Phantastival Bremen 2013

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Phantastival Bremen 2013

Beitragvon Arkadin » 8. Nov 2013, 11:23

Große Dinge werfen ihren Schatten voraus:

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Re: Phantastival Bremen 2013

Beitragvon purgatorio » 8. Nov 2013, 16:48

wenn doch Bremen nicht so weit weg wäre :(
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Re: Phantastival Bremen 2013

Beitragvon dr. freudstein » 8. Nov 2013, 17:02

purgatorio hat geschrieben:wenn doch Bremen nicht so weit weg wäre :(


mit nem Zug aber gut zu erreichen :nick: Musst ja nicht laufen :kicher:
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Re: Welchen Film habt ihr zuletzt gesehen?

Beitragvon karlAbundzu » 9. Dez 2013, 12:42

phantastival reloaded:
ACROSS THE RIVER spannender Waldhorror aus Italien. Atmosphärisch dicht, gut gefilmt, toller Hauptdarsteller, gute Musik. Ein paar kleine Längen. Gutes aus Italien!!!
THE RAMBLER Durchgedrehtes aus Amerika zwischen Traum und Wirklichkeit. Ich bin mir unsicher, bzw. nach dem FIlm waren wir ratlos. Eigentlich fand ich den gut gemachtund der hatte gute Ideen, aber das Problem könnte sein, das man mit der Hauptfigur in seiner einerseits stoischen Art und andererseits seiner Bereitschaft, alles mitzumachen, nicht mit geht, mitfühlt und deswegen nicht so dran interessiert ist. Nochmalige Sichtung zur Bewertung nötig.
RED SWORD Leider doch nur ein übler schlechtgemchter Softporno, mit sehr sehr wenig lustigen Trash Monster Kampfszenen. Reinfall.

Schock am Samstag: Seeslen krank, der spannende Vortrag wird von einem Lem-Kenner und Organisator des Phantastivals verlesen, in unsrer hübsch geamachten Lounge. Das Publikum war angenehm angetan und gesprächsfreudig, im Anschluß noch die Ijon Tichy Folge Futurologischer Kongress gebeamt, lustig. Im Anschluß dann die neue Futurologischer Kongress Verfilmung THE CONGRESS gesehen, halb real halb animiert. Super und detailliert gemacht, in den animierten Szenen eher 50er, herrlich. Gutes Schauspieler. Gelungener Film.
KANNIBALE UND LIEBE Theaterstück von Buttgereit über ED GEIN, nach seinem Hörspiel. Gefiel, toller Hauptdarsteller, Grund, mal nach DOrtmund ins Theater zu fahren!
SHARKNADO Trash vom allerfeinsten, der Titel sagt schon alles, IAN ZIERING (mein Liebling aus Beverly Hills) rockt LA und die Haie, Tara Reid alt und immer noch talentlos. Gut aufgelegtes Publuikum! YEAH!
KURZFILME, TALES FROM THE DARK: LIEBE, TOD, ABENDBROT von Hanna Seidel, merkt euch den Namen. Eigentlich ein studentischer Testfilm, aber shcon so stark gemacht, Hut ab!
dann ein Triple von DANI MORENO: MARTIANS GO HOME, AMAZING MASK, ATTACK OF THE MUTANT DICK FROM OUTER SPACE, sehr liebevoll, detailgemachte Hommagen an die 80er und 50er C-Movies. Alles drin, viel Spaß gemacht, ein wenig zu dialoglastig.
SOSPETTOS NON BUSSARE ALLA PROTA DEL DIAVOLO kennen ja schon einige von euch, schönes Musikvideo mit Gialloanleihen. Kauft die Musik bei Cineploit!

APOSTEL: sehr sehr genau und tollgemachte Stop Motion Animation aus Spanien, mit u.a. Paul Naschy und Geraldine Chaplin als Sprecher. Unheimliches am Pilgerweg. Ich hab zwar nicht alles en detail verstanden (was wohl auch an den schlechten englischen UT lag, so viele Tippfehler hab ich noch nie erlebt), aber der zog mich in seinen Bann.

EVANGELION 2.22 Anime zum Abschluß, abgedrehte "Kinder steuern Roboter um die Welt zu retten"-Story voller stranger christlicher Symbole (irgendwie passend zu Evangelion) Gut gemacht, ich warte auf 3.33

Gutes Festival!
jogiwan hat geschrieben: solange derartige Filme gedreht werden, ist die Welt noch nicht verloren.
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Re: Welchen Film habt ihr zuletzt gesehen?

Beitragvon purgatorio » 9. Dez 2013, 13:23

:thup: freut mich! (Obwohl es natürlich ersteinmal Mist ist, wenn Herr Seeßlen sich krank meldet :| Gute Besserung!)
Aber wie war das Publikum? Waren viele da? War es finanziell ein Erfolg und wird es weitere Phantastivals geben?
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Re: Welchen Film habt ihr zuletzt gesehen?

Beitragvon Arkadin » 9. Dez 2013, 14:41

purgatorio hat geschrieben: :thup: freut mich! (Obwohl es natürlich ersteinmal Mist ist, wenn Herr Seeßlen sich krank meldet :| Gute Besserung!)


Ja, das war Mist. Aber es ging auf Herrn Seeßlens Seite einfach nicht anders und da ich die Hintergründe kenne, habe ich dafür vollstes Verständnis. Und wie Karl schon sagte. Das Publikum murrte erst, aber dann war es wirklich nett. Die Lounge war wirklich gemütlich und es entwickelte sich im Anschluss eine schöne, und interessante Diskussion.

purgatorio hat geschrieben:Aber wie war das Publikum? Waren viele da? War es finanziell ein Erfolg und wird es weitere Phantastivals geben?


Die Besucherzahlen waren schon recht enttäuschend. Gut besucht waren "Sharknado" (klar) und "The Congress". Okay waren "The Rambler", "Red Sword" und "Apostel". Der Rest fand leider keinen Anklang. Was sehr schade war, da es sich bei "Haunter", "Across the River" und "Kannibale und Liebe" um echte Highlights handelte. Ganz, ganz bitter war es beim Kurzfilmprogramm, wo wir drei zahlende Gäste hatten. Natürlich sehr peinlich, wenn man da einen Gast eingeladen hat, der seinen Film vorstellt. Da wir da hoffnungslos überzogen haben, wurden das Publikum vom "Apostel" schon mal reingelassen, wodurch zumindest der Sospetto-Clip (den wir als letztes zeigten) doch noch auf eine gute Anzahl Zuschauer kam.

Meine Meinung zu den Filmen:

Haunter - Schöner Haunted-House-Film aus einer ungewöhnlichen Perespektive. "The Others" trifft "Und täglich grüßt das Murmeltier". Gute Unterhaltung, ein paar nette Schocks - nur das Finale fand ich etwas schwach. Das kleine Fräulein Sonnenschein in einer Teenie-Rolle zu sehen war auch nett. Sympathische Darstellerin.

Across the River - Ein schönes Beispiel dafür, wie man aus einem Minimum ein Maximum rausholt. Angenehm creepy und altmodisch. Setzt ganz auf Atmosphäre, Musik und Töne. Am Ende gibt es dann sogar noch etwas Gematsche. Hat mir sehr gut gefallen.

The Ramber - Unentschlossen. Schöne Bilder, tolle Ideen - aber völlig unnachvollziehbar. Wie Karl schon schrieb, der stoische Protagonist, von dem man gar nidht weiß, was er denkt und fühlt, macht es einem schwer, sich irgendwie in den Film zumindest einzufühlen, wenn man ihn schon rational nicht erklären kann. Weiß ich auch nicht, was ich davon halten soll.

Red Sword - Fremdschämen de luxe. Nach 50 Minuten wird aus einem extrem trashigen, aber irgendwo noch abgefahren-witzigen Rotkäppchen-Werwölfe-Schulmädchen-Mix plötzlich ein verdammt langweiliger, schlecht-billig gemachter Softporno. 20 Minuten sieht man dabei zu, wie ein älterer Herr mit schlechtem Gummigebiss und Wolf-Kontaklinsen sich über ein großbusiges Schulmädchen hermacht. 20 ewig lange Minuten wo man hauptsächlich wippende Brüste sieht und sich dabei das schlimmste sexistische Gewäsch anhören (bzw. wegen Untertitel mitlesen) muss. Das war echt schlimm. Dessen Quintessenz: "Frauen wollen doch vergewaltigt werden und finden das heimlich ganz, ganz toll". Ekelhaft. Nach 20 Minuten kommt das schwertkämpfende Rotkäppchen endlich wieder in die Handlung zurück und macht kurzen Prozess. Totaler, chauvinistischer Müll, der ärgert. Wir wären am Liebsten im Erdboden versunken. Dabei sah der Trailer echt gut aus.

The Congress - Ich hatte kurz vorher den Roman gelesen und war recht enttäuscht, da der Film die Drastik des Buches sehr verwäscht und auch dessen Aussage komplett umdreht. Die Bilder und Animationen waren aber toll und Harvey Keitel hat einen großartigen Auftritt.

Kannibale und Liebe - Abgefilmtes Theater. Den Inhalt kannte ich schon, da hier Buttgereits Radiohörspiel über Ed Gain nahezu 1:1 umgesetzt wird. Ich fand es ziemlich klasse und der Hauptdarsteller war echt eine Wucht. Defintiv eine Empfehlung. Man muss sich nur darüber klar sein, dass das - wie gesagt - Theater und nicht Film ist.

Sharknado - Nuff said. Der Film ist echt schlecht. Anschlussfehler zu Hauf, miese Animationen, unlogisch bis zum geht nicht mehr (damit meine ich nicht die Prämisse, sondern dass es viele Szenen gibt, die einfach gar keinen Sinn ergeben. Da steht ein Schulbus bis knapp zur Hälfte der Reifen im Wasser und wird angeblich von Haien umzingelt. Hinter einem - freistehenden! - Haus steht das Wasser bis zum 2. Stock, vor dem Haus ist gar kein Wasser zu sehen usw. usf.). Immerhin spielen die Darsteller routinert ihren Stiefel runter und versuchen nicht übertrieben witzig zu sein. Das Publikum hat sich aber köstlich amüsiert.

Kurzfilmprogramm - Den Kurzfilm "Liebe, Tod, Abendbrot" von Hanna Seidel hat Karl ja schon erwähnt. Hatte uns schon im Vorfeld so gut gefallen, dass wir ihn unbedingt ins Programm nehmen wollten. Dass die sehr sympathische Regisseurin auch persönlich anwesend war, hat uns sehr gefreut. Sehr talentiert, die junge Dame. Dann gab es drei Kurzfilme vom Spanier Dani Moreno, in die ich mich spontan verliebt habe. Grandioser, sehr liebvoll gemachter Trash voller Respekt für sein Sujet. Ich fand es klasse und werde mal gucken, wo man mehr von dem Herren (übrigens auch Sänger und Kopf einer Psychobilly-Horrorpunk-Band namens "Motorzombies") auftreiben kann. Dann gab es noch den "Sospetto"-Film - darüber muss ich ja hier im Forum nichts mehr schreiben, oder? ;)

Der Apostel - Spanischer Stop-Motion-Puppen-Horror. Inspiriert von alten Hammer-Filmen und sehr stimmungsvoll gemacht, mit einem Blick für Details. Das Ende wird dann zwar etwas zu christlich-moralisch, hat mich aber insgesamt nicht so sehr gestört, dass es mir den Film verdorben hätte. Kann man gut gucken - und Paul Naschy in seiner vorletzten Rolle (oder es kommt jetzt wohl noch ein Film raus, in dem Naschy eine Wachsfigur spricht) hören.

Den letzten Film, "Evangelion" habe ich dann nicht mehr sehen können, weil ich nach drei Tagen Phantastival auch mal Zuhause gebraucht wurde.

Insgesamt muss ich sagen, dass wir da echt ein tolles Programm zusammengestellt haben. Eigentlich für jeden was dabei und vieles zum Entdecken. Schade, dass dieses Angebot von den Bremer und Buten-Bremern nicht wirklich angenommen wurde. Da hatten wir weitaus mehr erwartet. Mal gucken, ob man uns nächstes Jahr noch mal machen läßt. Ich hoffe es, bin aber gerade vor dem Hintergrund der Entwicklung, die "Weird Xperience" genommen hat, eher vorsichtig optimistisch. Aber eins muss ich hier noch loswerden: Mit Karl bei den Sachen zusammenzuarbeiten, ist wirklich eine große Freude, und mit Alfred vom Kino macht es - trotz manchen arg chaotischen Zuständen - ebenfalls immer mächtig viel Spaß. Ich hoffe sehr, wir werden auch 2014 wieder was zusammen machen. Ich denke schon, dass wir zumindest "Weird" durchbekommen, wenn dann wohl in einer etwas anderen Form und Zusammensetzung. Mehr weiß man dann im Januar, wenn wir unser "Krisengespräch" mit dem Geschäftsführer hatten. Bis dahin können wir jede Unterstützung gebrachen. Z.b. am 26.1., wenn wir "Horror Infernal" zeigen.
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Re: Welchen Film habt ihr zuletzt gesehen?

Beitragvon purgatorio » 9. Dez 2013, 15:39

ich bin im Geiste immer bei euch und auch immer wohlgesonnen! Euch und eurem Programm auch im neuen Jahr viel Glück und Erfolg!
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Re: Phantastival Bremen 2013

Beitragvon Arkadin » 10. Dez 2013, 11:11

Kleine Andekdote am Rande.

Vor der "Sharknado"-Vorstellung am Samstag späten abend stand eine größere Gruppe Jugendlicher vor dem Kino und gröhlte munter in der Gegend herum, offensichtlich inspiriert von den reichlichen "Alko-Pops" (gibt es den Begriff noch?), die sie zu sich nahmen. Da die Dame an der Kasse sagte, die hätten sich eben alle ein Ticket geholt, waren wir schon etwas besorgt und entwarfen Pläne, was wir machen würden, wenn die sich im Kino so richtig daneben benehmen.

Um die Situation nicht eskalieren zu lassen, hieß es dann "Die sind ja alle betrunken, da zeigen wir den Film lieber auf Deutsch." Als wir das ankündigten, kam aber allgemeiner und ziemlich enttäuscht klingender Protest aus dem Publikum. Und als wir fragten, wer den Film den im Original sehen möchte, reckten sich die Hände aus der letzten Reihe, wo die Gruppe sass, am Höchsten in die Luft. Die Gruppe hat sich dann auch köstlich über den Film amüsiert, aber nicht auf agressiv hysterische Weise (was ich befürchtet hatte), sondern wirklich nett und die gute Laune hat auch echt angesteckt. Als die raus sind, hörte ich nur, wie jemand sagte: "Mensch, wir müssen viel öfter mal ins Kino gehen". Ich muss sagen, dass das eines der schönsten Erlebnisse beim Phantastival war und ich muss echt mal meine Vorurteile gegenüber der heutigen Jugend überdenken. Es gibt doch noch Hoffnung und man darf wirklich nicht alle über einen Kamm scheren.
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Re: Phantastival Bremen 2013

Beitragvon buxtebrawler » 10. Dez 2013, 11:40

Arkadin hat geschrieben:Kleine Andekdote am Rande.


Schöne Geschichte, Arkschi.
Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.

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Re: Phantastival Bremen 2013

Beitragvon ugo-piazza » 10. Dez 2013, 13:02

Arkadin hat geschrieben:Kleine Andekdote am Rande.

Vor der "Sharknado"-Vorstellung am Samstag späten abend stand eine größere Gruppe Jugendlicher vor dem Kino und gröhlte munter in der Gegend herum, offensichtlich inspiriert von den reichlichen "Alko-Pops" (gibt es den Begriff noch?), die sie zu sich nahmen. Da die Dame an der Kasse sagte, die hätten sich eben alle ein Ticket geholt, waren wir schon etwas besorgt und entwarfen Pläne, was wir machen würden, wenn die sich im Kino so richtig daneben benehmen.

Um die Situation nicht eskalieren zu lassen, hieß es dann "Die sind ja alle betrunken, da zeigen wir den Film lieber auf Deutsch." Als wir das ankündigten, kam aber allgemeiner und ziemlich enttäuscht klingender Protest aus dem Publikum. Und als wir fragten, wer den Film den im Original sehen möchte, reckten sich die Hände aus der letzten Reihe, wo die Gruppe sass, am Höchsten in die Luft. Die Gruppe hat sich dann auch köstlich über den Film amüsiert, aber nicht auf agressiv hysterische Weise (was ich befürchtet hatte), sondern wirklich nett und die gute Laune hat auch echt angesteckt. Als die raus sind, hörte ich nur, wie jemand sagte: "Mensch, wir müssen viel öfter mal ins Kino gehen". Ich muss sagen, dass das eines der schönsten Erlebnisse beim Phantastival war und ich muss echt mal meine Vorurteile gegenüber der heutigen Jugend überdenken. Es gibt doch noch Hoffnung und man darf wirklich nicht alle über einen Kamm scheren.


Ach was! Die solltest du den Haien zum Fraß vorwerfen.
Onkel Joe hat geschrieben:Die Kunst im Leben ist es, immer einmal mehr aufzustehen, als man umgeworfen wird.


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