Notenvergaben - wann ist 'ne 4/10 'ne 4/10?

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Re: Notenvergaben - wann ist 'ne 4/10 'ne 4/10?

Beitragvon Reinifilm » 12. Aug 2010, 12:49

Reinifilm hat geschrieben:Treffender kann man es kaum sagen... allerdings sollte "0" auch enthalten sein. :D

Hmmm... "Das Piraten-Massaker" von Taubert, "Antropophagus 2000" und der von mir unlängst besprochene "Lustig ist die Jodelei bei der Fummelfilmerei" wäre da schon mal ganz heiße Kandidaten... :D
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Re: Notenvergaben - wann ist 'ne 4/10 'ne 4/10?

Beitragvon jogiwan » 7. Mai 2012, 07:48

Weil grad im anderen Fred wieder einmal ausgiebig über Benotungen diskutiert wird. Wie siehts denn eigentlich bei euch aus? Wenn ihr Filme guckt, guckt ihr die dann alleine, in der Runde oder ist da dann vielleicht auch jemand ohne Italo-Fanbrille dabei? Irgendwie kommt man ja oftmals nicht an dem Gedanken vorbei, dass gerade das Scheuklappentum bei Genre-Fans oftmals sehr stark präsent ist und man sich ein Umfeld geschaffen hat, dass dieses teilt. Gerade bei Die-Hard-Western-Fans :knutsch: oder VHS-Freaks :knutsch: hab ich (auch durch andere Foren) oftmals das Gefühl, dass die gar nix anderes mehr gucken und alles außerhalb der Genre-Grenzen komplett ablehnen. Daher nehme ich Wertungen in Foren zwar grundsätzlich wahr, aber auch wenn am Ende dann 9/10 oder 4/10 steht, kommt man wohl nicht herum, auch den Text zu lesen, der eine Wertung begründet. Und selber gucken macht immer noch am Schlausten! :D
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Re: Notenvergaben - wann ist 'ne 4/10 'ne 4/10?

Beitragvon DrDjangoMD » 7. Mai 2012, 08:27

Ich muss gestehen, ich sehe Filme lieber alleine, ganz besonders Erstsichtungen. Ich würde zwar nicht sagen, dass meine Freunde jeden Film eines Genres ablehnen, aber sie sind zumindest in Sachen Italos anspruchsvoller. Und es nimmt einem doch sehr viel Sehvergnügen weg, wenn man sich einen Film ansieht, der einen theoretisch gefallen würde, einfach weil sagen wir so viele bekannte Gesichter mitspielen, daneben aber ein Unwissender sitzt, der sich nur über die Schwächen des Drehbuches aufregt. Daher teste ich meine neuen Filme lieber mal aus, und jene, von denen ich weiß, dass sie meinen Freunden gefallen würden, schau ich mir dann auch mit ihnen an, und erlebe so einige schöne Fernsehabende.
Außerdem hat man doch immer andere Richtlinien. Ihr wisst, das Drehbuch ist mir recht egal, denn ich versuche mich immer möglichst auf den Film einzulassen und meine Gefühle den gezeigten Bildern anzupassen. Viele verhalten sich bei Filmabenden anders, bleiben distanzierter und stören sich dann an eventuellen Schwächen im Skript.
Außerdem habe ich ja meine berüchtigte "Liste der Lieblinge", die zirka 100 Schauspieler und Schauspielerinnen umfasst, die ich einfach total gerne sehe. Ich bin zu Frieden, wenn sagen wir beispielsweise Giuliano Gemma die Hauptrolle übernimmt. Ich glaube ich würde keinen Film nur wegen Giuliano höher bewerten (das mach ich höchstens beim Anthönchen :pfeif: ), aber ich genieße zumindest die Sichtung doch wesentlich mehr als einer, der nie vom ollen Giuliano gehört hat. Deswegen genieße ich viele Italowestern wahrscheinlich mehr als einige Freunde von mir. Sie mögen Western an sich nicht weniger als ich, aber ich bin ganz aus den Häuschen, wenn ich in einem Film ständig geschätzte Gesichter wie Frank Brana, Aldo Sambrell oder Benito Stefanelli über die Leinwand huschen sehe.
Also zusammenfassend: Ich sehe mir schon gerne Filme mit Freunden an, aber ich würde die Filme vorher auf jeden Fall testen, ob sie nur für mich oder auch für Außenstehende geeignet sind ;)


Zu meiner Benotung noch allgemein: Ja, ich benote recht häufig mit hohen Noten, dazu sei aber noch kurz hinzugefügt, dass ich ja nicht so häufig Kritiken schreibe, nicht jeder Film bekommt ein längeres Review, meist nur diese die ich besonders gut, besonders schlecht, oder in irgendeiner anderen Weise besonders finde. Da ist es natürlich klar, dass zumindest bei meinen längeren Kritiken sehr krasse Benotungen zu finden sind.

Allgemein hier noch mein Notenschlüssel (die Begründungen können leicht variieren, wenn zum Beispiel ein Film mit besonderen Aussagen und besonderem Stil in anderen Aspekten wirklich grottig ist, kann er niedriger bewertet werden als angegeben); Filme wie "Amer" sind dann natürlich auch Sonderfälle, aber sowas erkläre ich ja zur genüge in der eigentlichen Kritik:

10/10 - Durch und durch gelungen, höchstens ein paar nichtige Schwächen, plus irgendeine atemberaubende Besonderheit muss dabei sein.
9/10 - Entweder durch und durch gelungen. Oder mit kleineren Schwächen aber über irgendeinen besonders tollen Aspekt verfügend.
8/10 - Muss keine besondere Aussage oder keinen atemberaubenden Stil enthalten, aber vom Anfang bis zum Ende unterhalten und in jeden einzelnen Aspekt zufriedenstellend sein.
7/10 - Soll durchgehend Spaß machen.
6/10 - Macht prinzipiell Laune, hat aber doch einige unübersehbare Schwächen.
5/10 - Einige Schwächen, aber als kurzweilige Unterhaltung reicht er noch.
4/10 - Weniger unterhaltend, mehr Schwächen.
3/10 - Noch weniger unterhaltend, viel mehr Schwächen.
2/10 - Schwächen überwiegen, aber ein paar unterhaltsame Szenen sind darunter.
1/10 - Mieser Film, aber ein zwei Aspekten kann ich noch was abgewinnen (Bsp. "Porno Holocaust" - Grottenschlecht, aber cooles Thema und George Eastman).
0/10 - Der Film langweilt mich und lässt mich kalt. Ich hasse ihn nicht aber ich würde ihn mir auch so schnell kein zweites Mal ansehen.
-1/10 - Der Film wirkt negativ auf mich, ich hasse ihn, er ist nicht nur langweilig sondern verärgert auch.
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Re: Notenvergaben - wann ist 'ne 4/10 'ne 4/10?

Beitragvon Adalmar » 7. Mai 2012, 08:29

Ich gucke ehrlich gesagt meistens (um nicht zu sagen: fast immer) alleine, da ich leider außerhalb des Internets so gut wie niemanden kenne, der erstens meine Filmbegeisterung (in dem Ausmaß) und insbesondere meine Genrefilm-Vorlieben teilt.

Was Benotungen angeht, sehe ich keine Möglichkeit, die in Worte zu fassen. Z. B. 1/10 kann ebenso ein extrem aufwendig gemachter, aber m. E. saudummer Film wie "Troja" bekommen wie ein äußerst billiger und ebenso dummer Film wie "Nikos the Impaler". Viele behaupten, dass nur "objektiv" schlecht und billig gemachte Filme eine Tiefstwertung verdient hätten, das sehe ich jedoch anders. Wenn ich bei einem Hollywood-Blockbuster die ganze Zeit nur abkotzen könnte, wird der abgestraft, es lebe das Internet. Meine Noten sind in erster Linie emotional und geben meine Überwältigung, Freude, Befriedigung, Gelangweiltheit oder totale Verärgerung bei der Rezeption des Films wieder.
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Re: Notenvergaben - wann ist 'ne 4/10 'ne 4/10?

Beitragvon Arkadin » 7. Mai 2012, 08:34

jogiwan hat geschrieben:Daher nehme ich Wertungen in Foren zwar grundsätzlich wahr, aber auch wenn am Ende dann 9/10 oder 4/10 steht, kommt man wohl nicht herum, auch den Text zu lesen, der eine Wertung begründet. Und selber gucken macht immer noch am Schlausten! :D


Volle Zustimmung. In den Rezensionen auf meinem Blog unterlasse ich es mittlerweile ganz bewußt, irgendwelche Noten zu posten. Warum? Noten machen nur Sinn, wenn man sie richtig verorten kann, d.h. alle die selben Maßstäbe anlegen. Wenn ich z.B. bei einem Film einfach nur 6/10 schreibe, mag das bei jemanden, der per se erst ab 7 anfängt Punkte zu vergeben, auf einen absolut miesen Film hindeuten, obwohl ich den "überdurchschnittlich" fand. Umgekehrt wird derjenige gar nicht ermessen können, was mir eine 9 oder gar eine 10 bedeutet. Nein, die Leute sollen den Text lesen und da steht ja alles zu Pro und Kontra drin. Und dann kann jeder selber entscheiden, ob das Kontra für ihn so wichtig ist, dass er eine niedrigere Note geben würde, bzw. das Pro so stark, dass es eine hohe Benotung rechtfertigt. Zudem sind die Leser dann gezwungen sich mit der Filmkritik auseinanderzusetzen und nicht einfach nur schnell die Noten zu scannen und dann weiter...

Zum anderen klafft oftmals zwischen der (subjektiv objektiven) Notenvergabe und dem Spaß gerade bei Exploitation-Ware eine ziemlich große Lücke. Darum unterlasse ich es auch hier großartig Noten zu vergeben.

Wo ich noch auf das Notensystem zurückgreife ist bei der ultrakurz Bewertung in "Welchen Film habt ihr als letztes gesehen". Da aber dann auch nur bei Klassikern oder Mainstreamware.

Für mich selber führe ich natürlich weiter eine Noten-Tabelle und trage diese brav in der IMDb ein. Und wenn jemand wissen möchte, wo ein bestimmter Film bei mir auf eienr Skala von 1 bis 10 steht, kann er ja fragen.
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Re: Notenvergaben - wann ist 'ne 4/10 'ne 4/10?

Beitragvon purgatorio » 7. Mai 2012, 08:57

ich versuche mich meist mehr oder weniger gelungen von bloßer Genre-Begeisterung zu distanzieren (klappt nicht immer, siehe IRON SKY, wo ich zugeben musste, dass ich ihn einfach gern haben will - bis zur Zweitsichtung), sollte das nicht klappen, ist's separat notiert. Ansonsten gilt prinzipiell, dass ein Film in allen Belangen gut sein muss, um eine gute Bewertung zu bekommen - natürlich ist dies streng subjektiv. Eine 10/10 gibt's dann nur bei einem perfekten Film (ohne Abstriche!) der zusätzlich auch noch Wiederguckwert hat (ich hab nie verstanden, wie man 29 PALMS eine 10/10 geben kann und dies zusätzlich mit dem Hinweis versieht, dass der Film so schrecklich war, dass man ihn nie wieder sehen möchte). Natürlich fließt auch die emotional entfesselte Wucht mit in die Bewertung, ein Film/Kunst muss nicht immer "schön" sein um zu gefallen. Ein zu tiefst deprimierender und verstörender Film kann dennoch eine 9/10 bekommen (keine 10, dafür fehlt der Wiederguckwert, der mir persönlich sehr wichtig ist). Im Grunde ist's aber so: meine Bewertungen sind Richtlinien für mich selbst! Ich bewerte nicht, um Anderen eine Hilfe zu sein. Dafür verfasst man ja auch gegebenenfalls einen Text. Als elementare Zäsur sehe ich die 5/10! Hier liegt der Durschnitt manifestiert. Daran muss sich alles messen.

Das speziell hier auch großer Mist gern etwas positiver bewertet wird, weil er aus Italien kommt, hat mich hier anfangs etwas verwirrt. Mittlerweile mach ich das aber auch gelegentlich, glaub ich. Grundsätzlich gilt aber: jeder bekommt seine faire Chance. Grundsätzliche Ablehnungen gibt's bei mir nicht (ich erinnere an das m.E.n. unsinnige "ähhh, da ist CGI drin", oder "iehhh, dass ist ja Mainstream" ;) ). Es gibt dieses oder jenes Genre, dass mir eben mehr oder weniger zusagt, aber wenn die Stimmung und Laune vorhanden ist, ziehe ich mir auch alles rein :nick:

Aber in einem Punkt würd ich dem Doc2 eben auch gern ans Bein pinkeln: ein Film, der durch und durch scheiße ist, kann doch unmöglich durch Genrevorlieben und Lieblingsschauspieler eine gute Note erhaschen! Das ist doch albern, oder? :? eventuell verstehe ich dich aber auch falsch ;)
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Re: Notenvergaben - wann ist 'ne 4/10 'ne 4/10?

Beitragvon Adalmar » 7. Mai 2012, 09:56

purgatorio hat geschrieben:Das speziell hier auch großer Mist gern etwas positiver bewertet wird, weil er aus Italien kommt, hat mich hier anfangs etwas verwirrt.


Hat das jemand schon mal so geschrieben oder ist das deine Interpretation betreffender Kritiken?
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Re: Notenvergaben - wann ist 'ne 4/10 'ne 4/10?

Beitragvon purgatorio » 7. Mai 2012, 10:32

Adalmar hat geschrieben:
purgatorio hat geschrieben:Das speziell hier auch großer Mist gern etwas positiver bewertet wird, weil er aus Italien kommt, hat mich hier anfangs etwas verwirrt.


Hat das jemand schon mal so geschrieben oder ist das deine Interpretation betreffender Kritiken?


das war, als ich hier vor gut einem Jahr einstieg, vielerorts meine Interpretation. "Ist italienisch, kann nur gut sein." So kam's mir vor, als ich noch glaubte objektiv sein zu können :mrgreen: keine Panik, ist nicht bös gemeint. Das hier ist ja nicht umsonst ein Genre-Forum :nick: Aber als Ersteindruck war das sehr befremdlich ;)
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Re: Notenvergaben - wann ist 'ne 4/10 'ne 4/10?

Beitragvon Adalmar » 7. Mai 2012, 11:28

Diese vermeintlich an Nationalitäten orientierte Sympathievergabe liegt wohl eher an bestimmten Charakteristika nationaler Filmkulturen, ihren eigenen stilistischen Kennzeichen. Ein bestimmter Filmmusik-Sound, bestimmte Kameraführung, bestimmte Motive usw. sind eben typisch für das italienische Filmschaffen z. B. der 70er, und wenn einem diese Elemente gefallen, heißt das ja nicht, dass man die Filme gut findet, "weil sie aus Italien kommen", in dem Sinne, dass man Italien allgemein wegen des Parmaschinkens und des Turms von Pisa gut findet und dann zwangsläufig eben auch die Filme mag.
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Re: Notenvergaben - wann ist 'ne 4/10 'ne 4/10?

Beitragvon DrDjangoMD » 7. Mai 2012, 13:23

Ich hab die Diskussion aus dem "Inferno unter heißer Sonne"-Fred mal hierhin verlegt.

Onkel Joe hat geschrieben:
buxtebrawler hat geschrieben:
Onkel Joe hat geschrieben:wir müssen Objektiv bleiben


Nee, das müssen wir nun wirklich nicht. Wie soll man auch "objektiv" bei einer Kunstform wie dem Spielfilm sein? Das widerspricht sich ja nahezu. In wem die Filmleidenschaft brennt, der ist immer hochgradig subjektiv. Aber ich denke, ich weiß was du meinst: Man sollte sich zumindest insoweit um eine gewissen Objektivität bemühen, dass Bewertungen halbwegs fair und nachvollziehbar bleiben und sie in Relation zu anderen Filmen setzen, denn ansonsten sind sie wertlos. Ein wirklich differenziertes Urteilungsvermögen ist aber auch wirklich nicht einfach.


Wir müssen Objektiv bleiben, ich kann keinen Film in dem meine Lieblings Darsteller durch die Gegend flitzt in den Himmel heben als wäre es ein Meisterwerk.Andere lesen das und kommen dann in den genuss des Films und verstehen die Welt nicht mehr.Die Leidenschaft brennt das stimmt, dann sollte man dies auch äußern.Der Film gefällt weil der Darsteller X 70% des Films für mich ausmacht.So aber gehen manche User davon aus das dieser Film zur Creme de la Creme des Genres gehört und eben dazu gehört dieser Film nicht :|.Ich kann doch diesen Film nicht auch nur ansatzweise mit Schwarze Handschuhe vergleichen und fast auf eine stufe stellen.Mann muss einfach unterscheiden, das eine ist Klasse für sich aus diesen Gründen und Meisterwerke bleiben eben solche weil sie es sind.


Ich finde ihr messt den Noten allein zu viel Bedeutung zu. Ich finde Noten sind einfach ein gutes Hilfsmittel. Bei "Welchen Film habt ihr zuletzt gesehen" benote ich die Filme, damit man mal prinzipiell weiß, ob sie mir gefallen haben oder nicht. Und wenn ich das Gefühl habe, ich müsste meine Benotung weiter erläutern, schreib ich eine Kritik dazu. Würde ich also einem Film überbewerten NUR weil ein Lieblingsdarsteller mitspielt (Was bei "Inferno unter heißer Sonne" übrigens nicht der Fall war, der Film hatte mehrere positive Seiten), dann würde ich dies in meiner Kritik deutlich machen. Wenn man also meine Benotung ließt, denkt der Film ist ein Meisterwerk und dann aber meine Gründe sieht, wird man wissen, dass er nur für mich ein Meisterwerk ist und für all jene die meine Gründe teilen.
Jeder Mensch hat zwar andere Meinungen von einem Film und deswegen habe ich überhaupt nichts dagegen, wenn man einem Kritikpunkt von mir widerspricht; es ist ja der Sinn von einem Forum über Filme zu diskutieren, jeder soll seine Meinung dazu äußern. Aber so ein Affentheater zu veranstalten, nur weil man sich an einer bloßen Benotung stört, das kann ich irgendwie nicht verstehen.
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