Notenvergaben - wann ist 'ne 4/10 'ne 4/10?

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Re: Notenvergaben - wann ist 'ne 4/10 'ne 4/10?

Beitragvon jogiwan » 7. Mai 2012, 13:33

deswegen machen wir hier auch sicher kein Drama daraus... ;)
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Re: Notenvergaben - wann ist 'ne 4/10 'ne 4/10?

Beitragvon Onkel Joe » 7. Mai 2012, 19:03

DrDjangoMD hat geschrieben:Aber so ein Affentheater zu veranstalten, nur weil man sich an einer bloßen Benotung stört, das kann ich irgendwie nicht verstehen.


Welches Affentheater den, wir diskutieren über Filme, du erklärst mir deine sichtweise und ich die meine.
Dann haste auf den Man-Eater verwiesen und dich ausgeklinkt und gut ist die sache.Ihr bauscht diese sache gerade auf....es sollte nur um den Film gehen, nicht mehr, nicht weniger....und hallo :winke: immer locker bleiben.Das sollte kein angriff oder sonstiges in der Art sein... :prost: .
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Re: Notenvergaben - wann ist 'ne 4/10 'ne 4/10?

Beitragvon horror1966 » 7. Mai 2012, 19:30

Mir ist die Nationalität der jeweiligen Filme eigentlich vollkommen egal, meine Bewertungen entsprechen lediglich meinen persönlichen Empfindungen. Sicherlich ist da mal der ein oder andere Punkt mehr drin, weil mir ein Film sehr gut gefällt. Dabei schiebe ich dann auch mal die ein-oder andere Unzulänglichkeit zur Seite, die bei 100% er objektiver Bewertung kritisiert werden müsste.
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Re: Notenvergaben - wann ist 'ne 4/10 'ne 4/10?

Beitragvon untot » 7. Mai 2012, 20:37

Ich denke jeder von uns hat seine speziellen Vorlieben und nicht jedem liegt jedes Genre gleich nah am Herzen.
Es ist so wie Adalmar sagt, europäische Filme haben eben ihre Besonderheiten und das mag man, oder lehnt man ab.

Ich persönlich bewerte meine Filme rein nach Gefühl, frisch aus dem Bauch raus sozusagen, wie kann man dabei objektiv sein, ich will das auch nicht und das geht auch garnicht wirklich finde ich.
Ich hab auch nicht das Bedürfnis alles zu haarklein zu analysieren, für mich zählt der Gesamteindruck, der Film kann handwerklich, schaupielerisch und von der Story her top sein, macht er mir ein mieses Gefühl, wird er schlecht bewertet, fertig!
Genauso gut geht es umgekehrt der Film ist ne Gurke aber ich liebe ihn einfach, also fällt meine Bewertung auch dementsprechend aus.
Ich hab auch nix gegen Mainstream Filme, da bin ich für alles offen, ich hab aber meine Genres die mir einfach nicht so liegen, wie Endzeit und Sci Fi, da mach ich dann aber keinen Unterschied woher der Film kommt.
Und auch ich machs wie Doc 2, ich hab eben meine Filmhelden und Lieblingsschauspieler, da ist für mich nie ein Film zu grottig, das ist halt einfach so! :kicher:
Punktewertungen find ich übrigens total klasse, man kennt nämlich seine Pappenheimer mit der Zeit und wenn da ne dementsprechende Punktewertung steht, so kann man meist bedenkenlos zugreifen und der Film gefällt dann auch!!

Ich gucke meine Filme auch am liebsten alleine, denn es gibt in meinem Umfeld nicht viele, die meinen Filmgeschmack teilen, außer meinem Bruder und den seh ich viel zu selten.
Mittlerweile bin ich im Bekanntenkreis aber berüchtigt, es gibt nämlich jetzt so ne speziellen "Untotenfilme" und alles verdreht die Augen, nur weil ich versuche ihnen anständiges Filmgut näher zu bringen, diesem ignoraten Gesindel!! :bang:
Aber manch einem blieb da schon das ein oder andere Mal der Mund offen stehen, auch der Gatte sitzt schon mal beim ein oder anderem Film neben mir und findet Gefallen dran, von Mondo Candido war er sogar richtig angetan, also geht doch! :kicher:
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Re: Notenvergaben - wann ist 'ne 4/10 'ne 4/10?

Beitragvon dr. freudstein » 9. Jun 2014, 17:20

Sagt mal, Theoschi und Sergschi, ihr seid aber echt immer sparsam mit euren Punkten. ab 7 gibts ja selten mal ne Wertung von euch :| seid ihr auch keine Bauchmenschen wie der Bux oder braucht es eine Menge an Kriterien, um mal ne höhere Benotung zu erzielen?
5,5 sind ja echt wenig, aber die Kurzkritik liest sich ja jetzt nicht so schlecht, klingt nach einem gut unterhaltsamen Streifen. 5,5 oder 6 sind bei mir schon deutliche Abstriche zu vermelden und muss ich auch nur in Ausnahmefällen noch mal gucken. Hatte schon überlegt, die Trebbinwertung einzuführen, das macht es mir etwas leichter. die mit 5 Sternen meinte ich.

Zu mir also nochmal:
ich kann meine sponatenen Wertungen im Nachhinein oft auch nicht mehr nachvollziehen, bin eher ein Bauchmensch, da ich den Kopf nur zum Flat tragen habe. Quatsch, das denkt ihr, ich meinte natürlich, ich mach mir schon manchmal meine Gedanken, überlege auch mal, aber bei Filmen ist es nun mal nicht immer so einfach, wenn man Filme als Unterhaltung sieht und da nicht so verbissen ran geht und alles kritisieren muss. Z.B Drehbücher, da hab ich eh keine Ahnung von, wie eins geschrieben wird, wie dadurch der Film etc. entsteht. Natürlich kann ich mir das schon vorstellen wie der Ablauf ist, aber ich kann das nicht so beim fertigem Film beurteilen. Ich guck den Film und entweder kann ich der Handlung gut folgen, oder ich amüsiere mich gut, vielleicht fällt mir auch mal ein guter Soundtrack auf, schöne Farben, miese Synchro etc., aber was das technische angeht wie Kameraführung/technik etc., das könnte ich nicht so ausmachen und ich will in erster Linie auch den Film genießen, ohne jetzt auf sämtliche Details zu achten oder was im einzelnen der Film genau ausdrücken wollte, bin halt kein Intelektueller. Manchmal gelingt es mir vllt. doch, wenn ich einen Film schon so gut wie auswendig kenne wie z.B. CHRISTIANE F., kommt halt auch auf das Thema drauf an, wo ich mal mehr, mal weniger mitreden kann und eigene Gedanken zu haben. Dann natürlich auch auf meine Verfassung, nicht immer hab ich Bock, mir viele Gedanken zu machen oder kann nicht lange am Rechner sitzen. Manche Filme verfolge ich auch mal aufmerksamer, andere nur, um mal eben ne Zeit rum zukriegen, z.B. bei einer Mahlzeit. Es kann also auch mal vorkommen, das ich einen Film mit 5 bewerte, obwohl mich einiges dran gestört hat, ich ihm aber trotzdem noch einige Punkte vergeben kann, weil ich ihn ganz gut durchgestanden habe bis zum Schluß und nicht sehnsüchtig den Abspann entgegengefiebert bin. Und dann gilt die Benotung dann halt nur für die Erstsichtung, würde eine Zweitsichtung erfolgen, z.B. aus masochistischen Gründen oder weil ich den Film loswerden möchte, aber nochmal sicher stellen möchte/muss, ob er es auch wirklich verdient hat. Ist halt alles subjektiv aber manche an sich "schlecht" gemachte Filme wie DIE RÜCKKEHR DER ZOMBIES unterhalten mich gerade deswegen ungemein, wobei die Zombiemasken ja auch wirklich gut gelungen sind. Dann gibts wieder andere eher schlecht gemachte Filme (meist nicht-europäisch und schon gar nicht italienisch), die mich verärgern und ich mich überhaupt nicht mit wohlfühlen kann. Filme, die ich immer und immer wieder sehen kann, kriegen 10/10, andere die supergeil sind wie DER CLAN DER SEINE FEINDE LEBENDIG EINMAUERT aber nur 9/10, weil ich den nicht zu jeder Zeit egal in welcher Verfassung sehen kann, weil er zu anspruchsvoll ist. DAS DING AUS EINER ANDEREN WELT ist da auch so ein Ding, ich muss in der Stimmung dafür sein, weil der nicht so,locker flockig durchläuft. Fand den damals als Teenie sogar richtig langweilig. BLADE RUNNER da hab ich auch meinen Frieden gemacht, weil wirklich beeindruckende Bilder, aber ich find ihn manchmal zu anstrengend. Hab da noch einige Fassungen zu gucken dank der ultimativem Box. Meine Auswertungen jeweils nach 100 gesichteten Filmen werde ich dann noch mal mit dem 5 Sternesystem bewerten (ohne halbe Punkte), das fällt mir etwas leichter. Aber sollte man auch alles nicht zu ernst nehmen. Mir ist nur aufgefallen, das o.g. Herren selten mal anders als 5 oder 6 werten.
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Re: Notenvergaben - wann ist 'ne 4/10 'ne 4/10?

Beitragvon purgatorio » 9. Jun 2014, 17:30

dr. freudstein hat geschrieben:Sagt mal, Theoschi und Sergschi, ihr seid aber echt immer sparsam mit euren Punkten. ab 7 gibts ja selten mal ne Wertung von euch :| seid ihr auch keine Bauchmenschen wie der Bux oder braucht es eine Menge an Kriterien, um mal ne höhere Benotung zu erzielen?
5,5 sind ja echt wenig, aber die Kurzkritik liest sich ja jetzt nicht so schlecht, klingt nach einem gut unterhaltsamen Streifen. 5,5 oder 6 sind bei mir schon deutliche Abstriche zu vermelden und muss ich auch nur in Ausnahmefällen noch mal gucken. Hatte schon überlegt, die Trebbinwertung einzuführen, das macht es mir etwas leichter. die mit 5 Sternen meinte ich.


jepp, das hat mich gerade beim Theo und seiner GODZILLA KEHRT ZURÜCK-Bewertung auch verwundert. "Ich mag den Film sehr" + 5,5. Eine 5,5 würde ich einmal im Leben gucken, dann wahrscheinlich nie wieder :|
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Re: Notenvergaben - wann ist 'ne 4/10 'ne 4/10?

Beitragvon Theoretiker » 9. Jun 2014, 17:52

dr. freudstein hat geschrieben:Sagt mal, Theoschi und Sergschi, ihr seid aber echt immer sparsam mit euren Punkten. ab 7 gibts ja selten mal ne Wertung von euch :| seid ihr auch keine Bauchmenschen wie der Bux oder braucht es eine Menge an Kriterien, um mal ne höhere Benotung zu erzielen?


Ich versuche zum einen das gesamte Punktespektrum zu nutzen und zum anderen dann auch zwischen dem reinen Unterhaltungswert und künstlerischen Aspekten zu unterscheiden bzw. diese in die Bewertung einfließen zu lassen.

Wie man an den Threads zu den besten Filmen der jeweiligen Dekade sehen kann, gibt es schon viele Filme, den ich zwischen 8 bis 10 Punkte gebe.

Die 10 gibt's eben nur bei absoluten Meisterwerken, die mich ganz besonders beeindruckt haben.

5-6 Punkte ist ja eine befriedigende Wertung, die unterhaltsame Filme bekommen, die ich mir auch mal wieder ansehen würde.
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Re: Notenvergaben - wann ist 'ne 4/10 'ne 4/10?

Beitragvon dr. freudstein » 9. Jun 2014, 18:01

ah ok, danke. also ab 5/10 von dir kann man also schon von einem halbwegs gutem Film von ausgehen, deshalb fragte ich mal nach. aber stimmt, bei den Dekadenabstimmungen gabs ja schon einige, nur eben nicht aktuell gesichtet. Ich schätze das mal so ein, das meine 7/10 eher deinen 5 oder 6/10 entspricht.
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Re: Notenvergaben - wann ist 'ne 4/10 'ne 4/10?

Beitragvon Theoretiker » 9. Jun 2014, 18:15

dr. freudstein hat geschrieben:ah ok, danke. also ab 5/10 von dir kann man also schon von einem halbwegs gutem Film von ausgehen, deshalb fragte ich mal nach. aber stimmt, bei den Dekadenabstimmungen gabs ja schon einige, nur eben nicht aktuell gesichtet. Ich schätze das mal so ein, das meine 7/10 eher deinen 5 oder 6/10 entspricht.


Das könnte hinkommen. Die "5" ist der Mittelwert und steht für befriedigend, das macht für mich am meisten Sinn. Ein befriedigender Film unterhält mich natürlich auch (noch).
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Re: Notenvergaben - wann ist 'ne 4/10 'ne 4/10?

Beitragvon sergio petroni » 9. Jun 2014, 19:58

dr. freudstein hat geschrieben:Sagt mal, Theoschi und Sergschi, ihr seid aber echt immer sparsam mit euren Punkten. ab 7 gibts ja selten mal ne Wertung von euch :| seid ihr auch keine Bauchmenschen wie der Bux oder braucht es eine Menge an Kriterien, um mal ne höhere Benotung zu erzielen?
5,5 sind ja echt wenig, aber die Kurzkritik liest sich ja jetzt nicht so schlecht, klingt nach einem gut unterhaltsamen Streifen. 5,5 oder 6 sind bei mir schon deutliche Abstriche zu vermelden und muss ich auch nur in Ausnahmefällen noch mal gucken. Hatte schon überlegt, die Trebbinwertung einzuführen, das macht es mir etwas leichter. die mit 5 Sternen meinte ich.


Hallo Doc, danke der Nachfrage. Ist mir jetzt so extrem noch gar nicht aufgefallen. Kann aber auch daran liegen,
daß in letzter Zeit einfach keine überragenden Filme in meinem Player gelandet sind. Natürlich sind die
Wertungen extrem subjektiv. Wobei ich mir grundsätzlich denke, daß eine 5/10 schon noch Durchschnitt
und kein Verriß eines Filmes ist. Ab 6/10 würde ich mir Filme bedenkenlos immer 'mal wieder anschauen.
Ab 4/10 nach unten eher nie mehr wieder. Ab 7/10 hat mich ein Film eigentlich schon nachhaltig beeindruckt.

Meine Punkte vergebe ich auch eher "aus dem Bauch heraus". Was zählt, ist der Gesamteindruck.
Ich arbeite da jetzt keine Strichliste ab nach Regie, Schnitt, Ton, Drehbuch, Schauspielleistungen,....

Ich finde untot hat das oben ganz gut dargestellt. Wenn man seine "Pappenheimer" kennt, kann man
auch deren Wertungen einschätzen. Nach diesem Prinzip verfahre ich bei Euch auch. :D
DrDjangoMD hat geschrieben:„Wohl steht das Haus gezimmert und gefügt, doch ach – es wankt der Grund auf dem wir bauten.“
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