini » 27. Dez 2009, 15:14

jogiwan hat geschrieben:Aber wie man liest, gibt es ja auch Leute, die gucken Ittenbach-Filme :lol:


Zu guter letzt nicht so gaaanz freiwillig...
Die Jungs haben schon a bissl nachgeholfen. 8-)

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:lol:
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

Beitragvon jogiwan » 28. Dez 2009, 10:03

Hatte netten Besuch und daher auch ein paar nette Filme geguckt. Als guter Gastgeber daher auch meinen Besuch die Wahl der Filme überlassen. Der wollte dann auch eher aktuellere Filme:

Midnight Meat Train

Clive Barkers düstere Kurzgeschichte über Menschen als Schlachtvieh in der kompromißlosen Variante des Regisseurs Riyuhei Kitamura. Story ist eigenlich eher durchschnittlich, dafür ist die Inszenierung mit ihrer düsteren Farbgebung und auch die Auswahl der Darsteller wirklich sehr gelungen. Eigentlich könnte alles super sein, wären nicht die derart-offensichtlichen CGI-Effekte, die dem Ganzen einen schalen Geschmack verleihen. Im Vergleich zu den handgemachten Effekten gegen Ende wirken diese einfach nur lächerlich! Ansonsten aber alles top bzw. im oberen Bereich: 7/10 Punkten

Snakes on a plane

Was hat man nicht alles im Vorfeld über diesen Streifen mit Samuel L. Jackson gehört. Trashiges Schlangegruben-Actionspektakel in hohen Lüften. Und was ist dabei rausgekommen? Ein gänzlich ironiefreier Film, der nicht nur dämlich, sondern mit seinen eindimensionalen Charakteren auch noch furchtbar langweilig geworden ist. Über das Ende will man ja dann gar keine Worte mehr verlieren. Mit ein bissl Witz und augenzwinkernder Szenen wäre aus "snakes on a plane" ja vielleicht noch was geworden, so ist der Film nur dass, was dem Flugzeug im Film erspart bleibt: ein Totalabsturz 3/10

Rec


Spanische Reporterin kommt samt Kameramann während einer Reportage über Barcelonas Feuerwehrmänner in ein Haus, in dem eine seltsame Krankheit ausbricht, die Menschen zu aggressiven Zombies mutieren lässt. Beschwingtes Handkamera-Dings in Echtzeit, dass bei der ersten Sichtung auch wirklich zu unterhalten weiß, beim zweiten Mal aber doch etwas langweiliger ausgefallen ist. Halt der typische Blair-Witch-Effekt. Beim ersten Mal noch 9/10 (was hab ich mich doch gleich mehrmals fürchterlich erschreckt), beim zweiten Mal ein bisschen weniger: 7,5/10

Unborn

Attraktive Studentin wird von einem Dämon bedroht, der Besitz von ihr ergreifen will. Das gelingt ihm zwar nicht so wirklich, dafür wird aber im Umfeld so alles gemeuchelt, was nicht bei 3 auf den Bäumen ist. Ziemlicher verquirkste Mischung aus 100 Jahren Horror-Film von "A" wie "Asia" über "E" wie "Exorzist", bis hin zu "Z" wie "irgendwie zu billig". Typischer Ami-Horror von der Stange, das Nazi-Terror, jüdische Mythologie, und Teenie-Drama sehr ungeschickt und unlogisch miteinander verbindet... Naja - hat man alles schon besser gesehen! 4/10
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

Beitragvon jogiwan » 2. Jan 2010, 14:00

3 Zimmer. Küche. Tod.

Anna, eine junge Krankenschwester zieht von Wien nach Innsbruck um dort ein neues Leben anzufangen. Doch der Start in der neuen Stadt ist äußerst mies. Die Kollegen sind fies, ihr verheirateter Lover hat nie Zeit und in dem Haus, in dem Anna wohnt wird rund um die Uhr renoviert, sodass die Gute nach ihren Nachtschichten kein Auge zubekommt. Eines Tages sieht sie in der Zeitung eine Announce für eine nahezu perfekte 3-Zimmer-Wohnung, die nicht nur zentral, sondern auch noch leistbar ist. Dummerweise gibt es noch vier Mitinteressenten, doch Anna hat sich fix in den Kopf gesetzt, diese Wohnung zu bekommen...

"3 Zimmer. Küche. Tod" ist ein österreichischer Amateur/Low-Budget-Film aus Tirol, der mit einer eigentlich ganz interessanten Geschichte bzw. Idee aufwartet, dieses jedoch weitgehend nicht wirklich ausnutzt. Da hätte man ja durchaus eine schwarzhumorige Slasherparade zaubern können, doch irgendwie wirkt die Dramaturgie auf Dauer etwas bemüht. Die Darsteller gehen in Ordnung und die Inszenierung ist für die Produktionskosten und Amateur-Verhältnisse eigentlich sensationell gut. Der Anfang ist ein bissl öd und das Ende auch leider nicht so der Burner. Trotzdem 8/10 auf der Amateur-Skala bzw. 5/10 für normale Verhältnisse.
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

Beitragvon jogiwan » 2. Jan 2010, 14:07

Mächte des Wahnsinns

Der Versicherungsdetektiv John wird von einer Verlagsgesellschaft angeheuert, um den verschwundenen Schriftsteller Sutter Cane zu finden. Dieser hat mit seinen Horror-Romanen einen weltweiten Hype ausgelöst, der sogar Stephen King vor Neid erblassen lassen würde. Durch Zufall entdeckt John, das auf den Covern der Bücher eine Art Plan abgebildet ist, der zu einem Ort namens Hobbs End führt, der wiederum auf keiner herkömmlichen Karte verzeichnet ist. Gemeinsam mit der Lektorin Styles macht er sich auf den Weg, um den Schriftsteller zu finden. Doch was die Beiden tatsächlich in dem beschaulichen Örtchen finden, übersteigt die menschliche Vorstellungskraft...

Eigentlich unverzeihlich, dass ich diesen tollen Film so lange unberücksichtigt im Regal liegen gelassen hab. John Carpenter ist mit "Die Mächte des Wahnsinns" wirklich ein kurzweiliger, verschachtelter und toller Horrorfilm gelungen, der mir extrem gut gefallen hat. Die Atmo stimmt, die Schocks sind knackig und sowieso und überhaupt macht der Streifen wirklich großen Spass. Nicht einmal das Frühneunziger-Flair und die Heavy-Gitarren zu Beginn können da etwas ändern. Das Ende hätte für meine Verhältnisse ruhig ein bissl apokalyptischer sein können, aber auch so ein wirklich empfehlenswerter Film: 8,5/10 Punkten
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