Der Giallo-Klub Bockenheim berichtet - exklusiv für Sie!

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Moderator: jogiwan

Re: Der Giallo-Klub Bockenheim berichtet - exklusiv für Sie!

Beitragvon Reinifilm » 24. Sep 2016, 08:55

Kurzreview 010 - Hardcore (Regie: Ilya Naishuller)

Bild

Gesichtetes Medium: Blu-Ray

Kurze Zusammenfassung:

Tja, man muss es einfach neidlos anerkennen, wenn andere etwas besser können als man selbst.
Und die beste Zusammenfassung zu "Hardcore" haben eindeutig die Kollegen von Filmtipps.at geschrieben:
Du bist und bleibst eine Pussy bumm bumm bumm krach aaaaaaaahhh bumm bumm krach peng bumm tschack, bumm kawumm reiß ihm den kopf ab bumm bumm peng uaaaaaarg röchel röchel bummbummbummbummbummbummbummbummbumm fick dich du verschissener Wichser fick dich bumm bumm bumm bumm spreng niedermetzel ...

(Quelle: https://www.filmtipps.at/kritiken/Hardcore/)

Dem kann man tatsächlich nichts mehr hinzufügen...

Wertung:

Ok... das wird mal 'nen ganz kurzer Filmtagebuch-Eintrag, obwohl Hardcore-Henry garantiert den Längsten hat...

Zur "Handlung" selbst - ganz ehrlich, es wäre niemanden groß aufgefallen, wäre "Hardcore" als "Crank 3 - Jetzt in POV" vermarktet worden. Der ganze Film orientiert sich doch recht stark an die beiden Statham-Vehikel und übernimmt auch gleich mal ein paar Ideen wie die Körperbatterien mit Ladestand. Ebenfalls ist der Humor nicht unähnlich - mit einem Unterschied: In Sachen Homosexualität und Frauenbild werden bei "Hardcore" auch mal wieder meine Vorurteile über russische Vorurteile ein wenig bestätigt. Außerdem fällt an einigen Stellen dann doch auf dass das Budget wohl 'ne ganze Ecke geringer war.
Immerhin hat man bei der Story auf die bewährte Idee des lustigen Sidekicks zurückgegriffen, der denn Film dann endgültig ins comichafte hebt (und wahrscheinlich dafür gesorgt hat, dass "Hardcore" noch 'ne FSK-Freigabe bekommen hat.

Die Wertung ist bei "Hardcore" tatsächlich ein bissl schwierig. Wer Found-Footage, Actionreißer und Egoshooter nicht mag, ist hier eh im falschen Film. Und selbst wenn nicht - zu der konsequent durchgezogenen Egoperspektive würde Onkel Joe sicherlich seine "einfach too much"TM-Wertung geben. Ich fand die Länge des Films noch genau richtig, hätte aber keine Minute länger sein dürfen. Außerdem bin ich froh, dass ich das Gewackel nicht auf der großen Leinwand gesehen habe, sonst hätte ich erhebliche Mehrkosten für das Reinigungsaufkommen gehabt.

Fazit:
Als Film eher ein testosterongetränkter Flachwitz (04/10), als Randale-Action schon 'ne echte Nummer (08/10)
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