Wieviel Blut muss fließen? Härte = Qualität?

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Re: Wieviel Blut muss fließen? Härte = Qualität?

Beitragvon Onkel Joe » 25. Aug 2012, 17:47

horror1966 hat geschrieben:Lieber Onkel, ich bin ehrlich gesagt etwas überrascht, das du im Bezug auf solche Filme ein wenig engstirnig reagierst (so kommt es jedenfalls rüber). Ich bin der Meinung, das man hier doch etwas differenzieren sollte und nicht alle über einen Kamm scheren sollte. Die interessiert doch die eigentliche Thematik und die Einblicke in die Abgründe menschlicher Seelen einen Dreck, denen geht es schlicht und ergreifend nur um die Befriedigung ihres unstillbaren Hungers nach immer mehr Härte.


Aha mehr Härte, Messer ins Gesicht stechen und umdrehen, Menschen solange mit Fäusten oder Gegenständen bis zur Unkenntlichkeit bearbeiten.Vergewaltigungen die nicht nur angedeutet werden sondern bis zum letzten gezeigt werden.Was soll ich dafür übrig haben, was???

Natürlich haben wir z.b. mit Cannibal Holocaust auch schon in den 70er so einen Vertreter gehabt aber das fanden die Zuschauer nur grausam und abscheulich.Da hat aber keiner seinen Pinsel ausgepackt und gesagt das ist Geil was die da mit der alten machen.Ich weiß es sind net alle so aber wirklich, wirklich viele.

Ich brauch das einfach net, wenn dir das zeitweise zusagt ist das deine sache für mich ist das ein NO GO !!
Dazu muss ich natürlich auch sagen das du mir net den eindruck vermittelst ein Feak zu sein.Du bekommst das noch gebacken aber wieviele andere nicht und die lassen dann Ihre Wut oder ähnliches immer an schwächeren aus, leider.
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Re: Wieviel Blut muss fließen? Härte = Qualität?

Beitragvon Onkel Joe » 25. Aug 2012, 17:59

jogiwan hat geschrieben:Bei Aussagen wie "das ist krank, die gehören überwacht" stellen sich mir alle Haare auf. So eine Pauschalierung, vermeintliche Überlegenheit und Ablehnung ist gerade in einem Forum, dass u.a. auch dem Horrofilm huldigt auch eher unangebracht. Vergewaltigungen und sexuelle Gewalt gibts ja gerade in Italo-Filmen aus den Siebzigern mehr als zuhauf!


Na du hast keine Kinder Jogiwan, wenn du leute siehst die über die Börse flitzen und jeden fragen:
Hast du etwas mit Frauen und oder Kindern, mit na du weißt schon:Vergewaltigung und verprügeln und so.
Die dir dann noch dreckig ins Gesicht Grinsen, was soll ich dann denken?!Der Kerl ist OK und geh mal da rüber dort gibts soetwas und später trinken wir ein Bier oder was ??

In den Italo Filmen gab es Vergewaltigungen aber diese war nicht die Story des eigentlichen Films, heute ist das zeitweise nicht so.Bei manchen Filmen könnte man denken das ist Handbuch für die ganzen Verrückten, SO MACHEN SIE DAS UND DANN MACHEN SIE DIESES!!!!

Ich hab genug zum Thema geschrieben, ich mag dieses Zeugs net und Basta.
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Re: Wieviel Blut muss fließen? Härte = Qualität?

Beitragvon horror1966 » 25. Aug 2012, 18:33

Abscheulich finde ich das auch, das steht außer Frage. Aber ich sehe Filme die eine durchaus realistische Sache schonungslos rüberbringen als durchaus respektabel an. Über die andere Seite, nämlich das viele sich so etwas anschauen um danach andere zu demütigen und zu quälen, brauchen wir gar nicht zu sprechen, das ist ein absolutes NO GO.
Zuletzt geändert von horror1966 am 25. Aug 2012, 20:18, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wieviel Blut muss fließen? Härte = Qualität?

Beitragvon DrDjangoMD » 25. Aug 2012, 18:40

@Onkel: Allerdings sind solche Irren sicherlich die Ausnahme. Ich finde es auch krank, abartig und kriminell sich an so etwas aufzugeilen, aber die meisten Leute werden von "A Serbian Film" genauso angeekelt sein wie damals von "Cannibal Holocaust". Ich stimme dir jedoch darin zu, dass ich solche Filme nicht brauche, ich habe beispielsweise "A Serbian Film" nicht gesehen und werde ihn auch nie sehen, gleiches lässt sich über "The Bunny Game" sagen und wie sie alle heißen. Ich würde niemandem verbieten diese Filme zu machen, aber ich betrachte sie trotzdem als abartig und verstehe die Leute nicht, sie sich soetwas ausdenken und noch viel weniger die, denen es auch noch gefällt.
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Re: Wieviel Blut muss fließen? Härte = Qualität?

Beitragvon jogiwan » 25. Aug 2012, 18:43

@ onkel: es scheint, dass wir hier wirklich auf keinen gemeinsamen Nenner kommen. Du misst hier ja gleich an mehreren Fronten mit zweierlei Maß, wenn du mir gleich mit dem ersten Satz indirekt das Recht auf eine objektive Meinung absprichst und du dann im Anschluss aber gleich ein paar subjektiven Börsen-Eindrücken ins Rennen schickst. Der zeitgenössische Horrorfilm reflektiert in gewisser Weise unsere Gesellschaft, aber zu behaupten, dass Filme wie "A Serbien Film" und "Saw 2-7" oder Killerspiele irgendwelche Leutchen zu anschliessenden Taten animieren könnte, ist nicht erwiesen und eine Zensur im Vorfeld der Weg zur Bevormundung, den sicherlich niemand braucht...
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Re: Wieviel Blut muss fließen? Härte = Qualität?

Beitragvon Adalmar » 25. Aug 2012, 19:23

horror1966 hat geschrieben:Über die andere Seite, nämlich das viele sich so etwas anschauen um danach andere zu demütigen und zu quälen, brauchen wir gar nicht zu sprechen


Ist das denn so???

Wenn jemand ernsthaft in der Lage ist, andere zu demütigen und zu quälen, warum soll er sich dann einen Film darüber anschauen? Wäre doch aus dessen Sicht pure Zeitverschwendung.

Bei vielen Beiträgen sehe ich das Phänomen, dass als zu hart empfundene Gewaltdarstellungen unter dem (m. E. heuchlerischen) Vorwand abgelehnt werden, dass deren Zuschauer sich daran "aufgeilen" und kein Mitgefühl mit den Opfern haben - während es auf der anderen Seite ok ist, wenn z. B. ein Jason auf Teenie-Jagd geht und möglichst kreativ nichtsahnende Opfer dahinmetzelt. Hierfür wird vom "normalen" Horrorfan natürlich Verständnis erwartet - während es hinter irgendeiner vom persönlichen Gusto gezogenen Tabu-Linie auf einmal "abartig" wird und die große Entrüstung losgeht.

Wörter wie "krank", "abartig", "aufgeilen" usw. usw. werden hier in diesem Thread von einigen sehr leichtfertig gebraucht.
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Re: Wieviel Blut muss fließen? Härte = Qualität?

Beitragvon reggie » 25. Aug 2012, 20:10

jogiwan hat geschrieben:@ onkel: es scheint, dass wir hier wirklich auf keinen gemeinsamen Nenner kommen. Du misst hier ja gleich an mehreren Fronten mit zweierlei Maß, wenn du mir gleich mit dem ersten Satz indirekt das Recht auf eine objektive Meinung absprichst und du dann im Anschluss aber gleich ein paar subjektiven Börsen-Eindrücken ins Rennen schickst. Der zeitgenössische Horrorfilm reflektiert in gewisser Weise unsere Gesellschaft, aber zu behaupten, dass Filme wie "A Serbien Film" und "Saw 2-7" oder Killerspiele irgendwelche Leutchen zu anschliessenden Taten animieren könnte, ist nicht erwiesen und eine Zensur im Vorfeld der Weg zur Bevormundung, den sicherlich niemand braucht...


:nick:

Musste über des Onkels aussagen auch etwas schmunzeln.

Erstens glaube ich die nicht. Wer ist so doof und fragt auf einer Öffentlichen Börse nach sowas :shock:
Und dass jemand bei Splatterfilmen seinen Pinsel auspackt :doof: Gleich wieder vom schlimmsten ausgehend, wenn ist das sicher eh nur eine Minderheit!
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Re: Wieviel Blut muss fließen? Härte = Qualität?

Beitragvon horror1966 » 25. Aug 2012, 20:14

Adalmar hat geschrieben:
horror1966 hat geschrieben:Über die andere Seite, nämlich das viele sich so etwas anschauen um danach andere zu demütigen und zu quälen, brauchen wir gar nicht zu sprechen


Ist das denn so???

Wenn jemand ernsthaft in der Lage ist, andere zu demütigen und zu quälen, warum soll er sich dann einen Film darüber anschauen? Wäre doch aus dessen Sicht pure Zeitverschwendung.



Das kann man so und so sehen, denn es gibt sicherlich genügend Menschen die sich aus solchen Filmen Anregungen holen, da bin ich mir sicher. Und dann gibt es sicherlich auch noch vollkommen abgestumpfte Typen, deren sadistischer Trieb durch diverse Szenarien in Schwung gebracht wird. Deswegen vertrete ich ja auch die Meinung, das man nicht alle in einen Topf werfen sollte, die sich diese Art von Film anschauen, denn die Beweggründe dafür sind sicherlich sehr vielfältig.
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Re: Wieviel Blut muss fließen? Härte = Qualität?

Beitragvon Onkel Joe » 25. Aug 2012, 20:30

reggie hat geschrieben:Musste über des Onkels aussagen auch etwas schmunzeln.

Erstens glaube ich die nicht. Wer ist so doof und fragt auf einer Öffentlichen Börse nach sowas :shock:


Was du glaubst oder nicht ist mir eigentlich so ziemlich wurscht, so habe ich es mitbekommen und das nicht nur auf Börsen sondern auch anderweitig.So ist es passiert, was nun???
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Re: Wieviel Blut muss fließen? Härte = Qualität?

Beitragvon horror1966 » 25. Aug 2012, 20:33

Hier muss ich mich auf die Seite vom Onkel stellen, es gibt etliche Leute, die so etwas machen. Ein Kumpel von mir ist ständig auf Börsen anwesend, da ist das Gang und gebe. Zudem weiß ich aus eigener Erfahrung, das es auch etliche Videotheken gibt, die dir die entsprechenden Filme besorgen würden, das ist überhaupt kein Thema.
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