Wahnsinn und Psychiatrie im Hamburger B-Movie, Februar 2018

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Wahnsinn und Psychiatrie im Hamburger B-Movie, Februar 2018

Beitragvon buxtebrawler » 4. Feb 2018, 15:58

Abgedreht - Filme zu Wahnsinn, Psychiatrie und anderen Zuständen

Im Februar zeigen wir eine kleine Auswahl an Filmen, die den Blick in
die scheinbaren Abgründe der menschlichen Seele werfen. Abgedreht,
durchgeknallt, verrückt, verschroben, entgleist - dies sind nur
einige der Wörter, welche die Ver-rücktheiten, Verschiebungen und
das Empfinden von Realität bezeichnen. In einer Mischung aus älteren
und neueren Spiel- und Dokumentarfilmen werden die Grenzen zwischen
dem sogenannten "Normalen" und dem "Krankhaften" untersucht und
ausgelotet. Die Verbindung zwischen Krankheit und Kunst wird
hergestellt, und ihr Einfluss auf Ansätze und Methoden in der
Kunsttherapie aufgezeigt. Auch die Institution bzw. Einrichtung
Psychiatrie mit verschiedenen Methoden der Behandlung wird unter die
Lupe genommen, Vorurteile gegenüber psychisch Kranken werden sichtbar
gemacht, und nicht zuletzt kommen Betroffene bzw. Protagonist*innen
selber zu Wort.

***

Das Programm:

Andere Welt
Donnerstag, 01. Februar, 19:00 Uhr
Sonntag, 18. Februar, 20:00 Uhr
Sonntag, 25. Februar, 20:00 Uhr

Dialogues With Madwomen
Donnerstag, 01. Februar, 21:00 Uhr
Samstag, 10. Februar, 22:00 Uhr
Samstag, 24. Februar, 20:00 Uhr

Tarnation
Samstag, 03. Februar, 20:00 Uhr
Donnerstag, 08. Februar, 19:00 Uhr
Samstag, 17. Februar, 22:00 Uhr

Q-Movie Bar: Totally F***ed Up
Samstag, 03. Februar, 22:00 Uhr

Lav Diaz Day: The Woman Who Left (Ang Babaeng Humayo)
Sonntag, 04. Februar, 18:00 Uhr

Wie die Anderen
Donnerstag, 08. Februar, 21:00 Uhr
Donnerstag, 15. Februar, 19:00 Uhr
Samstag, 24. Februar, 22:00 Uhr

I'm a Cyborg, But That's OK
Samstag, 10. Februar, 20:00 Uhr
Donnerstag, 15. Februar, 21:00 Uhr
Sonntag, 25. Februar, 18:00 Uhr

Anita - Tänze des Lasters
Sonntag, 11. Februar, 18:00 Uhr
Samstag, 17. Februar, 20:00 Uhr
Donnerstag, 22. Februar, 19:00 Uhr

Zwischen Wahnsinn und Kunst - Die Sammlung Prinzhorn
Sonntag, 11. Februar, 20:00 Uhr
Sonntag, 18. Februar, 18:00 Uhr
Donnerstag, 22. Februar, 21:00 Uhr

Dokumentarfilmsalon auf St. Pauli: Utbüxen kann keenen
Dienstag, 13. Februar, 20:00 Uhr

Midnightmovie: Die Brut
Samstag, 17. Februar, 23:59 Uhr

Arab FilmClub: Kaum öffne ich die Augen (As I Open My Eyes)
Sonntag, 25. Februar, 15:00 Uhr

Dokumentarfilmsalon auf St. Pauli: Pawel und Wawel
Dienstag, 27. Februar, 20:00 Uhr

***

Die Filme im Einzelnen:

Andere Welt

D, 2012-2013, 79 min, digital

Regie: Christa Pfafferott

Warum wird ein Mensch in die forensische Psychiatrie eingeliefert?
Wann kann er die Einrichtung wieder verlassen? Wie gehen Patienten und
Pflegepersonal mit der Situation um? "Andere Welt" von Christa
Pfafferott geht diesen Fragen am Beispiel der Frauenstation einer
Klinik für Forensische Psychiatrie nach. Der eindringliche
Dokumentarfilm leuchtet den Mikrokosmos einer überschaubaren, in sich
geschlossenen Klinik-Welt aus. In der forensischen Psychiatrie, dem so
genannten Maßregelvollzug, werden psychisch erkrankte
Straftäter*innen untergebracht. Sie gelten als schuldunfähig, weil
sie unter dem Einfluss einer psychischen Erkrankung eine Straftat
begangen haben. Erst, wenn sie nicht mehr als "allgemeingefährlich"
gelten, werden sie wieder entlassen. Eine Form der Unterbringung, die
nicht erst seit dem Fall Gustl Mollath politisch und medial kontrovers
diskutiert wird. Christa Pfafferott zeigt uns nicht nur den Alltag der
Patientinnen, sondern auch den des Klinikpersonals. Sie macht die
Abhängigkeiten und Wechselwirkungen im Mit- und Gegeneinander beider
Gruppen sichtbar. (Quelle: SWR - Junger Dokumentarfilm)

Am 1.2. ist die Regisseurin nach dem Film zu Gast.

Donnerstag, 01. Februar, 19:00 Uhr
Sonntag, 18. Februar, 20:00 Uhr
Sonntag, 25. Februar, 20:00 Uhr

https://www.b-movie.de/programm/#info-21202


***

Dialogues With Madwomen

USA, 1993, 90 min, OmU, 16mm

Regie: Allie Light

"Ich hatte immer Angst, dass mich jemand fragt, wo ich war, als John
F. Kennedy erschossen wurde, und ich hätte sagen müssen: Ich war in
einer psychiatrischen Klinik." (Allie Light) Sieben Frauen legen in
diesem Film ihre Erfahrungen mit "manischer Depression" (bipolarer
Störung), Multipler Persönlichkeitsstörung und Schizophrenie, aber
auch mit Kreativität und
Genesung offen. Regisseurin Allie Light selbst erzählt von ihrer
Depression und ihren Erfahrungen in der Psychiatrie. R. B. stieg nach
einer Vergewaltigung aus ihrem Leben aus und wurde obdachlos. Hannah
ist manisch-depressiv und glaubt, dass sie dazu auserkoren ist, mit
Bob Dylan die Welt zu retten. Dee Dee zeichnet methodisch alles auf,
von dem ihr die Katholische Kirche beigebracht hat, dass es gut für
sie sei - und sie in die Selbstverstümmelung trieb. Mairi hat durch
den Missbrauch, der ihr widerfahren ist, 25 verschiedene
Persönlichkeiten ausgebildet. Karen litt Zeit ihres Lebens unter
Rassismus und Ausgrenzung. Die Frauen öffnen sich vor der Kamera, sie
reden humorvoll und leidenschaftlich. Es gibt keine sogenannten
Experten, die ihre Sicht auf die Dinge einordnen. Unter Verwendung von
Homevideos, Archivmaterial und Re-enactment zeichnet Allie Light ein
komplexes und bewegendes Porträt von Frauen, deren seelische
Krankheit mit inspirierender Energie und Kreativität einhergeht.

Donnerstag, 01. Februar, 21:00 Uhr
Samstag, 10. Februar, 22:00 Uhr
Samstag, 24. Februar, 20:00 Uhr

https://www.b-movie.de/programm/#info-21203


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Tarnation

USA, 2003, 88 min, OmU, 35mm

Regie: Jonathan Caouette
Kamera: Jonathan Caouette
Musik: Jonathan Caouette
Darsteller: Jonathan Caouette, Renée LeBlanc

Caouette erzählt in seinem autobiographischen Film auf sehr
persönliche, berührende und teils selbst-therapierende Weise von den
Traumata und den Zuständen innerhalb der eigenen Familie. Durch die
tragische Geschichte der Mutter, die in jungen Jahren mit
Elektroschocks behandelt wurde und mit der Diagnose "Schizophrenie"
immer wieder in psychiatrischen Kliniken landete, wird auch ein
genauer Blick auf diese Institution mit ihren Methoden und
Behandlungsweisen geworfen. Mit Super8-Aufnahmen von sich schon als
kleinem Jungen und anderen Archivbildern, nimmt der Filmemacher eine*n
mit auf eine schmerzvolle, wilde, mitreißende und verstörende Odyssee.

Samstag, 03. Februar, 20:00 Uhr
Donnerstag, 08. Februar, 19:00 Uhr
Samstag, 17. Februar, 22:00 Uhr

https://www.b-movie.de/programm/#info-21204


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Q-Movie Bar: Totally F***ed Up

USA, 1993, 76 min, OmU, digital

Regie: Gregg Araki
Darsteller: James Duval, Roko Belic, Susan Behshid, Jenee Gill

Eine Gruppe schwul-lesbischer Teenager versucht in den 90er Jahren in
Los Angeles mit den Problemen des Heranwachsens fertig zu werden. Sie
sind auf der Suche nach ihrer sexuellen Identität und der "großen
Liebe". Ihre Eltern haben sie rausgeworfen, sie sind pleite, leben in
ständiger Angst vor der homofeindlichen Umwelt und ziehen über alles
her, was sie bewegt - Safer Sex, Drogen, Liebe, Selbstbefriedigung und
AIDS.
Gregg Araki, die Ikone des "Queer Cinema", zeigt in seinem
pseudo-dokumentarischen Film, wie sich Jugendliche durch "teenangst"
dem Leben entfremden. Der Streifen wurde im Guerrilla-Stil auf der
Straße gedreht und reflektiert den surrealen Zustand vom Leben in
einer ungewöhnlichen und ausgeflippten Welt. Eine ironische,
leidenschaftliche, humorvolle und bewegende Studie über eine
ungeliebte Generation.

Danach Bar mit leckeren Cocktails!
www.q-movie-bar.de

Samstag, 03. Februar, 22:00 Uhr

https://www.b-movie.de/programm/#info-21209


***

Lav Diaz Day: The Woman Who Left (Ang Babaeng Humayo)

PHL, 2016, 228 min, OmU, DCP

Regie: Lav Diaz
Darsteller: Charo Santos-Concio, John Lloyd Cruz

Das vorletzte Werk des philippinischen Ausnahmeregisseurs Lav Diaz ist
ein weiteres, sich über mehrere Stunden ziehendes Epos: Horacia will
sich an ihrem ehemaligen Liebhaber rächen, der für ihre 30-jährige
Gefängnisstrafe verantwortlich ist. Ein visuell überwältigendes,
archaisches und tief menschliches Drama über Schuld und Solidarität,
bevölkert von den Geistern der Vergangenheit und von schrägen
Nachtgestalten.

Genaueres unter:
www.allyouneedislav.de

Sonntag, 04. Februar, 18:00 Uhr

https://www.b-movie.de/programm/#info-21210


***

Wie die Anderen

AT, 2015, 100 min, OV, DCP

Regie: Constantin Wulff

Der Dokumentarfilm portraitiert den Arbeitsalltag der Kinder- und
Jugendpsychiatrie in Tulln als permanenten Balanceakt zwischen
Behutsamkeit und Druck, Routine und Improvisation. Prägnante
Beobachtungen im Direct Cinema-Modus verdichten sich zur berührenden,
beunruhigenden Befragung einer Institution und ihrer
gesellschaftlichen Funktion: Welche Hilfe kann die Klinik in der
kurzen Zeit leisten, bis die Kinder und Jugendlichen wieder in ihren
Alltag zurückkehren? Der Film setzt diffusen Psychiatrieängsten
einen präzisen Beobachterblick entgegen.
Über eineinhalb Jahre hat Regisseur Constantin Wulff den Alltag der
Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie im
niederösterreichischen Landesklinikum in Tulln verfolgt. Sein
unsentimental einfühlender Film zeigt institutionelle Arbeit:
zwischen Regelwerk und Improvisation. Wie wir kann auch das
Abteilungspersonal die Kinder und Jugendlichen nur ein kurzes Stück
begleiten, bevor sie wieder in ihren Alltag zurückkehren.

Donnerstag, 08. Februar, 21:00 Uhr
Donnerstag, 15. Februar, 19:00 Uhr
Samstag, 24. Februar, 22:00 Uhr

https://www.b-movie.de/programm/#info-21205


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I'm a Cyborg, But That's OK

KOR, 2006, 105 min, OmU, 35mm

Regie: Park Chan-Wook
Darsteller: Lim Soo-jung, Jung Ji-hoon

Regisseur Park Chan-wook bezeichnet seinen Film als eine Art
romantischer Komödie - das lässt jede*n, der/die auch nur eine
Ahnung vom Oeuvre des koreanischen Ausnahmeregisseurs hat, einiges
vermuten. Doch der Film sprengt die Dimension des Vorstellbaren. Die
abgedrehte Mischung aus "Einer flog über'?s Kuckucksnest", dem
Ideenreichtum Michel Gondrys und der visuellen Kraft des koreanischen
Kinos ist ein beinahe anarchistisches Meisterwerk.

Samstag, 10. Februar, 20:00 Uhr
Donnerstag, 15. Februar, 21:00 Uhr
Sonntag, 25. Februar, 18:00 Uhr

https://www.b-movie.de/programm/#info-21206


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Anita - Tänze des Lasters

BRD, 1986, 85 min, OV, digital

Regie: Rosa von Praunheim
Kamera: Elfi Mikesch
Darsteller: Lotti Huber, Ina Blum

Die Geschichte wird aus der Perspektive einer alten Frau erzählt, die
sich auf dem Berliner Ku'damm auszieht, ins Irrenhaus kommt und
behauptet, Anita, die berühmteste Nackttänzerin Deutschlands, zu sein.

Lotti Huber ist Frau Kutowski, und Frau Kutowski ist Anita Berber, die
Ikone des Berliner Nachtlebens der Zwanziger Jahre - jedenfalls hält
sie sich dafür. Da ihre Umwelt diese Auffassung nicht teilt, landet
Frau Kutowski in der Psychiatrie. Rosa von Praunheim inszeniert das
Leben der legendären Nackttänzerin in den "Erinnerungen" der alten
Dame: als Stummfilmsequenzen, expressiv und farbenprächtig - während
die Gegenwart der Psychiatrie schwarzweiß bleibt, grau und trostlos.

Sonntag, 11. Februar, 18:00 Uhr
Samstag, 17. Februar, 20:00 Uhr
Donnerstag, 22. Februar, 19:00 Uhr

https://www.b-movie.de/programm/#info-21207


***

Zwischen Wahnsinn und Kunst - Die Sammlung Prinzhorn

D, 2007, 75 min, digital

Regie: Christian Beetz

In seinem Dokumentarfilm nimmt Regisseur Christian Beetz den Zuschauer
mit auf eine Entdeckungsreise durch die Archive der Sammlung
Prinzhorn. Die weltweit bedeutendste Sammlung bildnerischer Werke von
Psychiatrie-Patient*innen hat seit ihrem Entstehen Anfang der 1920er
Jahre nachhaltigen Einfluss auf die psychiatrische und therapeutische
Praxis. Auch die Kunst der Moderne, namentlich Paul Klee, Alfred
Kubin, Max Ernst und mit ihm die surrealistische Bewegung begeisterte
sich für die Werke der "Irrenkunst", die der Heidelberger Arzt und
Kunsthistoriker Hans Prinzhorn in seinem Buch "Bildnerei der
Geisteskranken" 1922 publizierte. Prinzhorn gilt als Wegbereiter neuer
Therapieformen, vor allem der Kunsttherapie. Sein Ansatz, den
bildnerischen Werken von "Anstaltsinsass*innen" einen eigenen Wert
beizumessen, war ein mutiger erster Schritt auf einem damals noch ganz
unbekannten Terrain.

Vorfilm: Lou Bëth Xayma
BE 2014, 14 Min., frz. und Wolof OmeU, digital, Regie: Atelier
Graphoui Ein Film über Psychiatriepatient*innen im Senegal.

Sonntag, 11. Februar, 20:00 Uhr
Sonntag, 18. Februar, 18:00 Uhr
Donnerstag, 22. Februar, 21:00 Uhr

https://www.b-movie.de/programm/#info-21208


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Dokumentarfilmsalon auf St. Pauli: Utbüxen kann keenen

D, 2015, 90 min, plattdeutsche OmU, digital

Regie: Gisela Tuchtenhagen & Margot Neubert-Maric

Sie sind Tischlermeister, Sargtischler, Bestatter, Totengräber,
Sargträger und Totenbitterin. Menschen, für die der Tod zwar Alltag,
aber immer noch etwas Besonderes geblieben ist. Sie leben in
Ostfriesland, Mecklenburg, Dithmarschen, auf Hallig Hooge und Hallig
Langeneß und sprechen alle ihr eigenes Platt. Die Protagonisten
erzählen von ihren Erfahrungen und was der tägliche Umgang mit dem
Tod und den Toten für sie bedeutet.

zu Gast sind: Gisela Tuchtenhagen und Margot Neubert-Maric

Bar und Salon ab 18:30 Uhr geöffnet. Eintritt auf freiwilliger
Spendenbasis. Näheres unter:
www.dokumentarfilmsalon.org

Dienstag, 13. Februar, 20:00 Uhr

https://www.b-movie.de/programm/#info-21213


***

Midnightmovie: Die Brut

CAN, 1979, 92 min, OmU, digital

Regie: David Cronenberg
Darsteller: Oliver Reed, Samantha Eggar, Art Hindle

Um ihre Ehe zu retten, unterzieht sich Franks Frau einer umstrittenen
Psychotherapie von Dr. Raglan. Als dann einige Menschen aus Franks
Bekanntenkreis das Zeitliche segnen, mehren sich seine Zweifel an der
ominösen Therapie. ?Die Brut? stammt aus einer frühen Phase
Cronenbergs, in der er schon damals Faszination, Philosophie und Ekel
vereinte.

mit Einführung

Samstag, 17. Februar, 23:59 Uhr

https://www.b-movie.de/programm/#info-21211


***

Arab FilmClub: Kaum öffne ich die Augen (As I Open My Eyes)

TUN, 2015, 102 min, Arabische OV mit dt. UT

Regie: Leyla Bouzid
Darsteller: Baya Medhaffer, Ghalia Benali, Montassar Ayari

Tunis kurz vor dem Arabischen Frühling: Farah hat ihr Abitur gemacht,
und ihre Familie stellt sie sich bereits als Ärztin vor. Sie aber
singt für ihr Leben gern in einer Rock-Band und rebelliert mit
politischen Texten gegen die einengende patriarchale Gesellschaft. Ein
explosiver und mutiger Film voller jugendlicher Neugier,
Freiheitsdrang und mitreißender Musik!

Leya Bouzids erster Langfilm wurde direkt zum Festivalhit und 2017 als
tunesischer Beitrag für den Oscar nominiert.

Eintritt frei

Gefördert vom Fonds "Flüchtlinge & Ehrenamt" in der BürgerStiftung
Hamburg

Sonntag, 25. Februar, 15:00 Uhr

https://www.b-movie.de/programm/#info-21212


***

Dokumentarfilmsalon auf St. Pauli: Pawel und Wawel

AT/PL, 2014, 63 min, engl. OV, digital

Regie: Krzysztof Kaczmarek

Pawel und Wawel versammelt eigenwillige Bilder und Sounds einer Reise
durch Island, die sich zwischen dokumentarischer Geste und
performativer Strategie positionieren. Ausgangspunkt und Anker dieses
Genre überschreitenden Diary Films, Roadmovies und
Dokumentarfilmprojekts ist das von Krzystof Kaczmarek initiierte
Filmfestival "What's the difference between Pawel and Wawel," das mehr
oder weniger erfolglos mit polnischen Klassikern über die Insel tourt.

Bar und Salon ab 18:30 Uhr geöffnet. Eintritt auf freiwilliger
Spendenbasis. Näheres unter:
www.dokumentarfilmsalon.org

Dienstag, 27. Februar, 20:00 Uhr

https://www.b-movie.de/programm/#info-21214


***

Alle Termine im Überblick:

Donnerstag, 01. Februar
19:00 Uhr: Andere Welt
21:00 Uhr: Dialogues With Madwomen

Samstag, 03. Februar
20:00 Uhr: Tarnation
22:00 Uhr: Q-Movie Bar: Totally F***ed Up

Sonntag, 04. Februar
18:00 Uhr: Lav Diaz Day: The Woman Who Left (Ang Babaeng Humayo)

Mittwoch, 07. Februar
21:00 Uhr: Hörbar, Zentraler Treffpunkt für Konsumenten und
Produzenten experimenteller Musik, jeden Mittwoch.
http://www.hoerbar-ev.de


Donnerstag, 08. Februar
19:00 Uhr: Tarnation
21:00 Uhr: Wie die Anderen

Samstag, 10. Februar
20:00 Uhr: I'm a Cyborg, But That's OK
22:00 Uhr: Dialogues With Madwomen

Sonntag, 11. Februar
18:00 Uhr: Anita - Tänze des Lasters
20:00 Uhr: Zwischen Wahnsinn und Kunst - Die Sammlung Prinzhorn

Dienstag, 13. Februar
20:00 Uhr: Dokumentarfilmsalon auf St. Pauli: Utbüxen kann keenen

Mittwoch, 14. Februar
21:00 Uhr: Hörbar, Zentraler Treffpunkt für Konsumenten und
Produzenten experimenteller Musik, jeden Mittwoch.
http://www.hoerbar-ev.de


Donnerstag, 15. Februar
19:00 Uhr: Wie die Anderen
21:00 Uhr: I'm a Cyborg, But That's OK

Samstag, 17. Februar
20:00 Uhr: Anita - Tänze des Lasters
22:00 Uhr: Tarnation
23:59 Uhr: Midnightmovie: Die Brut

Sonntag, 18. Februar
18:00 Uhr: Zwischen Wahnsinn und Kunst - Die Sammlung Prinzhorn
20:00 Uhr: Andere Welt

Mittwoch, 21. Februar
21:00 Uhr: Hörbar, Zentraler Treffpunkt für Konsumenten und
Produzenten experimenteller Musik, jeden Mittwoch.
http://www.hoerbar-ev.de


Donnerstag, 22. Februar
19:00 Uhr: Anita - Tänze des Lasters
21:00 Uhr: Zwischen Wahnsinn und Kunst - Die Sammlung Prinzhorn

Samstag, 24. Februar
20:00 Uhr: Dialogues With Madwomen
22:00 Uhr: Wie die Anderen

Sonntag, 25. Februar
15:00 Uhr: Arab FilmClub: Kaum öffne ich die Augen (As I Open My Eyes)
18:00 Uhr: I'm a Cyborg, But That's OK
20:00 Uhr: Andere Welt

Dienstag, 27. Februar
20:00 Uhr: Dokumentarfilmsalon auf St. Pauli: Pawel und Wawel

Mittwoch, 28. Februar
20:00 Uhr: Hörbar, Zentraler Treffpunkt für Konsumenten und
Produzenten experimenteller Musik, jeden Mittwoch.
http://www.hoerbar-ev.de

Quelle: Newsletter
Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.

Ein-Mann-Geschmacks-Armee gegen die eingefahrene Italo-Front (4/10 u. 9+)

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