bux t. brawler - Sein Filmtagebuch war der Colt

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Moderator: jogiwan

Re: bux t. brawler - Sein Filmtagebuch war der Colt

Beitragvon buxtebrawler » 10. Mär 2010, 12:12

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Vier Fäuste für ein Halleluja

Bambino und Trinita kommen dem letzten Willen ihres Vaters nach und schlagen die Banditenlaufbahn ein. Zunächst haben sie wenig Erfolg, da sie sich die falschen, nämlich mittellose Opfer aussuchen. Durch die völlig unverhoffte 'Spende' eines Gangsters von 4.000 Dollar mißtrauisch geworden, wittern die beiden mehr und kommen schließlich einer Schmugglerbande auf die Schliche. Das Hauptquartier ist ein abgelegenes Kloster, wo ihnen dank schlagkräftiger Argumente weitere 50.000 Dollar in die Hände fallen. Doch die Freude am neuerworbenen Reichtum dauert nicht lange. Ein Trupp Texasranger läßt sich von ihren redlichen Absichten leider nur durch die Übergabe des Erbeuteten überzeugen...


Enzo Barbonis Fortsetzung der Italo-Western-Komödie „Die rechte und die linke Hand des Teufels“ aus dem Jahre 1971 gehört ebenfalls vollkommen zurecht zu den großen Klassikern unter den Spencer/Hill-Filmen, versteht er es doch ebenso wie sein Vorgänger, Western-Atmosphäre und unpeinlichen Humor miteinander zu verbinden. Spencer und Hill als ungleiches Brüderpaar, intelligente Ganoven mit Herz für Arme und Schwache, aber ohne Tischmanieren. Man lernt ihre Eltern kennen, während sie in kindliche Verhaltensmuster zurückfallen, nur um im nächsten Moment ungebetene Gäste souverän des elterlichen Hauses zu verweisen. Natürlich gipfelt der Film wieder in einer zünftigen Massenhauerei, aber der Weg dorthin ist gepflastert mit so genialen Sequenzen wie Hill beim Kartenzocken (inkl. zahlreicher Kartentricks), Spencer unbeholfen und grob beim Beichten im Kloster (meines Erachtens die besten Szenen des ganzen Films), zahlreichen Begegnungen mit einer armen Familie, der immer wieder aus der Klemme geholfen werden muss und vor allem viel Situationskomik und herrlichen (zumindest in der von mir gesehenen Synchronfassung) Dialogen, die für etliche Lacher beim Zuschauer sorgen. Wer unbedingt etwas hineininterpretieren möchte, erkennt Kritik an Klassengesellschaft, mafiösen Strukturen und organisierter Religion. Gehört zur Top-5 der Spencer/Hill-Filme, ist in Würde gealtert und macht mir heutzutage sogar noch mehr Spaß als früher.
Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.

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Re: bux t. brawler - Sein Filmtagebuch war der Colt

Beitragvon buxtebrawler » 10. Mär 2010, 13:50

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Rakete 510

Der hitzköpfige Testpilot Dan Prescott (Bill Edwards) mißachtet mal wieder alle Regeln während er das neue Raketenflugzeug Y-13 einem Testflug unterzieht und steigt entgegen seiner Anweisungen bis hinauf in die Ionosphäre. Als die Y-13 außer Kontrolle gerät muß Dan das Flugzeug aufgeben und aussteigen, dabei gerät er jedoch in eine fremdartige "Staubwolke". Das Flugzeug stürzt ab, doch nirgendwo eine Spur von Dan. Kurz nach dem Vorfall ereignen sich im Umkreis um die Absturzstelle mysteriöse Todesfälle, es werden immer mehr verstümmelte Menschen und Tiere aufgefunden ...


Kürzlich ertönte in meinen bescheidenen Gemäuern wieder lautstark der von Entsetzen geprägte Ruf „Amelia! Amelia!“, denn ich schob den bis dato jüngsten Teil der „Galerie des Grauens“ von Anolis in den Player: „Rakete 510“, eine britische Science-Fiction-Horror-Produktion von Robert Day aus dem Jahre 1959, in der Hauptrolle Marshall Thompson. Noch bevor tatsächlich der erste Mensch ins Weltall geschossen wurde, erzählt der Film überraschend untrashig die Geschichte vom ungeplanten bzw. verfrühten Eindringen eines Piloten in die Ionosphäre mit verheerenden Folgen. So dauert es auch eine Weile, bis „Rakete 510“ seinen typischen 50er-B-Movie-Charakter bekommt, indem eine Art Monstrum, dargestellt durch einen Menschen in einem ansehnlich gestalteten, krustigen Kostüm, auf der Suche nach frischem Blut die Bildfläche betritt. Der Grund für dieses Verhalten wird sodann auch wenig logisch, dafür umso pseudowissenschaftlicher erläutert, bis es zu einem emotionalen, tragischen Finale kommt. Es geht um Träume, Visionen, Neugierde und Ehrgeiz, um die Gefahren von Pionierleistungen; und trotz aller Düsterheit und der negativen Folgen erfährt „Rakete 510“ keine technologie- und fortschrittfeindliche Ausrichtung, denn am Ende sind sich, der Wettlauf des Kalten Krieges lässt grüßen, alle einig, dass dem fehlgeschlagenen Versuch zum Trotze die Forschung weitergehen und bald der nächste, diesmal geplante bemannte Flug ins All stattfinden wird müssen. Diese Verquickung von Zeit- und Politkolorit mit Respekt vor den Mächten des Unbekannten einflößendem Horror empfinde ich mit über 50 Jahren Abstand als durchaus ungewöhnlich und macht neben seiner tragischen Note diesen Film zu einem interessanten Erlebnis für mich. Ebenfalls schön grüßen lässt übrigens der Planet Saturn, denn unter diesem Titel erfuhr „Rakete 510“ 1977 ein sehenswertes Remake.
Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.

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Re: bux t. brawler - Sein Filmtagebuch war der Colt

Beitragvon buxtebrawler » 10. Mär 2010, 15:24

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Evil Inside

Jahrhunderte ruhte der Parasit in einer Kirchengruft, doch jetzt hat ihn der Blitzschlag aus seinem Gefängnis befreit. Befällt er einen Menschen, erwacht in diesem unbezähmbarer Heißhunger. Hat er sich den Bauch so richtig vollgeschlagen, bleibt der Wirt zerstört zurück, und der Parasit sucht sich das nächste Opfer. Scott und Jesse nehmen die Spur des Unholds auf, doch will ihnen keiner glauben. Am wenigsten Jesses Onkel, der Dorfpolizist, dem die Beziehung ohnehin längst ein Dorn im Auge ist.


Wenig eigenständiger, schwer an „The Hidden“ und ähnliche Filme erinnernder US-kanadischer Horrorfilm aus dem Jahre 2008. „Evil Inside“ dümpelt mit seinen unglaubwürdigen CGI-Effekten (von einem gelungenen zerfetzten Unterkiefer einmal abgesehen) und seiner aufgesetzt und wenig logisch ablaufenden Handlung eher vor sich hin und setzt daher auf Albernheiten wie Fäkalhumor (Rülpsen und Furzen der vom Parasiten Befallenen) und halbherzig angedeutete Erotik. Im Prinzip ist „Evil Inside“ eine sehr durchschnittliche Aneinanderreihung von Horrorklischees und wirkt lieblos heruntergekurbelt. Ganz ok für „zwischendurch“, mehr aber auch nicht.
Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.

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Beitragvon buxtebrawler » 11. Mär 2010, 11:54

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Das Grauen aus der Tiefe

Mutierte Monster aus dem Meer mischen die Idylle in einer Hafenstadt auf. Spaziergänger verschwinden, Frauen werden vergewaltigt. Jim und die Forscherin Dr. Susan Drake ziehen gegen die Monster zu Felde...


Vordergründig angelehnt an Öko-Horror á la Frankenheimers „Die Prophezeiung“, schlachtet Roger Cormans „New World Pictures“-Produktion unter Regie von Barbara Peters (einer Frau!) 1980 die Thematik exploitativ aus. So gibt es auch hier einen Konflikt zwischen US-amerikanischen Ureinwohnern und der umweltverschmutzenden Industrie und geht es auch hier um mutierte Monstergestalten, deren Erscheinungsbild hingegen an Jack-Arnold-Klassiker wie „Der Schrecken vom Amazonas“ erinnert. Diese werden sodann auch rasch eingeführt und in voller Pracht (Menschen in Gummikostümen, die allerdings durchaus gelungen sind) dem Zuschauer präsentiert, statt sie lange zu mystifizieren. Mit solchen Nebensächlichkeiten hält sich der Film nicht auf und setzt mit zunehmender Laufzeit verstärkt auf Splatter-Action, während auch der Sleaze-Anteil nicht vernachlässigt wurde - wenn auch geringer ausfällt, als die reißerischen Werbeschlagzeilen der Sorte „Fischmonster vergewaltigen am laufenden Band Frauen“ suggeriert haben. Die temporeiche Inszenierung und die guten Effekte sorgen für kurzweilige Unterhaltung, bis das ziemlich abrupte Ende noch eine hübsch-eklige Geburt eines Fischmonster-/Mensch-Hybriden zeigt, wie man es natürlich ebenfalls aus anderen Filmen bereits kennt. Spekulativer, wenig innovativer, aber dafür umso unterhaltsamerer und handwerklich solider Leckerbissen für Genre-Freunde.
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Re: bux t. brawler - Sein Filmtagebuch war der Colt

Beitragvon buxtebrawler » 11. Mär 2010, 12:58

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Dead Of Night

Für Familie Brooks bricht eine Welt zusammen, als ein Telegramm eintrifft, das Andys (Richard Backus) Tod bestätigt. Die Trauer um den geliebten Sohn hält aber nicht lange, weil der totgeglaubte Frontsoldat plötzlich auftaucht. Er ist wieder zu Hause und alle freuen sich darüber, aber Andy scheint nicht mehr derselbe zu sein ...


Mit „Dead Of Night“ kleidete Bob Clark („Black Christmas“) 1974 einen Anti-Vietnamkriegsfilm in ein Horrorgewand und beschäftigt sich, wie auch andere Filme unterschiedlicher Genres, mit der Thematik des veränderten, traumatisierten jungen Kriegsheimkehrers. Weitestgehend ernsthaft baut sich die Handlung um den untoten Andy und seine Familie in einer US-amerikanischen Kleinstadt auf. Clark nimmt sich viel Zeit und setzt auf eine unheimliche Atmosphäre, die der stoische Andy lediglich durch seine gelegentlichen Gewaltausbrüche unterbricht. Erst im letzten Drittel kommen die unter Beteiligung des jungen Tom Savinis entstandenen Spezialeffekte zum Tragen und läuten visuell den körperlichen Verfall Andys ein. Das Finale wurde dann auch sehr actionreich inszeniert und wartet mit einer ganz starken Schlussszene auf. „Dead Of Night“ erzählt eine düstere, tragische Geschichte vom sinnlosen Tod eines jungen Menschen und fungiert als Parabel auf die zahlreichen Vietnamkriegsveteranen, die nie wieder ganz ins Leben fanden und „mehr tot als lebendig“ ihr Dasein fristeten, bis nicht wenige sogar den Freitod wählten. Wer etwas für ruhiges, atmosphärisches, trostloses Kino der 70er übrig hat, dürfte an „Dead Of Night“ gefallen finden; hyperaktive Klingeltonfreaks nehmen vorher hingegen besser eine hohe Dosis Ritalin zu sich.
Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.

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Re: bux t. brawler - Sein Filmtagebuch war der Colt

Beitragvon Santini » 11. Mär 2010, 13:07

buxtebrawler hat geschrieben:wie auch andere Filme unterschiedlicher Genres, mit der Thematik des veränderten, traumatisierten jungen Kriegsheimkehrers.


Das ist nur einer der Gründe, weshalb ich Rambo: First Blood nach wie vor sehr schätze.
(Offtopic :lol: )

Dead of Night ist auch ein sehr schöner Film. ;)
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Re: bux t. brawler - Sein Filmtagebuch war der Colt

Beitragvon buxtebrawler » 11. Mär 2010, 13:30

Santini hat geschrieben:Das ist nur einer der Gründe, weshalb ich Rambo: First Blood nach wie vor sehr schätze.


Ja, vermutlich werde ich mir über kurz oder lang dann doch mal die jeweils ersten Rambo- und Rocky-Teile zulegen.

Von "Dead Of Night" muss endlich eine vernünftige dt. DVD her, verdammte Scheiße noch mal.
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Re: bux t. brawler - Sein Filmtagebuch war der Colt

Beitragvon Santini » 11. Mär 2010, 13:36

buxtebrawler hat geschrieben:Ja, vermutlich werde ich mir über kurz oder lang dann doch mal die jeweils ersten Rambo- und Rocky-Teile zulegen.


Du wirst ja langsam doch noch vernünftig... 8-)
;)

Wir sehen uns im Cannon- & Äktschen-Gülle Thread. 8-) :D
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Re: bux t. brawler - Sein Filmtagebuch war der Colt

Beitragvon buxtebrawler » 12. Mär 2010, 15:57

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King Kong und die weiße Frau

Ein amerikanisches Filmteam und die Diva Ann Darrow reisen zu Dreharbeiten auf eine Dschungel-Insel. Die Insel ist das Reich unzähliger Urwelttiere und der Riesenaffe King Kong wird von den Eingeborenen als Gottheit verehrt. Von Zeit zu Zeit bringen sie ihm Menschenopfer dar. Eines Nachts wird die schöne Ann entführt und von den Wilden zur Opferstätte gebracht. Der Affenkönig verschleppt sie in den Dschungel. Nach der dramatischen Befreiung des Mädchens wird King Kong betäubt nach New York gebracht. Dort soll er in einer Show als das 8. Weltwunder präsentiert werden. Doch mit seinen gigantischen Kräften kann er sich losreißen und flieht mit Ann als seiner Gefangenen durch die Großstadt...


Seit meiner Kindheit habe ich mir erstmalig wieder den originalen King Kong, den bahnbrechenden Film des US-amerikanischen Regieduos Cooper/Schoedsack um den Riesengorilla mit nur allzu menschlichen Zügen, angesehen und kann kaum fassen, wie irrsinnig gut dieser Film gealtert ist. Das für die damalige Zeit einzigartige Tricktechnik- und Kreaturenspektakel setzte neue Maßstäbe und weiß noch immer zu faszinieren. Ohne einen Hauch von Langatmigkeit reihen sich hier orchestral großartig unterlegte Actionsequenzen mitsamt aus heutiger Sicht ungewöhnlich brutalen Szenen aneinander, dass es eine wahre Freude ist. Grob angelehnt an die in unzähligen Variationen erzählte Geschichte von der Schönen und dem Biest vereint unser Stop-Motion-Affe Abenteuer-, Action- und Monster-Kino und präsentiert eine bezaubernde Fay Wray in der menschlichen Hauptrolle. Natürlich wirken die Animationen aus heutiger Sicht ruckelig und wengi realistisch, trotzdem begeistert mich so ein Kampf zwischen Kong und einem Tyrannosaurus immer noch mehr als jeder CGI-Overkill. King Kongs Einfluss auf die Filmwelt ist unermesslich und meines Erachtens konnte auch Peter Jackson dem Original nicht das Wasser reichen. „King Kong“ war noch ungezähmtes Hollywood!
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Re: bux t. brawler - Sein Filmtagebuch war der Colt

Beitragvon buxtebrawler » 12. Mär 2010, 15:57

Santini hat geschrieben:Wir sehen uns im Cannon- & Äktschen-Gülle Thread. 8-) :D


Zum Lästern? Immer gern :D
Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.

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