Olaf Ittenbach und seine Filme

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Re: Olaf Ittenbach und seine Filme

Beitragvon dr. freudstein » 27. Aug 2012, 23:35

Neben H1966 und seinen neuen Rubriken muß ich auch den Itti loben. Habe den Kerl seit Burning Moon begleitet, dann Black Past gesehen und dann kam endlich Premutos raus, den ich auch wieder als Special Edition auf VHS gesigned gekauft habe mit Programmheft und signiertem Poster. Trotz der Amateurlastigkeit mit viel Liebe für die kleine Fangemeinde gemacht, von Fans für Fans quasi und das gefiel mir immer sehr gut. Zudem ist ja eine Steigerung zu sehen, was sich auch an den Storys, aber vor allem an den vielgerühmten Effekten zeigte. Und ich finds amüsant, wenn man laienhafte Darsteller mit ebensolchen Dialogen zeigte. Einer, der sich von ganz unten mit seinem Taschengeld an die Öffentlichkeit traute und investierte, meinen Respekt.
Premutosgilt für mich als das Bestwerk. Riverplay, hab ich ebenfalls als signiertes Tape mit großem Einleger ging mehr in die Psychoebene. Nicht vollkommen, aber ein neuer Schritt und interessanter Beitrag. Beyond the limits habe ich mit 150 DM mitfinanziert und dafür 3 DVDs bekommen, u.a. eine spezielle Fanedition mit meinem Namen im Abspann, sig. Poster, Einladung zur Erstaufführung bei Yazid Benfeghoul (wegen Arbeit nicht beigewohnt), Drehbuch Abdruck und mehr, aber der Film selbst war schon sehr profimäßig mit viel Arbeit umgesetzt worden. Kann sicher nicht mit vielen anderen Kultfilmen mithalten, aber Ittenbach hat einen anständigen Film vorzuweisen. Legion of the Deadist sicher nicht neu erfunden, aber für einen immer noch eher Mid (?) Budget Filmer sehr genial umgesetzt worden und da besitze ich auch VHS und DVD. Seine Filme habe ich lange nicht mehr gesichtet, bekomme grad aber wieder Lust zu, denn er ist ein Ausnahmetalent, der sich für seine Werke nicht zu schämen braucht und stetig gereift ist. Beyond the Limits war allerdings sein letzter Film den ich kenne.
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Re: Olaf Ittenbach und seine Filme

Beitragvon Arkadin » 28. Aug 2012, 09:28

"Black Past" und "Burning Moon" hatte ich damals aus Neugier geguckt. Kann mich nicht recht dran erinnern, war aber wohl okay, da ich zumindest nicht zusammenzucke, wenn ich die Titel höre.
An "Premutos" kann ich mich allerdings erinnern. Überhaupt nicht mein Ding. Fand den albern, infantil und vor allem laaaaaaangweilig.
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Re: Olaf Ittenbach und seine Filme

Beitragvon purgatorio » 28. Aug 2012, 10:01

Die Frühwerke von Ittenbach hab ich auch gesehen wie sie reinkamen (bis auf Riverplay). Begeistert war ich von keinem! Von Premutos kenne ich nur die ersten 15 Minuten, dann war der mir zu doof. Nach Beyond the Limits und dem unfassbar bekloppten Chain Reaction hatte ich dann keinen Bock mehr auf Ittenbach. Aber eventuell gibt's in ein paar Jahren mal wieder eine Chance :kicher:
Trotz den häufig dämlichen Geschichten um die derben Gore-Effekte herum, hatte ich aber immer höchsten Respekt vor dem, was Ittenbach im Alleingang trotz aller Wiedrigkeiten geleistet hatte. Er stand zu seiner Arbeit, das fand ich immer gut und unterstützenswert :nick:
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Re: Olaf Ittenbach und seine Filme

Beitragvon Onkel Joe » 5. Nov 2013, 17:56

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Aus meiner Schatztruhe gefischt.......
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Re: Olaf Ittenbach und seine Filme

Beitragvon dr. freudstein » 5. Nov 2013, 17:58

er kennt sie alle :lol:

und hey, du warst tatsächlich auch mal jung und wusstest noch, was Haare sind :thup:

wo war denn das, bei einer Premiere?
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Re: Olaf Ittenbach und seine Filme

Beitragvon Onkel Joe » 5. Nov 2013, 18:00

dr. freudstein hat geschrieben:er kennt sie alle :lol:

und hey, du warst tatsächlich auch mal jung und wusstest noch, was Haare sind :thup:

wo war denn das, bei einer Premiere?



Ich bin am Kochen und antworte etwas später darauf ;) .
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Re: Olaf Ittenbach und seine Filme

Beitragvon Theoretiker » 5. Nov 2013, 18:43

Es krankt vor allem an den Drehbüchern. In keinem der Werke Ittenbachs, die ich gesehen habe, kam auch nur ansatzweise Spannung auf. Von den Dialogen und schauspielerischen "Leistungen" ganz zu schweigen. Da bleibt die Atmosphäre komplett auf der Strecke.

Respekt möchte ich ihm trotzdem zollen, er gibt nicht auf und hat seine Passion gefunden.

Gesehen habe ich Black Past, Premutos, Beyond the Limits und Dard Divorce. Erinnern kann ich mich nur noch an Beyond the Limits, die Sequenz im Haus ist schon unglaublich hart.
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Re: Olaf Ittenbach und seine Filme

Beitragvon purgatorio » 5. Nov 2013, 19:15

Onkel Joe hat geschrieben:Bild

Aus meiner Schatztruhe gefischt.......


:shock: wie tief ist denn diese Truhe noch :?
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Re: Olaf Ittenbach und seine Filme

Beitragvon Onkel Joe » 5. Nov 2013, 20:54

dr. freudstein hat geschrieben:.....wo war denn das, bei einer Premiere?


Ja bei einer Premiere, mehr dazu erzähle ich mal Privat, es war auf alle fälle eine dicke Sause.


Theoretiker hat geschrieben:Es krankt vor allem an den Drehbüchern. In keinem der Werke Ittenbachs, die ich gesehen habe, kam auch nur ansatzweise Spannung auf.


Das stimmt die Drehbücher sind recht dünn, da sollte er mal von anderer Seite Hilfe annehmen. Aber er gibt immer alles und ist ein wirklich netter Kerl!


purgatorio hat geschrieben: :shock: wie tief ist denn diese Truhe noch :?


Ach da gibts noch einiges ;) .
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Re: Olaf Ittenbach und seine Filme

Beitragvon sergio petroni » 5. Nov 2013, 20:56

Onkel Joe hat geschrieben:
purgatorio hat geschrieben: :shock: wie tief ist denn diese Truhe noch :?


Ach da gibts noch einiges ;) .


:sabber:
DrDjangoMD hat geschrieben:„Wohl steht das Haus gezimmert und gefügt, doch ach – es wankt der Grund auf dem wir bauten.“
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