And the Oscar goes to.... (2015)

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And the Oscar goes to.... (2015)

Beitragvon Theoretiker » 22. Dez 2014, 19:56

Die Vorauswahl für den besten fremdsprachigen Film wurde bekannt gegeben:

Keine Geliebten Schwestern, keine Dardenne-Brüder und Mommy wurde auch aussortiert. Hier sind die Filme, die es in die Vorauswahl für den Oscar für den Besten fremdsprachigen Film geschafft haben.

Als Weihnachtsgeschenk, über das sich Kritiker die Haare raufen können, hat die AMPAS kürzlich die Vorauswahl für den Oscar für den Besten fremdsprachigen Film veröffentlicht. Darauf finden sich einige Favoriten und Festivallieblinge wie der polnische Beitrag Ida oder das russische Drama Leviathan, das bei den Filmfestspielen in Cannes den Drehbuchpreis gewonnen hat. Auch Timbuktu, die erste Oscar-Einreichung aus Mauretanien, sowie der Episodenfilm Wild Tales und das Lawinen-Psychodrama Höhere Gewalt wurden in Cannes gezeigt und können auf eine Oscarnominierung hoffen. (via Deadline)

Hingegen fehlen Jahresendlistenplatzhirsche wie Zwei Tage, eine Nacht von den Dardenne-Brüdern, Palmen-Gewinner Winterschlaf von Nuri Bilge Ceylan, Kornél Mundruczós Hunderebellion White God und Xavier Dolans Mommy. Der deutsche Beitrag Die geliebten Schwestern von Dominik Graf schaffte es wie auch Österreichs Das finstere Tal nicht in die Vorauswahl. Zu den Überraschungen in der Liste zählen aus Kritikersicht wohl Die Maisinsel, der beim Karlovy Vary-Festival den Hauptpreis gewann, in Amerika aber bisher kaum Aufmerksamkeit auf sich zog, und das Simón Bolívar-Biopic Libertador mit Édgar Ramírez in der Hauptrolle, der beim Toronto International Film Festival maue Kritiken einsammelte.

Die Vorauswahl für den Oscar für den Besten fremdsprachigen Film:

Wild Tales - Jeder dreht mal durch, Regie: Damián Szifron, Argentinien
Tangerines, Regie: Zaza Urushadze, Estland
Die Maisinsel, Regie: George Ovashvili, Georgien
Timbuktu, Regie: Abderrahmane Sissako, Mauretanien
Accused, Regie: Paula van der Oest, Niederlande
Ida, Regie: Pawel Pawlikowski, Polen
Leviathan, Regie: Andrei Zvyagintsev, Russland
Höhere Gewalt, Regie: Ruben Östlund, Schweden
Libertador, Regie: Alberto Arvelo, Venezuela

Die Oscar-Nominierungen werden am 15.01.2015 bekannt gegeben, am 22.02.2015 findet die Verleihung in Los Angeles statt.


Quelle: http://www.moviepilot.de/news/diese-fil ... car-141313
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Re: And the Oscar goes to.... (2015)

Beitragvon Theoretiker » 15. Jan 2015, 19:25

Neun Oscar-Nominierungen für "Grand Budapest Hotel" und "Birdman"

Überraschung bei den Oscars: Mit neun Nominierungen ziehen die Komödien "Grand Budapest Hotel" und "Birdman" an der Konkurrenz vorbei. Wim Wenders ist mit seinem Dokumentarfilm "The Salt of the Earth" nominiert.

Die Komödien "Grand Budapest Hotel" und "Birdman" triumphieren bei den Oscar-Nominierungen: In jeweils neun Kategorien sind die Filme im Rennen um den wichtigsten Filmpreis der Welt. Dahinter folgen das Weltkriegsdrama "The Imitation Game" (acht Nominierungen), die Coming-of-Age-Geschichte "Boyhood" und Clint Eastwoods Biopic "American Sniper" mit jeweils sechs Nominierungen sowie die Psycho-Studie "Foxcatcher" und das Stephen-Hawking-Biopic "Die Entdeckung der Unendlichkeit" mit fünf Nominierungen.

Das zuvor hochgelobte Drama "Selma" über Martin Luther King Jr. wurde dagegen überraschend oft übergangen: Weder Regisseur Ava DuVernay noch Hauptdarsteller David Oyelowo wurden mit Nominierungen bedacht. Dafür ist der Film einer von acht Kandidaten in der Hauptkategorie "Bester Film".

Während die Show-Business-Satire "Birdman" schon frühzeitig als Oscar-Kandidat gehandelt wurde, überrascht der Erfolg von "Grand Budapest Hotel". Da der Film vor fast einem Jahr Premiere bei der Berlinale feierte, galt es als wenig wahrscheinlich, dass sich die Academy gut an ihn erinnern würde. Nun kann sich Wes Anderson über Nominierungen freuen, die von den technischen Kategorien (Ausstattung, Maske, Schnitt) bis zu den künstlerischen (Regie, Drehbuch, bester Film) reichen.

Bei den Hauptdarstellerinnen wurden erwartungsgemäß Julianne Moore ("Still Alice"), Reese Witherspoon ("Der große Trip - Wild"), Rosamunde Pike ("Gone Girl") und Felicity Jones ("Die Entdeckung der Unendlichkeit") nominiert. Dass die Französin Marion Cotillard ("Zwei Tage, eine Nacht") es ebenfalls in die Auswahl geschafft hat, war hingegen völlig unerwartet. Ihre Darstellung als Angestellte, die um ihren Job kämpfen muss, wurde zwar sehr gelobt. Da das Sozialdrama der Dardenne-Brüder nicht einmal auf die Shortlist für den Auslands-Oscar kam, galt ihre Nominierung aber als ausgeschlossen.

Bei den Hauptdarstellern schob sich in letzter Sekunde noch Bradley Cooper ("American Sniper") in die Auswahl. Er wird wohl Jake Gyllenhaal verdrängt haben, der als sicherer Kandidat für "Nightcrawler" galt. Um den Oscar als bester Hauptdarsteller konkurrieren außerdem Benedict Cumberbatch ("The Imitation Game", deutsch: "Ein streng geheimes Leben"), Michael Keaton ("Birdman") und Steve Carell ("Foxcatcher"). Als Favorit gilt aber Eddie Redmayne für sein Porträt Stephen Hawkings in "Die Entdeckung der Unendlichkeit".

Der polnische Film "Ida" und der russische Beitrag "Leviathan" wurden erwartungsgemäß als beste fremdsprachige Filme nominiert. Dass der in Schwarz-Weiß und im Akademie-Format gedrehte "Ida" zudem in der Kategorie "Beste Cinematografie" gewürdigt wurde, deutet daraufhin, dass er sich auch durchsetzen wird.

Der Deutsche Wim Wenders schaffte es mit seinem Künstlerporträt "The Salt of the Earth" unter die fünf Kandidaten für den besten Dokumentarfilm. Gegen die Konkurrenz von Laura Poitras' "Citizenfour" über Edward Snowden dürfte er es aber sehr schwer haben.

Die Oscars werden am 22. Februar in Los Angeles verliehen. Moderiert wird die Gala in diesem Jahr von "How I Met Your Mother"-Star Neil Patrick Harris. 2014 war das Sklaverei-Drama "12 Years a Slave" als bester Film ausgezeichnet worden.


Die Nominierungen in den wichtigsten Kategorien im Überblick:

Bester Film:

• "American Sniper" Clint Eastwood, Robert Lorenz, Andrew Lazar, Bradley Cooper und Peter Morgan (Produzenten)
• "Birdman" Alejandro G. Iñárritu, John Lesher und James W. Skotchdopole
• "Boyhood" Richard Linklater und Cathleen Sutherland
• "Grand Budapest Hotel" Wes Anderson, Scott Rudin, Steven Rales und Jeremy Dawson
• "The Imitation Game" Nora Grossman, Ido Ostrowsky und Teddy Schwarzman
• "Selma" Christian Colson, Oprah Winfrey, Dede Gardner und Jeremy Kleiner
• "Die Entdeckung der Unendlichkeit" Tim Bevan, Eric Fellner, Lisa Bruce und Anthony McCarten
• "Whiplash" Jason Blum, Helen Estabrook und David Lancaster


Beste Regie:

• "Birdman" Alejandro G. Iñárritu
• "Boyhood" Richard Linklater
• "Foxcatcher" Bennett Miller
• "The Grand Budapest Hotel" Wes Anderson
• "The Imitation Game" Morten Tyldum


Beste Hauptdarstellerin:

• Marion Cotillard in "Zwei Tage, eine Nacht"
• Felicity Jones in "Die Entdeckung der Unendlichkeit"
• Julianne Moore in "Still Alice"
• Rosamund Pike in "Gone Girl"
• Reese Witherspoon in "Wild"


Bester Hauptdarsteller:

• Steve Carell in "Foxcatcher"
• Bradley Cooper in "American Sniper"
• Benedict Cumberbatch in "The Imitation Game"
• Michael Keaton in "Birdman"
• Eddie Redmayne in "Die Entdeckung der Unendlichkeit"


Beste Nebendarstellerin:

• Patricia Arquette in "Boyhood"
• Laura Dern in "Wild"
• Keira Knightley in "The Imitation Game"
• Emma Stone in "Birdman"
• Meryl Streep in "Into the Woods"


Bester Nebendarsteller:

• Robert Duvall in "Der Richter - Recht oder Ehre"
• Ethan Hawke in "Boyhood"
• Edward Norton in "Birdman"
• Mark Ruffalo in "Foxcatcher"
• J.K. Simmons in "Whiplash"


Bestes Originaldrehbuch:

• "Birdman" (Alejandro G. Iñárritu, Nicolás Giacobone, Alexander Dinelaris, Jr. & Armando Bo)
• "Boyhood" (Richard Linklater)
• "Foxcatcher" (E. Max Frye and Dan Futterman)
• " Grand Budapest Hotel" (Anderson & Hugo Guinness)
• "Nightcrawler" (Dan Gilroy)


Bestes adaptiertes Drehbuch:

• "American Sniper" (Jason Hall)
• "The Imitation Game" (Graham Moore)
• "Inherent Vice" (Paul Thomas Anderson)
• "Die Entdeckung der Unendlichkeit" (Anthony McCarten)
• "Whiplash" (Damien Chazelle)


Bester Schnitt:

• "American Sniper" Joel Cox and Gary D. Roach
• "Boyhood" Sandra Adair
• "Grand Budapest Hotel" Barney Pilling
• "The Imitation Game" William Goldenberg
• "Whiplash" Tom Cross


Beste Cinematografie:

• "Birdman" Emmanuel Lubezki
• "Grand Budapest Hotel" Robert Yeoman
• "Ida" Lukasz Zal and Ryszard Lenczewski
• "Mr. Turner" Dick Pope
• "Unbroken" Roger Deakins


Bester Animationsfilm:

• "Big Hero 6" Don Hall, Chris Williams und Roy Conli
• "The Boxtrolls" Anthony Stacchi, Graham Annable und Travis Knight
• "How to Train Your Dragon 2" Dean DeBlois und Bonnie Arnold
• "Song of the Sea" Tomm Moore und Paul Young
• "The Tale of the Princess Kaguya" Isao Takahata und Yoshiaki Nishimura


Bester Dokumentarfilm:

• "CitizenFour" Laura Poitras, Mathilde Bonnefoy und Dirk Wilutzky
• "Finding Vivian Maier" John Maloof und Charlie Siskel
• "Last Days in Vietnam" Rory Kennedy und Keven McAlester
• "The Salt of the Earth" Wim Wenders, Juliano Ribeiro Salgado und David Rosier
• "Virunga" Orlando von Einsiedel und Joanna Natasegara


Bester fremdsprachiger Film:

• "Ida" Polen
• "Leviathan" Russland
• "Tangerines" Estland
• "Timbuktu" Mauretanien
• "Wild Tales" Argentinien


Quelle: http://www.spiegel.de/kultur/kino/oscar ... 12960.html
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Re: And the Oscar goes to.... (2015)

Beitragvon karlAbundzu » 31. Jan 2015, 15:18

danke noch mal für die aufstelllung, morgen gehts zu birdman
jogiwan hat geschrieben: solange derartige Filme gedreht werden, ist die Welt noch nicht verloren.
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Re: And the Oscar goes to.... (2015)

Beitragvon purgatorio » 22. Feb 2015, 18:42

traditionell gibt es ja vor den Oscars die Himbeeren. In diesem Jahr mit dem neuen Redeemer Award, der Himbeer-Gewinner ehrt, die heute plötzlich tolles Zeug machen.
Hier Nominierte und Sieger im Überblick:
Schlechtester Film
Kirk Cameron’s Saving Christmas **Gewinner**
Left Behind
The Legend of Hercules
Teenage Mutant Ninja Turtles
Transformers: Age of Extinction

Schlechtester Darsteller
Nicolas Cage / Left Behind
Kirk Cameron / Kirk Cameron’s Saving Christmas **Gewinner**
Kellan Lutz / The Legend of Hercules
Seth MacFarlane / A Million Ways To Die in the West
Adam Sandler / Blended

Schlechteste Darstellerin
Drew Barrymore / Blended
Cameron Diaz / The Other Woman and Sex Tape **Gewinner**
Melissa McCarthy / Tammy
Charlize Theron / A Million Ways to Die in the West
Gaia Weiss / The Legend of Hercules

Redeemer Award
Ben Affleck (Vom Himbeer-Gewinner für Gigli zum Oscar-Darling für Argo und Gone Girl) **Gewinner**
Jennifer Aniston (Von der vierfachen Himbeer-Nominiertin zur SAG-Award Nominiertin für Cake)
Mike Myers (Vom Himbeer-Gewinner für Love Guru zum Doku-Regisseur für Supermensch)
Keanu Reeves (Vom sechsfachen Himbeer-Nominierten zum Kritikerliebling in John Wick)
Kristen Stewart ( Vom Himbeer-Gewinner für Twillight zum Art-House-Hit Camp X-Ray)

Schlechteste Nebendarstellerin
Cameron Diaz / Annie
Megan Fox / Teenage Mutant Ninja Turtles **Gewinner**
Nicola Peltz / Transformers: Age of Extinction
Brigitte Ridenour (Kirk’s Sister) / Kirk Cameron’s Saving Christmas
Susan Sarandon / Tammy

Schlechtester Nebendarsteller
Mel Gibson/ Expendables 3
Kelsey Grammer / Expendables 3, Legends of Oz, Think Like a Man Too and Transformers: Age of Extinction **Gewinner**
Shaquille O’Neal / Blended
Arnold Schwarzenegger / Expendables 3
Kiefer Sutherland/ Pompeii

Schlechtester Regisseur
Michael Bay / Transformers: Age of Extinction **Gewinner**
Darren Doane / Kirk Cameron’s Saving Christmas
Renny Harlin / The Legend of Hercules
Jonathan Liebesman / Teenage Mutant Ninja Turtles
Seth MacFarlane / A Million Ways To Die in the West

Schlechtestes Leinwand-Duo
Alle Darsteller-/Roboterkombinationen / Transformers: Age of Extinction
Kirk Cameron & sein Ego / Kirk Cameron’s Saving Christmas **Gewinner**
Cameron Diaz & Jason Segel / Sex Tape
Kellan Lutz & entweder seine Bauchmuskeln, seine Brustmuskeln oder seine Pomuskeln / The Legend of Hercules
Seth MacFarlane & Charlize Theron / A Million Ways To Die in the West

Schlechtestes Drehbuch
Kirk Cameron’s Saving Christmas, geschrieben von Darren Doane und Cheston Hervey **Gewinner**
Left Behind, Drehbuch von Paul LaLonde und John Patus,
Sex Tape, Drehbuch von Kate Angelo sowie Jason Segel & Nicholas Stoller
Teenage Mutant Ninja Turtles, geschrieben von Evan Daugherty und Andre Nemec & Josh Applebaum,
Transformers: Age of Extinction,geschrieben von Ehren Kruger

Schlechtestes Remake, Rip-off oder Sequel
Annie **Gewinner**
Atlas Shrugged #3: Who Is John Galt?
The Legend of Hercules
Teenage Mutant Ninja Turtles
Transformers: Age of Extinction

Via: http://www.robots-and-dragons.de/artike ... inner-2015
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Re: And the Oscar goes to.... (2015)

Beitragvon jogiwan » 23. Feb 2015, 07:17

Und hier die wichtigsten Gewinner 2015:

Bester Film: „Birdman“
Beste Hauptdarstellerin: Julianne Moore, „Still Alice“
Bester Hauptdarsteller: Eddie Redmayne, „Die Entdeckung der Unendlichkeit“
Beste Nebendarstellerin: Patricia Arquette, „Boyhood“
Beste Nebendarsteller: J.K. Simmons, "Whiplash"
Bestes adaptiertes Drehbuch: Graham Moore, „The Imitation Game“
Bestes Originaldrehbuch: Alejandro González Iñárritu, „Birdman“
Beste Filmmusik: „The Grand Budapest Hotel“
Bester Filmsong: „Glory“ aus „Selma“
Bester Dokumentarfilm: „Citizenfour“
Bester Schnitt: „Whiplash“
Bestes Szenenbild: „The Grand Budapest Hotel“
Beste Kamera: Emmanuel Lubezki, „Birdman“
Bester fremdsprachiger Film: „Ida“
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Re: And the Oscar goes to.... (2015)

Beitragvon jogiwan » 23. Feb 2015, 07:20

"Birdman" ist wohl der große Gewinner und hat sich gegen "Boyhood" und "Grand Budapest Hotel" durchgesetzt. Interessant da ja "Boyhood" seit Monaten überall abgefeiert wird. "American Sniper" ist hingegen wohl der große Verlierer, was nicht verwunderlich ist, da sich die Oscars ja gewohnt liberal geben und Eastwoods Werk in der letzten Zeit auch mit seiner unreflektiert präsentierten Geschichte, die es wohl mit der Wahrheit auch nicht immer ganz genau nimmt, etwas in Schieflage geriet. Aber mit dem Ergebnis kann mal wohl durchaus leben... ich zumindest! :)
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Re: And the Oscar goes to.... (2015)

Beitragvon purgatorio » 23. Feb 2015, 07:56

BIRDMAN als großer Sieger geht für mich klar. Immerhin geht es um einen Typen, der mal einen Superhelden gespielt hat, danach in Vergessenheit geriet und nun das große Comeback plant, gespielt von Buster Keaton, der mal einen Superhelden gespielt hat, danach in Vergessenheit geriet und nun das große Comeback plant 8-)
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Re: And the Oscar goes to.... (2015)

Beitragvon Arkadin » 23. Feb 2015, 09:16

Keatons Hass-Tirade in "Birdman" gegen den Beruf des Kritikers hat wohl bei den Filmschaffenden so manches Herz gerührt.

Kenne von den Filmen nur "Birdman" - habe aber sehr viel Gutes über "Ida" gehört und freue mich daher über den Oscar für usner schönes Nachbarland.
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Re: And the Oscar goes to.... (2015)

Beitragvon karlAbundzu » 23. Feb 2015, 12:10

Ich freu mich über alle Oscars für Birdman und Grand Budapest. Und unser Star aus NIGHTMARE III und LOST HIGHWAY aus dem Arquette-Clan darf auch immer einen bekommen.
jogiwan hat geschrieben: solange derartige Filme gedreht werden, ist die Welt noch nicht verloren.
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