Die besten Filme der "ersten" Dekade (Jahre 2000 bis 2009)

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Re: Die besten Filme der "ersten" Dekade (Jahre 2000 bis 2009)

Beitragvon Adalmar » 14. Apr 2014, 20:32

Nachträge (alle ernst gemeint):

Kill Bill 1 (2003)
Non ho sonno - Sleepless (2001)
Saw III (2006)
Tomie: Forbidden Fruit (2002)
Dagon (2001)
Beyond the limits (2002)
Final Destination (2000)
Ginger Snaps 2: Entfesselt (2004)
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Re: Die besten Filme der "ersten" Dekade (Jahre 2000 bis 2009)

Beitragvon Prisma » 14. Apr 2014, 20:40

Ich würde noch folgenden Film ergänzen, wobei einer der besten kommt der Sache nicht gerade nahe.
Er ist mir aus dieser Dekade allerdings am nachhaltigsten in Erinnerung geblieben:

Dancer in the Dark (2000)
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Re: Die besten Filme der "ersten" Dekade (Jahre 2000 bis 2009)

Beitragvon dr. freudstein » 15. Apr 2014, 00:23

ihr habt es schon immer geahnt, ich bin ein Idiot :palm:
hab mir mal die ofdb Filmsammlung angeguckt (also meine eigene) und siehe da, man kann alles beliebig sortieren auch nach Erscheinungsjahr :idea: Dabei festgestellt, das noch ne ganze Menge Einträge fehlen (viel zu viele) und einige auch wieder gelöscht werden müssen. Und ich wollt hier bei deliria alles durchforsten, was für ein Schwachsinn, wäre ja auch unmöglich bei dieser Sufu. OK, werd mal meine Freizeit opfern und mich mal mehr um die ofdb kümmern. Genug mit dem Mitteilungsbedürfnis, zurück zum Thema. So war es natürlich viel einfacher und aus der Erinnerung heraus habe ich mir ohne Dokus die Filme rausgepickt die ich aus der Dekade am besten fand und natürlich fehlen dann einige, die ich noch nicht eingepflegt habe, aber als Retrofan dürfte auch kaum noch was hinzukommen. Ist nicht viel, aber ein paar gute Filme gab es ja doch. Ohne Ranking, ist eh stimmungsabhängig, aber hochprozentig waren auf jeden Fall folgende:

2000
The Case (Amateur) wirklich sehr gelungen und pfiffig gemacht mit einfachen Mitteln sehr witzig, flüssig umgesetzt RESPEKT!!!
Final Destination sowas gab es in der Art vorher noch nicht. wurde natürlich unendlich weitergeführt, aber Teil 1 und 2 waren richtig gut und die danach ok, 1-2 x angucken ok.
They nest - Tödliche Brut war jetzt nicht so der Überbringer, aber ab und zu schau ich den mal ganz gerne, einige gelungene Effekte
Riverplay auch Amateur, aber ein Ittenbach und immer noch besser als andere was danach kam von ihm. Auf dem Amateursektor machte er sich einfach am besten und in erster Linie ist er eh der deutsche Savini als ein guter Geschichtenerzähler. Hier mit wenigen Mitteln aber ein durchaus interessanten Film geschaffen, den ich mag. Wenige Darsteller, aber draußen in der "Wildnis" und ein sehr geil gemachtes Psychospiel (kann uns Ugo, dem Hütchenspielanimierer nicht beurteilen wegen konsequenter Verweigerung des Low Budget Bereichs)
American Psycho lange nicht gesehen, hab ich auch nur als VHS Rip, hab ich aber noch als sehr gut in Erinnerung
2001
Jason X Eigentlich ja gääähn, schon wieder Jason. aber in neuem Gewand und gar nicht mal so doof, wie sie seine Wiedererweckung inszeniert haben. Warum nicht auch mal in den Weltraum verfrachten. Doch, ein paar neue Ideen gibt es und eigentlich mag ich Jason so sehr, das ich ihm sein Untotendasein gönne bzw. mir als Zuschauer.
Ansonsten hatten in diesem Jahr die Filmemacher eine unkreative Phase
2002
28 days later So unrealistisch auch mal nicht, weil die Menschheit hängt wirklich an einem seidenem Faden (diesen hat noch nie einer gesehen). Ein Virus kann die ganze Welt lahm legen, vor allem dadurch, das wir binnen weniger Stunden an fast jeden Ort der Welt gelangen können, in Gebiete, auf das unser Immunsystem gar nicht vorbereitet ist und somit eigentlich ungefährliche Viren für andere wiederrum todbringend sein können. Durch die Jetterei kann sich dieser Virus dann binnen weniger Stunden in alle Welt verteilen. Die Schlagzeilen waren in den vergangenen Jahrzehnten voll davon. Schon gespenstisch, da wachste im Krankenhaus auf und plötzlich findest du eine leere Welt vor, die dann doch gar nicht mal so leer ist. Sehr anschaulich hier gemacht, wenn auch mit modernsten Tricktechniken, aber dafür wirkt es alles umso bedrohlicher. Gut gemacht.
Ring
Das US Ding, zuerst im Kino gesehen und ich war wirklich beeindruckt und meine damalige Freundin klebte an meinem Schoss statt an meinem Mund. Aber auch ich war nicht unberührt (nein wirklich nicht, ich sagte doch ich hatte da ne Freundin und es war auch nicht die erste und sie verkrochen sich nicht nur aus Angst in meine Lenden,ich schwör) ja der Film war für mich was wirklich neues und ein wenig bange wurd mir schon, als ich das Video von dieser nachtragenden Terrorlady im Brunnen sah. Auch die ganzen Fortsetzungen oder die asiatischen Originale bzw. auch die Fortsetzungen fand ich sehr spannend und gruselig. Das Thema ist nun durch, es reicht jetzt, aber das US Ding war wirklich nach langer Kinoabstinenz ein sehr prägendes Ereignis. Bin heut noch froh, das ICH auswählen durfte, aber das Nachtprogramm verlief nicht wie erhofft (das arme Ding war verängstigt und ich glaube ihr, das ich nicht schuld war)
Führer Ex
Ingo Hasselbach ja ja. Die Weitlingstrasse war ja echt ein Skandal, was da abging, aber generell im Osten waren die Faschos ja die Strippenzieher. Der Film basiert ja ungenannt auf der Bio von Hasselbach. Die Ereignisse konnten einem ja schon Angst machen. Ziemlich gut erzählt und zeigt auch sehr deutlich den Weg in die Neonaziszene und wie die beiden Freunde sich psychisch verändert haben. Erst wurde der eine durch den Knast radikal, dann der andere. Bus bauen, aber zackich !!!
Bubba Ho-Tep
Elvis lebt, das wussten wir ja alle, ein Rock & Roller stirbt nie. Eine sehr geile Komödie, die sogar ich mir sehr gerne anschaue. Fantastisch und sehr krude Ideen, macht echt Spaß. Und mit Bruce Campbell.
2003
Beyond Re-Animator Ich mag Herbert West und seine Eskapaden. Lass ihn mal machen. Nun wirklich nichts neues, aber das unser Re-Animator auch im Knast weiter machen konnte, gönne ich ihm. Leider gelingt es ihm auch hier nicht, aus seinem Serum einen Jungbrunnen zu fabrizieren, der ohne Nebenwirkungen von statten geht, aber sonst wäre es ja auch langweilig.Irgendwann wird es mal klappen, doch wer hätte was von der Unsterblichkeit? Der Alkoholiker könnte dann ewig trinken ohne Reue, aber die Rentenversicherungsanstalten müssten das Geld dann wirklich zweckbestimmt einsetzen, doch dank zunehmender Niedriglohnarbeit wären die Kassen dann trotzdem schnell leer. Und da heute kaum noch einer ab 50 eine Arbeit findet, wie sollte man dann die ganzen Ewiglebenden ernähren, solang Essen und Wohnraum Geld kostet? Herbert West dürfte das erstmal nicht mehr interessieren, mal gucken, was aus ihm wird? Ein Ewiglebender oder ein Rentner, an dessem Leben wir nicht mehr teilnehmen dürfen? Fragt Brian Yuzna, ich weiss es nicht.
Wrong Turn Na endlich mal ein Hinterwäldlerfilm, der mich auch mal wieder reizt. Echt derbe Effekte und echt übel gemacht. Leider zog dieser auch wieder einige Fortsetzungen nach sich, wovon laut Hörensagen der fünfte Teil wieder sehr gut sein soll, dem deutschem Publikum aber verschlossen bleibt, zumindest uncut. Bootlegs darf man ja nicht kaufen. Also werde ich es nie erfahren, ob der 5. wirklich so geil sein soll wie dieser Auftakter.
Hitler - Der Aufstieg des Bösen Robert Carlyle (Trainspotting) macht vielleicht nicht den besten Hitlr aus optischer Sicht, aber hier wird sehr gut in seine Psyche eingetaucht (die von Hitler) und da ich mal die Bio gelesen habe, finde ich hier auch einiges relevantes nieder. Kranker Mann fürwahr, aber ich sollte mich selbst da nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Ich kann es mir nicht erklären, aber mich animiert dieser Film immer wieder zu Neusichtungen. Obwohl auf 2 Discs veteilt, fand ich ihn nie zu langatmig. Die historischen Figuren, z.B auch Rudolf Heß und Göring vermag man hier schwer zu erkennen, aber es wird eben auch viel gezeigt, was nicht unbedingt jedem bekannt war. Ob nun sehr authentisch oder nicht, lässt sich nun schwer urteilen, aber das meiste hat man doch mal gelesen. Es zeigt zumindest, wie Hitler es verstand erst einzelne Leute und dann die Masse aufzuwiegeln, anzustacheln. Viele litten auch dadrunter, besonders die ihm Nahestehenden, aber sie konnten sich ihm nicht entreissen. Ich denke, grad die psychologische Seite vom Wolf erklärt so vieles und wurde hier doch ziemlich eindrucksvoll zur Schau gestellt. Der Bastard wird eben nie sterben, noch Generationen nach uns werden sich fragen, wie konnte das geschehen? Und es waren ja nicht nur die Deutschen, die ihm zu dem machten, was er war.
High Tension Das Ende war vielleicht ein wenig vorhersehbar und trotzdem überraschend. Trotzdem funktioniert der Film auch nach der Zweitsichtung. Herausragend inszeniert.
Freddy vs. Jason Die beiden Streithammel mal zusammen auf einem Parkett, das war wirklich mal die Krönung. Michael Myers hatte wohl keine Zeit. Jason und Freddy müssen sich ja auch mal zusammen austoben, sonst wäre es langweilig geworden. Jeder mit seinen eigenen Waffen im Duell. Freddy sabbelt gerne, Jason hält wie immer seine Klappe. Gib ihm saures. Wem? Schaut es euch selbst an. Machte wider Erwarten wirklich Spaß. Das sich etwas so einfaches so lange halten kann, unglaublich eigentlich. Simpel, aber es macht Spaß. Und beide Misanthropen mal gegeneinander gab es vorher noch nicht. Muss es auch kein zweites Mal geben, denn die Show der beiden mordenden Entertainer reicht aus.
Final Destination 2 gefiel mir sogar etwas besser als der erste Teil. Meine Fresse, da wird einem echt bange. Wer hat nicht schon mal gedacht, hui, da haste aber noch mal Glück gehabt? Arschlecken, es erwischt doch jeden, denn der Tod ist kein Zufall, er ist gewollt und lebt. Bin mal besoffen vor die S-Bahn gerutscht und wurde im allerletztem Moment zurück gezogen. Wurd mir erst später bewusst, wie knapp das war. Seit FINAL DESTINATION warte ich auf die Revanche. Bis dahin (etwa 10 Jahre) dachte ich immer, Besoffene haben einen Schutzengel. Da fällt mir ein, in F.D. waren die Opfer alles Nüchterne oder? Proooo-hooost :prost: :engel:
2004
Der Untergang Mal ganz ehrlich, Bruno Ganz (noch ganz, nicht kaputt? Heil Ganz, es wirkt, es wirkt) ist sowas von authentisch, nicht nur rein optisch. Und das aus deutschem Lande. Hitler in seinen letzten Tagen, da dachte ich erst, was soll daran so interessant sein? Doch hier offenbart sich nochmal sein ganzes psychisches Problem, wird so realistisch dargestellt, das man glaubt, die letzten Tage wären wirklich noch mitgefilmt worden. Auch Goebbels oder Albert Speer sind allein optisch schon sehr realistisch dargestellt. Natürlich ohne direkten Vergleich. Meiner Meinung nach hat man sich hier sehr nach der historischen Vorlage gerichtet. Genau so stelle ich mir das vor, es wirkt sehr überzeugend. Man erkennt den Hitler, wie man ihn sich in seinen letzten Tagen vorstellte. Ein gebrochener Mann, seines Lebenstraums beraubt und von allen verraten, krank und vollgepumpt mit Drogen (auch Kokain soll ihm ja verabreicht worden) und der Wirklichkeit entfremdet. Ein Lebensziel, was einfach unerreichbar war, aber einem Wahnsinnigen eben nie bewusst wurde und typisch Nazi, die Schuld auf andere schieben. Fast, aber nur fast könnte man noch Mitleid bekommen, so ergreifend wurde es hier nachgespielt. Klaustrophobisch in der erdrückenden grauen Welt des Führerbunkers, in dem natürlich nicht geraucht werden darf, solange der Führer lebt. Und sich mal einen hinter die Binde giessen, während oben der Untergang bevorsteht, den man selbst hervorgerufen hat. Ein schwerer Auftrag für die Schauspieler, aber sie haben ihn meisterhaft bewältigt.
Space Odyssey - Missionen zu den Planeten Dokumentarische Reise zu einigen Planeten unseres Sonnensystems, wie er, wenn die entsprechenden technischen Möglichkeiten vorhanden wären, tatsächlich unter Berücksichtigung der bis dahin erworbenen Kenntnisse über die Eigenschaften der Planeten sowie die menschlichen Risiken insbesondere der gesundheitlichen durch den Sonnensturm etc. mit einbezogen, stattfinden könnte. Faszinierend und habe ich mir etliche Male angesehen. Eines Tages bestimmt Realität, aber wahrscheinlich nicht mehr in meinem Leben :( Die bemannte Reise zum Mars werde ich hoffentlich noch miterleben.
Dawn of the dead. MEIN Kultilm überhaupt sollte geremaked werden ??? Das geht nicht, unfassbar, Skandal, Boykott!!! OK, den onkel joe hab ich ja erst später kennengelernt, sonst hätte ich geschrieen, SEIN Kultfilm....ich konnte es mir einfach nicht vorstellen, das so ein Remake nötig war und funktionieren sollte. Doch dank der Aufhebung meiner Sperre liess ich eine Sichtung zu und ich war angenehm überrascht.Denn hier gab es einen fast ganz neuen Film, die Zombies waren schneller und sogar cleverer und es gab zwar das Kaufhaus, aber die Thematik wurde ganz neu und modern umgesetzt. Mein innerer Frieden war wieder hergestellt. DER Kultfilm wurde nicht missbräuchlich vergewaltigt, dafür aber sowas wie ein beinahe neuer Kultfilm fabriziert. OK, Kultfilm würde ich es nicht nennen, aber doch ein Film, den man sich ab und zu mal geben kann, der Spaß macht und eben mo(r)derner wirkt, neueste Techniken angewandt wurden und eben auch neue Ideen und somit zeitgemässer. Nicht unbedingt mein cup of tea, aber hier doch sehr erfrischend. Das Original unerreicht, aber hier auch für Retroriker ungeachtet des Originals ein sehr sehenswerter, innovativer Aufguss eines alten Themas. Wer das Original nicht liebt, wird hier seine Freude haben und das Szenario glaubwürdiger finden. Ich hingegen werde das Original zwar nach wie vor lieben, aber das Remake auf seine Art auch lieben und sicherlich mehr als SCHLOSS HUBERTUS (den ich allerdings noch nicht gesehen habe).
2005
Mission Alien Planet: Leben auf Darwin IV Animationsfilm. Ja, hier wird einiges vorweggenommen, was unsere Generation noch nicht erleben wird, die Entdeckung eines neuen Planetens. Rein faktisch wurden zwar schon viele entdeckt, doch wird es auf diesen auch Leben geben und wie würde es aussehen? Menschenähnlich scheinbar nicht, aber durchaus nachvollziehbar. Weltweit haben sich Astrobiologen etc. zusammen gefunden und Leben geschaffen, wie sie unter bestimmten Voraussetzungen eines fiktivens Planetens existieren könnte. Sehr interessant und spannend.
Cannibal Die Geschichte um den Rotenburg Kannibalen Armin Meives hat man ja sehr interessiert mitverfolgt in der Presse, sich sicher auch bildlich ausgemalt, doch hier wird es einem mehr als nur anschaulich dargestellt, fast schon zu realistisch. Ganz üble Nummer, unfassbar, das es sich so zugetragen haben könnte. Zwar nur Low-Budget, aber hier war kein Hollywood Budget nötig und es wirkte einfach nur zu überzeugend und realistisch, das einem angst und bange wird. Die Schwulen-Szenen sind schon für Heteros befremdlich un man schaut öfter mal weg, aber was danach kam, lässt einem wirklich die Augen zuklappen, um sich selbst zu schützen. Unfassbar und doch, sowas passiert in der Welt und wer weiss wie oft noch??? Dennoch meinen Respekt für den Filmemacher, das er die sich wirklich zutragende Geschichte visuell so hervorragend umgesetzt hat. Sie lässt einen nicht wirklich alles begreifen, aber die Gedanken, die einem während der Berichterstattung durch den Kopf gingen, visuell Wirklichkeit werden lassen. Schwache Mägen dürften gereizt werden, also nicht ohne Eimer schauen. Heil OP/enis, lasst das Ding dran :opa: !!!
Adams Äpfel viel kriegt man ja nicht aus den skandinavischen Nachbarstaaten zusehen, aber das hier war schon echt krass und mal ne ganz andere Auseinandersetzung mit der Neonazithematik. Unfassbar. Sicherlich mal was ganz anderes. Backe backe Kuchen, der Nazi hat gerufen...oder ein Tumor? Können Neonazis therapiert werden? Schaut selbst !
2006
This is England Zeigt einem zum einem, woher die Skins wirklich kamen, aber auch durch einzelne Personen, wohin sie gingen, nämlich von Skins zu Boneheads. Szenekenner dürften hier sich wiederfinden zum Teil, szenefremde einiges dazu lernen. Sehr gute Auseinandersetzung, die aber durchaus nicht nur für Szenekenner interessant sein dürfte.
2007
Planet Terror eigentlich nicht so mein Ding, aber hier war ich bestens unterhalten. Allerdings bisher auch nur einmal angeschaut und bislang kein zweites Mal Bock drauf gehabt. Aber bei der Erstsichtung wurde ich durchgehend gut unterhalten, aber ein zweites Mal wird wohl noch auf sich warten lassen.
Hannibal Rising Sehr spannend, Hannibal Lectors Jugend zu durchleuchten und seine späteren Beweggründe zu verstehen. Unbegreiflich aber erstmals nachvollziehbar. Intelligenz trifft auf mordenden Charakter und kranker Psyche, sowas liebe ich.
2008
Skin - Hass war sein Ausweg Zeigt auch wunderbar die Phase der zweiten Skin Evolution, wie sich einige Skins abwandten vom Punk und immer rechtsradikaler wurden und die Radikalität im Gefängnis endete. Genau die Spaltung wurde dokumentiert und wie die Beziehung der Ältern ääh Eltern seinen Einfluss hatte. Und eben wie die Politisierung spaltete. In Deutschland zum Glück mit etwas Verspätung, aber leider nach wie vor präsent. Doch Hass führt zu nichts, ausser zu Vereinsamung in Gefängnissen, eine Lösung von Problemen und falschen Schuldzuweisungen stets unbrauchbar.
2009
Freitag der 13. (Remake) hhhhm, gespalten. Durchaus überraschend mit ganz neuen Aspekten. Andererseits auch das Original unerreicht. Aber wurde hier auch nicht versucht und das rechne ich hoch an. In jedem Fall kein kopierter Aufguss, sondern durchaus mit neuen Aspekten angegangen und daher sehenswert.

Nun fehlen auf jeden Fall noch einige Asia Grusler, die man wohl Suspender nennt. Die hab ich aber nicht in der ofdb Liste gehabt und zumeist auch in einem anderem Haus gesehen. Mal sehen was ich da noch ausfindig machen kann, THE GRUDGE, NOROI (oder so ähnlich) gehören da in jedem Fall noch dazu. Aber soweit war es für das Erste.
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Re: Die besten Filme der "ersten" Dekade (Jahre 2000 bis 2009)

Beitragvon Theoretiker » 15. Apr 2014, 06:42

Wow, da hast du dir ja viel Mühe gegeben, freudschi, Respekt! :thup: Da sind ja einige interessante Werke dabei, "28 Days later", "Der Untergang" oder "Adams Äpfel".

Um mal auf die Ausgangsfrage zurückzukommen noch ein ganz allgemeiner Hinweis, natürlich spielen die persönlichen Geschmäcker immer mit rein, es geht aber um "Die besten Filme der Dekade". ;)

Freitag der 13. Remake, Saw III oder Ittenbachs als beste Filme der letzten Dekade? :? Die würde ich eher unter schlechteste Filme der Dekade subsumieren, maximal unter "in der richtigen Stimmung unterhaltsame Blutdurststiller". :mrgreen:
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Re: Die besten Filme der "ersten" Dekade (Jahre 2000 bis 2009)

Beitragvon buxtebrawler » 15. Apr 2014, 09:53

dr. freudstein hat geschrieben:ihr habt es schon immer geahnt, ich bin ein Idiot :palm:
hab mir mal die ofdb Filmsammlung angeguckt (also meine eigene) und siehe da, man kann alles beliebig sortieren auch nach Erscheinungsjahr :idea


Man kann sich z.B. auch alle seine mit 9 oder 10 benoteten Filme ausgeben lassen und dort dann die der jeweiligen Dekade rauspicken. Schon sehr praktisch.

dr. freudstein hat geschrieben:Nun fehlen auf jeden Fall noch einige Asia Grusler, die man wohl Suspender nennt.


Suspender sind was anderes :lol:

Aber sehr schön kommentierte Liste, da haste dir ja richtig Mühe gegeben! :thup:
Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.

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Re: Die besten Filme der "ersten" Dekade (Jahre 2000 bis 2009)

Beitragvon dr. freudstein » 15. Apr 2014, 11:40

buxtebrawler hat geschrieben:
Man kann sich z.B. auch alle seine mit 9 oder 10 benoteten Filme ausgeben lassen und dort dann die der jeweiligen Dekade rauspicken. Schon sehr praktisch.


dazu müsste ich erst mal meine Liste akualisieren und mehr Pflege betreiben. Hab mir das alles nie so genau angeguckt, aber jetzt hab ich Bock drauf, damit zu arbeiten :D vor allem auch die Benotungen fehlen häufig.

@Theo: ich weiss, die besten Filme und zwar, welche ich dafür halte. Sind ja jetzt nicht alles 9er und 10er, die ich angegeben habe, dafür liegen mir ältere Dekaden einfach mehr. Wäre ich da sehr streng gewesen, wäre meine Liste viel kleiner ausgefallen, so sind halt auch noch 8er mit reingekommen, wobei manche Filme hab ich nur 1x gesehen, das F13 Remake z.B.
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Re: Die besten Filme der "ersten" Dekade (Jahre 2000 bis 2009)

Beitragvon Adalmar » 15. Apr 2014, 12:36

Theoretiker hat geschrieben:Saw III oder Ittenbachs als beste Filme der letzten Dekade? :? Die würde ich eher unter schlechteste Filme der Dekade subsumieren


Saw III ist vor allem visuell hervorragend inszeniert und kam im Kino großartig rüber. Mithalten kann da im Bereich US-Horror vielleicht noch Ajas "The Hills Have Eyes"-Remake, aber z. B. nicht die schlappen Neuaufgüsse von DothD und TCM. Irgendwann hat die ganze Saw-Reihe einen völlig undifferenziert schlechten Ruf bekommen und die Verrisse klingen häufig sehr nach dem katholischen Filmdienst.

Von Ittenbach finde ich nur "Beyond the Limits" wirklich gut; natürlich hat der seine Schwächen im Bereich Dialoge und Darsteller, aber im Splatterbereich ist der Film schon eine Offenbarung.
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Re: Die besten Filme der "ersten" Dekade (Jahre 2000 bis 2009)

Beitragvon Arkadin » 15. Apr 2014, 14:24

So, noch einmal die Übung für das nächste Jahrzehnt. Wie gesagt, alles was ich vor 2006 (Start der Aufzeichnungen) gesehen habe und seitdem nicht wieder ist nicht dabei. Naturgemäß (weil mehr aufgezeichnet) ist diese Liste jetzt um einiges länger. Ach ja: Und ohne besondere Reihenfolge.

- Mulholland Drive
- Inland Empire
- Inglourious Basterds
- Big Fish
- Irreversible
- Shortbus
- Requiem
- My Winnipeg
- Werckmeister Harmonies
- R
- Offscreen
- Somewhere
- Walhalla Rising
- Taucherglocke und Schmetterling
- Black Book
- Dogville
- Devil's Rejects
- Antichrist
- The Wrestler
- Kill Bill, Vol. 2
- Oben
- Die fabelhafte Welt der Amelié
- Mathilde - Eine große Liebe
- The Social Network
- No Country For Old Men
- Jerichow
- Day Night Day Night
- Persepolis
- Das weiße Band
- House of Flying Daggers
- Der Pianist

Guilty pleasure:

- Kal Ho Naa Ho

Dokus
- Miesten vuoro ("Steam of Life")
- Heavy Metal in Baghdad
Früher war mehr Lametta
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Re: Die besten Filme der "ersten" Dekade (Jahre 2000 bis 2009)

Beitragvon Adalmar » 15. Apr 2014, 14:29

Arkadin hat geschrieben:- Black Book


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Re: Die besten Filme der "ersten" Dekade (Jahre 2000 bis 2009)

Beitragvon FarfallaInsanguinata » 15. Apr 2014, 14:52

Ein durchaus interessanter Fred. Was mir aufgefallen ist wäre, dass ich mit meinen Nennungen, die zugegeben recht spontan und willkürlich waren, fast keine Überschneidungen zu den anderen Listen habe. Nur "This is England" wurde immerhin drei mal genannt.
Ich wusste es doch gleich, ich bin in diesem Forum völlig fehl am Platze. :lol:
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